Workflow-Elemente

Übersicht der verfügbaren Elemente, ihrer Aufgaben und der wichtigsten Einstellungen.

Mit den einzelnen Workflow-Elementen bestimmst Du die Schritte und Abläufe innerhalb eines Workflows. Jedes Element definiert, was genau in einem bestimmten Abschnitt des Workflows passieren soll.

Damit ein Workflow aktiviert werden kann, müssen mindestens folgende Elemente enthalten sein:

  • ein Start-Element

  • mindestens ein End-Element – entweder "Abschließen" oder "Fehler"

Die verfügbaren Elemente richten sich nach der Art des Workflows: synchron oder asynchron. Je nach Variante stehen unterschiedliche Funktionen zur Verfügung. In Elementen wie dem Benutzerskript-Element wird die Funktion mittels Skript definiert. Hier legst Du den konkreten Ablauf fest – z. B. Bedingungen, Berechnungen oder Aktionen wie das Erstellen eines Datensatzes. Durch das Hovern mit der Maus über ein Element wird ein Tooltip mit einer kurzen Beschreibung des Elements eingeblendet.

circle-play Start

Das Element "Start" kennzeichnet den Beginn des Workflows. Es steht für den Workflow-Auslöser, der beim Anlegen des Workflows definiert wurde und wird beim Erstellen eines neuen Workflows automatisch hinzugefügt.

circle-stop Abschließen

Das Element "Abschließen" kennzeichnet das Ende eines Workflows. Im Gegensatz zum Fehler-Element, das einen Workflow z. B. mit einer Fehlermeldung beendet, steht das Abschließen-Element für einen erfolgreichen Abschluss des Ablaufs.

circle-bolt Fehler

Mit dem Element "Fehler" lässt sich ein individueller Fehlerfall definieren. Es dient als alternative Abschlussvariante, die nach den entsprechenden Schritten im Workflow eintreten soll – z. B. wenn bestimmte Felder leer bleiben.

Alternativ kann ein Fehler auch direkt im Skript, z. B. im Benutzerskript-Element, integriert werden, z. B. mit dem Befehl “throw“.

Eingebaute Fehler im Workflow-Skript

Auf diese Weise lässt sich gezielt eine Aktion verhindern. Der ausgelöste Fehler wird anschließend als solches im Workflow-Protokoll vermerkt. Problemmeldungen, die auf diese Weise ausgelöst wurden, werden im System lila dargestellt.

Workflow Fehler

Weitere Informationen dazu findest Du um AbschnittFehlermeldungen in Workflows.

user-gear Benutzeraktion

Das Element "Benutzeraktion" fügt dem Workflow einen manuellen Zwischenschritt hinzu, bei dem eine Interaktion durch den Benutzer erforderlich ist, um den Ablauf fortzusetzen. Das Element “Benutzeraktion” steht nur in asynchrone Workflows zur Verfügung.

Typischerweise wird dem Benutzer ein Pop-up-Fenster mit Auswahlmöglichkeiten angezeigt. Erst nachdem die Aktion bestätigt oder eine Auswahl getroffen wurde, läuft der Workflow weiter.

chevron-rightBeispiel Benutzeraktionhashtag

Ein Szenario für eine Benutzeraktion ist eine Abfrage beim Speichern eines Angebots, ob dieses:

  • einem bereits vorhandenen Deal zugeordnet werden soll,

  • einem neuen Deal zugewiesen werden soll,

  • oder nicht mit einem Deal verknüpft werden soll.

Die getroffene Auswahl wird anschließend im nachfolgenden Benutzerskript-Element verarbeitet, um den entsprechenden Schritt im Workflow auszuführen.

Beispiel Benutzeraktion
Beispiel Benutzeraktion

Reiter Allgemein

Neben den Feldern “Bezeichnung” und “Beschreibung” stehen Dir im Reiter “Allgemein” folgende Optionen zur Verfügungen. Für die Aktivierung des Workflow muss eine dieser Einstellungen ausgewählt werden:

  • Zuständige Benutzer und Zuständige Benutzergruppe: hier kannst Du festlegen, wer die Benutzeraktion ausführen soll, wenn dies nicht der Benutzer sein soll, der die Aktion ausgelöst hat.

  • Toggle “Verantwortlicher Benutzer ist ausführender Benutzer”: ist dieser Schalter aktiviert, wird die Benutzeraktion vom gleichen Benutzer ausgeführt, der sie ausgelöst hat.

