2026.38.0
Diese Version steht Dir voraussichtlich ab dem 01.10.2026 zur Verfügung.
Neuerungen
CRM: Deals als Kanban, Zeitachse und Matrix
Die Deal-Liste unter CRM → Deals hat oben einen Umschalter zwischen Liste, Kanban, Zeitachse und Matrix. Die gewählte Ansicht bleibt für das nächste Mal gespeichert.
Kanban zeigt die Deals in Spalten je Dealstatus. Karten ziehst Du in eine andere Spalte; Gepl. Investitionssumme, Chance, Abschlussdatum und Verantwortlicher änderst Du direkt an der Karte. Für das Abschlussdatum gibt es Heute, Nächste Woche, Monatsende und Quartalsende. Passt ein Status nicht zum Dealtyp, meldet VARIO „Status „…“ ist für diesen Dealtyp nicht zulässig“.
Zeitachse ordnet die Deals nach Abschlussmonat, dazu Überfällig, Später und Ohne Datum. Ziehst Du eine Karte in einen Monat, setzt das ihr Abschlussdatum.
Matrix stellt Chance und Abschluss gegenüber. Wählst Du eine Zelle, siehst Du die Deals darin.
Filter gibt es nach Dealtyp, Verantwortlicher, Kontakt in Tagen und Abschluss in Tagen, dazu „Meine“, „Abgeschlossene anzeigen“ und „Kompakt“; die Suche greift auf Titel, Nummer und Konto. Den Forecast rechnest Du wahlweise „Ab Chance-Schwelle“ oder als „Wert × Chance“.
Die Karte weist auf Liegengebliebenes hin – etwa ein überfälliges Abschlussdatum oder einen fehlenden Wert. Ohne geplante Investitionssumme zählt ein Deal nicht in Pipeline und Forecast.
Dashboard: Neue Kacheln rund um Deals
Für die Startseite und das CRM-Dashboard gibt es neun neue Kacheln zu Deals:
Pipeline & Forecast, Forecast-Verlauf und Vertriebler-Vergleich zeigen, was offen ist und was voraussichtlich abschließt.
Zielerreichung vergleicht mit einem Umsatzziel im Zeitraum, das Du in den Einstellungen der Kachel hinterlegst, und zeigt, ob Du über oder unter Soll liegst.
Plan gegen Ist stellt Deals den Angeboten und Aufträgen gegenüber.
Abschlussanalyse zeigt Gewonnen, Verloren und die Gewinnquote, Pipeline-Alterung das Alter der offenen Deals.
Mein Monatsabschluss und Handlungsbedarf sammeln, was Du jetzt angehen solltest – zum Beispiel Kontakt überfällig, Abschluss überfällig, Liegengeblieben oder Wert fehlt.
In den Einstellungen der Kacheln wählst Du Zeitraum, Dealtypen und Nur meine Deals und legst die Forecast-Berechnung fest.
Offene Posten: Toleranz bei Über- und Unterzahlung
Bisher blieb bei einer Zahlung, die nur um wenige Cent vom offenen Posten abwich, eine Differenz stehen, und Du musstest den Rest von Hand ausbuchen. Jetzt kann VARIO solche kleinen Differenzen beim OP-Abgleich selbst ausbuchen.
Du richtest das unter Einstellungen → Finanzen → Parameter → Offene Posten → Toleranz bei Über- und Unterzahlung ein. Mit „Zahlungsdifferenzen innerhalb der Toleranz ausbuchen“ schaltest Du die Funktion ein. Die Grenzen legst Du über „Maximale Überzahlung als Betrag“, „Maximale Überzahlung in Prozent“, „Maximale Unterzahlung als Betrag“ und „Maximale Unterzahlung in Prozent“ fest. Hast Du Betrag und Prozent gepflegt, entscheidet „Maßgebliche Toleranzgrenze“, ob die kleinere oder die größere Grenze gilt. Mit welchem Geschäftsvorfall gebucht wird, wählst Du getrennt für Debitor-Überzahlung, Debitor-Unterzahlung, Kreditor-Überzahlung und Kreditor-Unterzahlung.
Liegt die Differenz innerhalb der Toleranz, wird der offene Posten ausgeglichen und die Differenz über den passenden Geschäftsvorfall ausgebucht. Liegt sie darüber, bleibt die Zahlung wie bisher eine Teilzahlung. Stornierst Du die Zahlung, wird die Ausbuchung mit zurückgenommen.
Auch beim „Offene Posten manuell zuordnen (Beta)“ gilt jetzt diese Toleranz. Das bisherige Feld „Schwellwert komplett“, das nur im Browser gespeichert war, entfällt, und kleine Restbeträge werden nicht mehr automatisch als komplett bezahlt markiert. Differenzen außerhalb der Toleranz bleiben offen.
Skonto innerhalb der Frist wird weiterhin als Skonto gebucht und nicht als Unterzahlung. Offene Posten mit gebuchter Mahngebühr werden nicht über die Toleranz ausgebucht.
Einkauf: Bestellvorschläge in Gebinden
In der Lieferantenbeziehung eines Artikels gibt es das neue Feld „Bestellgebinde“. Bestellst Du einen Artikel beim Lieferanten zum Beispiel nur im Karton, rechnet der Bestellvorschlag die benötigte Menge jetzt in dieses Gebinde um und rundet auf ganze Gebinde auf. In der Bestellvorschlagsliste steht das Bestellgebinde direkt hinter der Menge.
Neu ist außerdem der Schalter „Produktweite Bedarfsermittlung und Bestellung“ im Bestellvorschlagslisten Assistent und in der Bestellvorschlagslisten-Vorlage. Ist er aktiv, fasst VARIO den Bedarf aller Gebinde eines Produkts zusammen – Bestand, Reservierungen, Verkäufe und Meldebestände – und bestellt über den Basis-Artikel. Ist er aus, zählt wie bisher jedes Gebinde für sich.
Lässt sich im hinterlegten Bestellgebinde nicht bestellen, weil es für das Produkt keinen Artikel in diesem Gebinde gibt, bleibt der Bestellvorschlag bei der Einheit des Artikels.
Kommissionierung: Kommissionierungshinweise für Artikel und Positionen
Hinweise für das Lager wie „Nur mit Handschuhen greifen“ oder „Liegt im Regal hinten“ musstest Du bisher anderweitig weitergeben. Jetzt gibt es dafür das Feld Kommissionierungshinweis.
Du pflegst es am Artikel auf der Karte Bestände und – wenn der Hinweis nur für ein bestimmtes Lager gilt – an den Lagerdaten des Artikels. Beim Speichern eines Verkaufsbelegs übernimmt VARIO den Hinweis in die Position; der lagerbezogene Hinweis geht dabei vor. An der Position findest Du ihn in den Artikeldetails.
Im MDE erscheint der Hinweis beim Picken und Packen direkt an der Position. Die Spalte Kommissionierungshinweis wird nur eingeblendet, wenn mindestens eine Position einen Hinweis trägt.
Ist der Beleg schon veröffentlicht, änderst Du die Hinweise über die Aktion „Kommissionierungshinweise ändern“ – ohne den Beleg wieder in Bearbeitung nehmen zu müssen.
Kommissionierung: Pickliste direkt ansehen und drucken
Zeigt ein Verkaufsbeleg in der Kopfzeile seine Pickliste an, stehen daneben jetzt „Vorschau anzeigen“ und „Drucken“. Damit öffnest Du die Pickliste als PDF oder schickst sie nach einer Rückfrage direkt an den Drucker, ohne erst in die Kommissionierung zu wechseln. Das gilt auch direkt nach einer Sofortkommissionierung.
Auch im Warenausgang gibt es für eine ausgewählte Pickliste die Aktion „Vorschau anzeigen“.
Lager: Charge mit zu kurzer Restlaufzeit trotzdem einbuchen
Hat eine Charge beim Wareneingang schon eine kürzere Restlaufzeit als am Produkt hinterlegt, lehnte VARIO das Einbuchen in ein Verkaufslager bisher ab. Bei manuellen Lagerbuchungen und Umlagerungen gibt es jetzt den Schalter „Mindestrestlaufzeit für diese Charge ignorieren“.