Reiter Allgemein

Reiter Benutzeraktionen

Über den Button “+Benutzeraktion” kannst Du eine neue Benutzeraktion anlegen. Jede Benutzeraktion steht für eine manuelle Entscheidung oder Eingabe, die vom Benutzer vorgenommen werden muss, z. B. die Auswahl zwischen mehreren Optionen in einem Pop-Up-Fenster. Die Benutzeraktion kann jederzeit über das Kreuz in der oberen rechten Ecke des Elements wieder entfernt werden.

Reiter Benutzeraktionen

Eine Benutzeraktion unterteilt sich in drei Teilbereiche. Dies sind die Benutzeraktion (1) selbst, die Auswahlmöglichkeiten (2) innerhalb der Benutzeraktion und die Folgeentscheidungen (3) in den jeweiligen Auswahlmöglichkeiten. In den folgenden Abschnitten gehen wir näher auf diese Teilbereiche und die entsprechenden Felder ein.

Bereiche im Reiter Benutzeraktionen

Bereich Benutzeraktion

Innerhalb einer Benutzeraktion kannst Du aus drei Strukturierungsvarianten wählen:

  • Einfaches Eingabefeld oder Toggle: Der Benutzer muss einen Wert eintragen (z. B. Text, Datum, Zahl) oder eine Option aktivieren.

  • Suchdialog: Der Benutzer wählt einen bestehenden Datensatz aus einem bestimmten Bereich der VARIO Cloud, z. B. eine Adresse oder einen Artikel.

  • Auswahlmöglichkeiten mit Folgeentscheidungen: Der Benutzer trifft eine Auswahl zwischen mehreren vordefinierten Optionen. Je nach gewählter Option, kann eine eigene Folgeentscheidung definiert werden, anhand der das Ergebnis der Benutzeraktion weiterverarbeitet wird.

lightbulb-on

Mehrere Benutzeraktionen

Du kannst auch mehrere Benutzeraktionen anlegen, um verschiedene Eingabearten miteinander zu kombinieren. Beispielsweise lässt sich eine Benutzeraktion erstellen, in der der Benutzer ein Datum eingibt, und eine weitere, in der er eine von mehreren Auswahlmöglichkeiten trifft.

Wird eine dieser Benutzeraktionen als synchron definiert, gelten alle Benutzeraktionen des Workflows als synchron.

Felder zur Benutzeraktion

Ergebnisname der Benutzeraktion – Interner Kennzeichnung, unter der die Benutzeraktion im Skript des nachfolgenden Elements verwendet wird. Der Name kann frei gewählt werden, sollte jedoch eindeutig und nachvollziehbar sein, so dass er auch nachträglich verständlich bleibt.

Typ – Bestimmt den Feldtyp für die Eingabe, z. B. Text, Datum oder Währung. Für Auswahlmöglichkeiten muss “Text” ausgewählt sein. Bei Suchdialogen entfällt dieser.

Toggle “Mehrfachauswahl” – Ermöglicht es dem Benutzer, mehrere Optionen gleichzeitig auszuwählen. Nur relevant bei Auswahlfeldern.

Toggle “Synchron” – Gibt an, ob die Benutzeraktion synchron (vor sofortiger Fortsetzung des Workflows) oder asynchron (zeitversetzt) ausgeführt wird.

Suchdialog – Ermöglich die Auswahl eines Datensatzes aus einem VARIO Cloud Bereich (z. B. Adresse).

Bezeichnung Benutzeraktion – Beschreibungstext, der im Pop-up-Fenster über den Auswahlmöglichkeiten angezeigt wird. Beispiel: “Deal mit Angebot verknüpfen”.

Bereich Benutzeraktion

Bereich zur Auswahlmöglichkeit

Innerhalb einer Benutzeraktion kannst Du mehrere Auswahlmöglichkeiten definieren, aus denen der Benutzer im Pop-up-Fenster wählen kann. Jede Auswahlmöglichkeit steht dabei für eine Option, die zur Auswahl steht.

Im Beispiel “Deal anlegen?” stehen dem Benutzer folgende Optionen zur Verfügung:

  • Zu einem bestehenden Deal zuordnen

  • Zu einem neuen Deal zuordnen

  • Keine Zuordnung

Beispiel für Auswahlmöglichkeit

Über den Button “+Auswahlmöglichkeit” kannst Du die einzelne Optionen hinzufügen und definieren.

Felder zur Auswahlmöglichkeit

Bezeichnung Auswahlmöglichkeit – Beschreibungstext zur Auswahlmöglichkeit, der dem Benutzer in der Benutzeraktion angezeigt wird. Beispiel: “Zu einem bestehenden Deal zuordnen“.

Ergebniswert des Auswahlmöglichkeit – Interner Kennzeichnung, unter der die Benutzeraktion im Skript des nachfolgenden Elements verwendet wird. Der Name kann frei gewählt werden, sollte jedoch eindeutig und nachvollziehbar sein, so dass er auch nachträglich verständlich bleibt.

Toogle “Standard” – Legt fest, welche Option beim Öffnen des Pop-ups standardmäßig vorausgewählt ist. Beispiel: “Zu einem neuen Deal zuordnen” bei häufigem Anwendungsfall.

Bereich zur Auswahlmöglichkeit

Bereich zur Folgeentscheidung

Zu jeder Auswahlmöglichkeit kann eine Folgeentscheidung definiert werden. Diese wird ausgeführt, sobald der Benutzer die jeweilige Auswahl im Pop-up-Fenster trifft.

chevron-rightBeispiel: Folgeentscheidung zur Auswahl "Zu einem bestehenden Deal zuordnen"hashtag

Im Fall unseres Beispiels „Deal anlegen?“ ergeben sich folgende Folgeentscheidungen:

  • Wird die Auswahlmöglichkeit „Zu einem bestehenden Deal zuordnen“ gewählt, erscheint ein Suchfeld, über das der Benutzer einen vorhandenen Deal auswählen kann.

Beispiel für Folgeentscheidung Option 1
  • Wird hingegen „Zu einem neuen Deal zuordnen“ ausgewählt, öffnet sich ein Mehrfachauswahldialog, in dem das Thema des neuen Deals ausgewählt werden kann.

Beispiel für Folgeentscheidung Option 2

Felder zur Folgeentscheidung:

Ergebnisname der Folgeentscheidung – Interner Kennzeichnung, unter der die Folgeentscheidung im Skript des nachfolgenden Elements verwendet wird. Der Name kann frei gewählt werden, sollte jedoch eindeutig und nachvollziehbar sein, so dass er auch nachträglich verständlich bleibt.

Typ – Definiert den Feldtyp der Eingabe (z. B. Text, Datum, Währung). Wird ein Suchdialog verwendet, legt der Typ fest, welcher Wert aus dem Datensatz genutzt wird – z. B. die ID eines Deals (Typ: Zahl).

Suchdialog – Ermöglicht die Auswahl eines Datensatzes aus einem Bereich der VARIO Cloud – z. B. ein bestehender Deal oder ein Deal-Thema.

Bezeichnung Folgeentscheidung – Beschreibungstext zur Folgeentscheidung, der dem Benutzer in der Benutzeraktion angezeigt wird. Beispiel zur Auswahlmöglichkeit “Zu einem bestehenden Deal zuordnen”: “Bestehenden Deal auswählen

Bereich zur Folgeentscheidung

Ergebnisnamen und -werten im Skript integrieren

Damit die Entscheidung, die Du in einer Benutzeraktion triffst, auch eine konkrete Auswirkung im Workflow hat, müssen die verwendeten Ergebnisnamen und Ergebniswerte korrekt in ein Folgeelement – zum Beispiel ein Benutzerskript – übernommen werden. Nur so kann der Workflow abhängig von Deiner Auswahl unterschiedliche Aktionen ausführen.

In unserem Beispiel wird das Angebot erst durch die Verarbeitung im Benutzerskript mit einem bereits vorhandenen oder einem neuen Deal verknüpft. Dazu werden die in der Benutzeraktion definierten Ergebnisnamen und Ergebniswerte im Skript des darauffolgenden Benutzerskript-Elements wie folgt integriert:

chevron-rightSkript mit Ergebnisnamen und Ergebniswertenhashtag

scroll Benutzerskript

Mit dem Element "Benutzerskript" fügst Du dem Workflow einen automatisierten Schritt hinzu, der ohne Benutzerinteraktion ausgeführt wird. Die Ausführung erfolgt anhand eines individuell definierten Skripts.