Setzt Du ihn, bucht VARIO die Ware ein und merkt sich das an der Charge. Auch spätere Buchungen dieser Charge – etwa der Verkauf – prüfen die Mindestrestlaufzeit dann nicht mehr.
Stornobuchungen prüft VARIO nicht mehr gegen die Mindestrestlaufzeit. Neue Chargen lassen sich bei einer Lagerbuchung jetzt auch ohne das Recht zum Bearbeiten von Artikeldaten anlegen.
Import: Textdateien mit festen Spaltenbreiten
Neben CSV, JSON, XML und Excel nimmt der Import jetzt auch Textdateien an. Viele Altsysteme liefern Daten so: jede Zeile ein Datensatz, die Felder an festen Positionen.
Lädst Du eine Textdatei hoch, erscheinen in den Quelldatei-Einstellungen die Spaltendefinitionen. Über „Spaltendefinition hinzufügen“ legst Du je Spalte die Startposition fest – die Spalte reicht bis zur nächsten Startposition. Mit einem Füllzeichen entfernst Du Auffüllungen wie Leerzeichen oder führende Nullen. Ohne Spaltendefinition wird jede Zeile als eine Spalte übernommen.
Jede Startposition darf nur einmal vorkommen. Ist eine Zeile kürzer als eine Startposition, weist VARIO Dich beim Import darauf hin.
Verkaufskanäle: Geänderte Verfügbarkeit an Apps melden
Ändert sich die berechnete Verfügbarkeit eines Artikels – etwa durch eine Lagerbuchung, eine Reservierung, eine Bestellung oder eine geänderte Berechnungsregel –, meldet VARIO das jetzt an die Apps der Verkaufskanäle, in denen der Artikel gelistet ist.
Die Apps können den Bestand damit gezielt nachziehen, statt ihn regelmäßig komplett abzufragen. Berücksichtigt werden nur die Lager und Bestandsanteile, die für die Verfügbarkeit des Artikels tatsächlich zählen.
Admin-Center: Support-Zugriff für VARIO freigeben
Im Admin-Center gibt es unter System → Support die neue Karte „Support-Link“. Mit dem Schalter „Support-Zugriff erlauben“ entscheidest Du, ob der VARIO-Support einen Zugang zu Deinem Admin-Center erstellen darf.
Darunter siehst Du unter „Link Tokens“ die ausgestellten Zugänge mit Benutzername und Ablaufdatum und unter „Link Sitzungen“ die laufenden Sitzungen mit Benutzername, Client-ID, IP-Adresse, Letzter Zugriff und Gestartet am. Beides kannst Du jederzeit widerrufen bzw. beenden.
Ist ein Support-Mitarbeiter angemeldet, zeigt der Kopfbereich deutlich das Kennzeichen „Support-Sitzung“.
Admin-Center: Leads mit Deals weiterverfolgen
Als Partner siehst Du unter Leads jetzt eine Liste Deiner gemeldeten Leads mit Nummer, Interessent, Status, Chance und geplantem Abschlussdatum. Mit „Nur offene Deals“ blendest Du abgeschlossene aus, über „Lead anlegen“ meldest Du einen neuen Lead.
Ein Klick auf den Eintrag öffnet den Deal. Dort pflegst Du Beschreibung, Geplante Investitionssumme, Geplantes Abschluss-Datum und Chance, legst über „Aktivität anlegen“ Aktivitäten an und schließt den Deal mit „Deal gewonnen“ oder „Deal verloren“ samt Abschlussgrund und Kommentar ab.
Microsoft-365-App: Postfachüberwachung (Beta)
Die Microsoft-365-App kann jetzt Postfächer überwachen. Im neuen Reiter Postfachüberwachung (Beta) legst Du über „Neue Überwachung“ fest, welcher Überwachte Ordner in welchem Abstand gelesen wird – wahlweise mit einer eigenen Anmeldung oder einem System-Profil, auch für ein Freigegebenes Postfach. Eine Überwachung hat einen von zwei Zwecken:
Eingangsrechnungen → Postbox: Dateianhänge wie PDF oder XRechnung landen in der Postbox und werden dort weiterverarbeitet. Auf Wunsch entpackt VARIO ZIP-Archive, vergibt DMS-Tags und schickt dem Absender eine Eingangsbestätigung.