Reiter Skript

Im Reiter “Skript” steht Dir ein integrierter JavaScript-Editor zur Verfügung, in dem Du das Skript für das Benutzerskript-Element bearbeiten kannst. Hier kannst Du auf verschiedene Utility-Funktionen, Parameter und Services zugreifen und diese gezielt einsetzen, um den gewünschten Ablauf im Workflow zu steuern.

Im Feld “Skript-Modul” kannst Du eines der unter dem Menüpunkt “Skripte” gespeicherten Skripte auswählen. So musst Du den Skripttext nicht bei jedem Element neu verfassen und kannst zentrale Skripte bei Bedarf gezielt anpassen oder erweitern.

Wenn Du kein Skript aus der Liste auswählst, muss der Skript direkt im Element manuell eingetragen werden, um das Element speichern zu können.

Reiter Skript

Im Skript eines Benutzerskript-Elements stehen Dir verschiedene Funktionen und Objekte zur Verfügung, mit denen Du den Ablauf des Workflows gezielt steuern kannst. Hier ein Überblick über die wichtigsten Begriffe:

setGuard (optional)

Definiert eine Bedingung, unter der der Workflow ausgeführt werden soll. Beispiel: nur bei bestimmtem Ländercode.

return true

Gibt innerhalb der setGuard an, dass die definierte Aktion immer ausgeführt wird.

return false

Gibt innerhalb der setGuard an, dass die definierte Aktion nie ausgeführt wird.

setPrepare (optional)

Hier können Variablen mit Parametern befüllt werden, die später in setAction verwendet werden.

setAction

Definiert die eigentliche Aktion, die im Workflow ausgeführt werden soll.

ctx

Bietet Zugriff auf verschiedene Kontextinformationen, die sich je nach Workflow-Auslöser unterscheiden können.

ctx.availableinput

Zugriff auf die für den Workflow verfügbaren Parameter, je nach Auslöser (z. B. die Aufgaben-ID bei einem Workflow mit dem Auslöser "Nach dem Speichern einer Aufgabe").

ctx.instanceDetails

Zugriff auf Informationen zur aktuellen Workflow-Instanz.

ctx.parameters

Zugriff auf vordefinierte Parameter, z. B. Vorgängerbeleg oder vorherige Datensatzversion. Anders als bei availableinput können diese erweitert werden, z. B. durch C-Units.

ctx.parameters['previousDocument']

Zugriff auf die vorherige Version des Beleges für Workflows mit den Auslösern "Vor dem Speichern", "Nach dem Speichern", "Bei Beginn der Bearbeitung" und "Bei Synchronisierung" von Belegen.

ctx.parameters['sourceDocumentId']

Zugriff auf die ID des Ursprungsbelegs für einen Workflow mit dem Auslöser Übernahme von Belegen.

ctx.services

Zugriff auf die für den Workflow zur Verfügung stehenden Verarbeitungsmethoden, mit denen wiederum auf auf die Geschäftsobjekte in der VARIO Cloud, z. B. Adressen oder Artikel, zugegriffen werden kann. Beispiel: ctx.services.accountService.create = Adresse anlegen

ctx.services.logger.info(…)

Fügt einen selbst definierten Hinweis zum Log des Elements hinzu.

ctx.services.vqlService

Ausführung einer VQL-Abfrage um im Workflow auf das Ergebnis dieser zugreifen zu können.

lightbulb-on

Tips zur Verfassung des Skipts

  • Im JavaScript-Editor im Reiter “Skript” steht Dir eine Autovervollständigung zur Verfügung, die Dir alle verfügbaren Kontextobjekte (ctx.) und JavaScript-Methoden auflistet.

    • Beim Navigieren durch die Vorschläge mit den Pfeiltasten wird jeweils ein Tooltip mit einer Kurzbeschreibung des gewählten Objekts oder Befehls eingeblendet.

Tips zur Verfassung des Skipts

  • Du kannst eigene Funktionen außerhalb von setAction definieren und anschließend innerhalb von setAction verwenden.

  • Zudem kannst Du Konstanten definieren, um z. B. Feldnamen eindeutig zu benennen.

  • Mit der Tastenkombination Strg+F kann die Suchfunktion im Skript geöffnet werden, um nach einem Wert im Skript zu suchen.