Aufgaben-Kommunikation → Aktivitäten: Aus jeder E-Mail entsteht eine Aktivität an der erkannten Aufgabe, Anhänge werden verknüpft. Die Aufgabe erkennt VARIO zum Beispiel am E-Mail-Verlauf oder an der Aufgabennummer im Betreff.
Wo die Zuordnung nicht eindeutig ist, landet die E-Mail im neuen Menüpunkt CRM → E-Mail-Prüfung. Dort übernimmst Du über „Vorschlag übernehmen“ die vorgeschlagene Aufgabe, weist über „Aufgabe zuweisen“ selbst zu oder schließt den Fall über „Verwerfen“. Mit „Testlauf (ohne Änderungen)“ probierst Du eine Überwachung vorher aus, das Protokoll zeigt jeden Lauf mit seinem Ergebnis.
Die Postfachüberwachung braucht jetzt eine eigene Microsoft-Freigabe mit Lese- und Schreibzugriff auf das Postfach – auch auf freigegebene Postfächer. Die Anmeldung für den E-Mail-Versand bleibt davon unberührt.
Beim System-Profil und unter Benutzereinstellungen → Microsoft365 → Postfachüberwachung erteilst Du die Freigabe über „Für Postfachüberwachung freigeben“. Später kannst Du sie über „Freigabe erneuern“ auffrischen oder über „Freigabe entziehen“ zurücknehmen. In der Auswahl der Quelle einer Überwachung siehst Du, welche Anmeldungen „nicht freigegeben“ sind.
Fehlt die Freigabe oder ist sie abgelaufen, steht die Überwachung auf „Freigabe erforderlich“. Die E-Mails bleiben bis zur erneuten Freigabe unverarbeitet im Postfach liegen – es geht nichts verloren. Ein Microsoft-Administrator kann im Anmeldefenster für die ganze Organisation zustimmen.
Für die E-Mail-Prüfung braucht ein Benutzer das neue Recht „Darf Prüffälle der Postfachüberwachung bearbeiten (Menüpunkt E-Mail-Prüfung)“.
eBay-App: Variantenartikel als Multi-Variationsanzeige
Bisher wurde jede Variante eines Artikels als eigene Anzeige bei eBay eingestellt. Jetzt überträgt die App einen Variantenhauptartikel mit seinen Varianten als eine Multi-Variationsanzeige.
Das Listing hat dafür die Reiter Stammdaten, Bilder und Varianten. Unter Variantenattribute ordnest Du jedem Attribut des Variantenschemas ein eBay-Merkmal zu. Im Reiter Varianten siehst Du je Variante den Status – Gelistet, Nicht gelistet, Deaktiviert oder Wird übertragen. Unter Bilder legst Du mit „Bilder variieren nach“ fest, an welchem Merkmal die Variantenbilder hängen, und wählst je Merkmalswert ein Bild.
An den Varianten selbst pflegst Du Kategorie, Zustand, Merkmale, Richtlinien und Bilder nicht mehr – das passiert am Variantenhauptartikel. Zu eBay gehen nur Varianten mit verfügbarem Bestand.
Auch beim Artikelimport aus eBay wird eine Variantengruppe jetzt als Variantenhauptartikel mit Schema, Attributen und Werten angelegt statt als einzelne Artikel je Variation. Einen vorbereiteten Import startest Du direkt über „Ausführen“.
Amazon-Marketplace-App: Neue Amazon-API-Version
Die App unterstützt jetzt die neue Bestell-Schnittstelle von Amazon in der Version 2026-01-01. In den Einstellungen des Verkaufskanals wählst Du dafür im neuen Feld „Amazon-API-Version“ zwischen der bisherigen Version v0 und 2026-01-01.