  • In den C-Units verschiedener Bereiche gibt die Spalte “Version” an, wie oft ein Datensatz bereits bearbeitet wurde. Diese Information kann in Workflows genutzt werden, um bestimmte Schritte abhängig von der Bearbeitungsversion auszuführen. Wenn z. B. Zusatzfelder nicht direkt beim Anlegen eines Datensatzes ausgefüllt werden, kannst Du Workflow-Schritte so steuern, dass sie erst ab einer bestimmten Versionsnummer greifen – also z. B. erst, wenn der Datensatz ein zweites Mal gespeichert wurde. Weitere Informationen dazu findest Du hier.

Reiter Parameter

Im Reiter “Parameter” kannst Du über “+Parameter” zusätzliche Parameter anlegen, die im Skript verwendet werden können. Dabei stehen Dir zwei Optionen zur Verfügung:

  • Fester Wert: Du kannst ein festen Parameter anlegen, der aus einem Text, einer Zahl oder einem booleschen Wert besteht.

  • Selektionsergebnis: Du kannst das Ergebnis einer vorhandenen Selektion verwenden. Dafür muss die Selektion den Toggle “Workflow” aktiviert haben, damit diese in einem Workflow verfügbar ist. Weitere Informationen dazu findest Du hier.

Über die Symbole Parameter mit Selektion/ Parameter mit Fester Wert kannst Du zwischen beide Optionen wechseln.

Reiter Parameter

Felder zur Parametereinrichtung

Name – Interne Kennzeichnung des Parameters, der im Skript verwendet wird. Der Name kann frei gewählt werden, sollte jedoch eindeutig und nachvollziehbar sein.

Wert – Der feste Wert, der dem Parameter zugewiesen wird und im Workflow bzw. Skript verwendet werden kann.

Datentyp – Legt fest, welche Art von Wert im Feld “Wert” angegeben werden kann. Zur Auswahl stehen: Text, Zahl und Boolesch.

Selektion – Hier kannst Du eine im voraus angelegte Selektion auswählen. Voraussetzung: Toggle “Workflow” ist aktiv.

Pfad – Gibt den Spalten- oder Feldnamen aus den C-Unit-Einstellungen an, der bestimmt, welcher Wert aus der Selektion für den Parameter übernommen wird. Die benötigten Bezeichnungen kannst Du im Support-Modus der Selektion über den Toggle “Originale C-Unit Bezeichnungen anzeigen” einsehen.

circle-question Abfrage

Das Element "Abfrage" teilt den Workflow in mehrere mögliche Pfade auf. Welcher Pfad ausgeführt wird, hängt von der im Element definierten Bedingung ab.

Im Beispiel-Workflow “Lieferungs- und Zahlungsmodalitäten für Angebote“ wird eine Abfrage eingesetzt, um zu prüfen, ob der neu angelegte Beleg ein Angebot ist:

  • Wenn ja, wird der Pfad über das Benutzerskript-Element „Füllung von Zahlungs- und Liefermodalitäten“ geführt.

  • Wenn nein, verzweigt der Workflow direkt zum Warten-Element, das die verschiedenen Pfade wieder zusammenführt.

Mit der Abfrage steuerst Du also gezielt, welcher Ablauf im Workflow abhängig von definierten Bedingungen durchlaufen wird.

Abfrage

Reiter Skript

Im Reiter “Skript” des Abfrage-Elements steht Dir ein integrierter JavaScript-Editor zur Verfügung. Dort definierst Du eine Bedingung, deren Ergebnis als Zeichenkette (string) zurückgegeben wird. Jede zurückgegebene Zeichenkette entspricht einer möglichen Abzweigung, die Du im Reiter “Abzweigungen” anlegen kannst. Auf Basis des Rückgabewerts wird der entsprechende Pfad im Workflow fortgeführt. Die möglichen Abzweigungen legst Du im Skript mit setSplit() fest.

Hinweis: Weitere Informationen zum Aufbau und zur Funktionsweise des Skripts findest Du im vorherigen Abschnitt zum Benutzerskript.

Reiter Skript

Reiter Parameter

Wie beim Benutzerskript-Element kannst Du auch im Reiter “Parameter” des Abfrage-Elements über “+ Parameter” zusätzliche Werte anlegen, die im Skript verwendet werden können. Dabei stehen Dir zwei Optionen zur Verfügung:

  • Fester Wert: Du kannst ein festen Parameter anlegen, der aus einem Text, einer Zahl oder einem booleschen Wert besteht.

  • Selektionsergebnis: Du kannst das Ergebnis einer vorhandenen Selektion verwenden. Dafür muss die Selektion den Toggle “Workflow” aktiviert haben, damit diese in einem Workflow verfügbar ist. Weitere Informationen dazu findest Du hier.

Über die Symbole Parameter mit Selektion/ Parameter mit Fester Wert kannst Du zwischen beide Optionen wechseln. Weitere Informationen zu den einzelnen Feldern findest Du im vorherigen Abschnitt.

Reiter Abzweigungen

Im Reiter “Abzweigungen” kannst Du die gewünschten Pfad-Abzweigungen hinzufügen und diese entsprechend der Rückgabewerte im Skript benennen. Jede hier angelegte Abzweigung stellt einen möglichen Verlauf im Workflow dar, abhängig vom Ergebnis der Bedingung im Skript.

merge Warten (eins)

Das Element "Warten (eins)" dient dazu, mehrere Pfade, die zuvor durch ein Abfrage-Element entstanden sind, wieder zusammenzuführen.

Sobald einer der Pfade das Warten-Element erreicht, wird der Workflow fortgesetzt – ohne darauf zu warten, dass auch die anderen Pfade abgeschlossen sind.

circle-pause Warten (alle)

Ähnlich wie beim Element “Warten (eins)” werden mit "Warten (alle)" mehrere zuvor verzweigte Pfade wieder zusammengeführt.

Unterschied: Der Workflow wird erst dann fortgesetzt, wenn alle angebundenen Pfade vollständig abgeschlossen sind.

traffic-light-stop Warten (indirekt)

Mit dem Element "Warten (indirekt)" kannst Du im Workflow einen Zwischenstopp einbauen, der den Ablauf temporär pausiert. Die Fortsetzung erfolgt asynchron, sobald ein bestimmtes Signal, eine Bedingung oder ein Zeitpunkt eintritt. Das Element “Warten (indirekt)” steht nur in asynchrone Workflows zur Verfügung.

Diese Bedingungen werden – ähnlich wie im Abfrage-Element – im Reiter “Skript” definiert und im Reiter “Fortsetzungssignale” angelegt. Es muss mindestens ein Fortsetzungssignal vorhanden sein, damit der Workflow mit dem Element “Warten (indirekt)” aktiviert werden kann. Es können jedoch beliebig viele Fortsetzungssignale hinzugefügt werden.

clock Timeout

Mit dem Element "Timeout" lässt sich eine feste Wartezeit im Workflow einbauen. Im Feld “Timeout (in Millisekunden)” gibst Du die gewünschte Zeitspanne an, über die der Workflow pausiert werden soll. Erst nach Ablauf dieser Zeit wird der Workflow automatisch fortgesetzt.

Das Element “Timeout” steht nur in asynchrone Workflows zur Verfügung.

arrow-progress Unter-Workflow

Mit dem Element "Unter-Workflow" kannst Du einen bereits angelegten Unter-Workflow auswählen und in den aktuellen Workflow einfügen. Das ist besonders hilfreich, wenn wiederkehrende Abläufe in mehreren Workflows verwendet werden oder wenn Du komplexe Prozesse übersichtlich strukturieren möchtest.

message-exclamation

Asynchrone Unter-Workflows nicht in synchrone Workflows einsetzbar

Ein asynchroner Unter-Workflow kann nicht in einen synchronen Workflow eingebunden werden, da sich die verfügbaren Elemente unterscheiden.

Weitere Informationen zur Erstellung und Verwendung von Unter-Workflows findest Du im Abschnitt “Unter-Workflows”.

circle-question Abfrage der Dokumentkategorien

Das Element "Abfrage der Dokumentkategorien" ist eine vordefinierte Variante des klassischen Abfrage-Elements. Es dient dazu, den Workflow abhängig von der Belegkategorie in mehrere Pfade aufzuteilen.

Im Gegensatz zum regulären Abfrage-Element ist das Skript bereits vorkonfiguriert. Im Reiter “Abzweigungen” sind die gängigen Belegkategorien bereits als vordefinierte Abzweigungen angelegt. Diese kannst Du je nach Bedarf bearbeiten, anpassen oder erweitern.

Abfrage der Dokumentkategorien

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