Bestehende Verkaufskanäle bleiben auf v0, bis Du bewusst umstellst. Neu angelegte Verkaufskanäle starten direkt mit 2026-01-01.
Unter Bestellabruf bietet „Abruf Bestellstatus“ nur noch die Status an, die die gewählte Version kennt. Passt keiner der eingestellten Status zur Version, weist VARIO Dich darauf hin, den Abruf-Bestellstatus anzupassen. Bei der Zuordnung der Zahlungsarten stehen zusätzlich die Zahlarten der neuen Version als Vorschläge bereit.
Shopware-6-App: CMS-Layout je Kategorie
In den Kategorien eines Shopware-Verkaufskanals gibt es jetzt die Karte Layout. Darin wählst Du das CMS-Layout der Kategorieseite aus den Layouts, die aus Shopware importiert sind. Über „Layouts neu laden“ holst Du neu angelegte Layouts nach. Ohne Auswahl gilt das Standard-Layout des Verkaufskanals.
Neue Kategorien erscheinen außerdem sofort im Shop. Bisher tauchten sie erst nach dem nächsten vollständigen Export des Kategoriebaums auf.
MCP-Server-App: Druckvorlagen und weitere Bereiche über den KI-Assistenten
Der KI-Assistent kann jetzt Deine Druckvorlagen bearbeiten – etwa für den Belegdruck oder Artikeletiketten. Er listet Module, Reportgruppen und Reports auf, liest eine Vorlage, legt neue Reports an oder kopiert einen bestehenden und ändert die Vorlage gezielt.
Vor dem Hochladen prüft er die Vorlage und probiert ihre Abfragen an einem Beispieldatensatz aus. Nennst Du ihm einen Beleg zum Test, rendert er nach dem Hochladen eine Vorschau und stellt bei einem Fehler automatisch die vorherige Fassung wieder her. Bei einer bereits kaputten Vorlage nennt er Dir die Ursache, statt nur „Report konnte nicht erstellt werden“ zu melden.
Außerdem erreicht der Assistent jetzt auch Bereiche, für die es bisher kein eigenes Werkzeug gab – etwa Belegtexte, Ausgaberegeln oder Einstellungen. Lesen darf er dort frei, Änderungen zeigt er Dir vorher als Vorschau mit den geänderten Feldern. Zugangsdaten, Benutzer und Rollen, Apps und Systemeinstellungen bleiben für ihn gesperrt.
Verbesserungen
Belege: Artikeltexte in der Belegsprache
Übernimmst Du einen Artikel in eine Position, richten sich Bezeichnung und Texte jetzt nach der Sprache des Belegs. Ist dort keine gesetzt, gilt wie bisher die Sprache der Adresse.
Belege: Kontaktart beim Belegversand
In der Empfängerauswahl beim Belegversand steht jetzt die Bezeichnung der Kontaktart dabei – etwa bei einer hinterlegten Rechnungs-E-Mail-Adresse. So erkennst Du sofort die richtige Adresse.
Kasse: Kartenzahlung abbrechen
Brichst Du eine laufende Kartenzahlung über „Zahlung abbrechen“ ab, wartet die Kasse jetzt die Antwort des Terminals ab. Solange steht auf dem Button „Abbruch angefragt“.
Lehnt das Terminal den Abbruch ab, weil die Karte schon gelesen ist, läuft die Zahlung weiter und Du bekommst einen Hinweis. Geht die Zahlung trotzdem durch, meldet die Kasse „Die Zahlung ist am Terminal durchgegangen, ein Abbruch war nicht mehr möglich.“ Bestätigt das Terminal den Abbruch nicht, weist Dich die Kasse darauf hin, am Terminal nachzusehen.
Außerdem zeigt die Kasse jetzt verständliche Meldungen, wenn das Terminal beschäftigt, nicht erreichbar oder nicht rechtzeitig geantwortet hat.
Kasse: Tatsächlich genutzte Kartenzahlart
Zahlt ein Kunde am Kartenterminal mit einer anderen Karte als in der Kasse gewählt, steht am Kassenbeleg jetzt die tatsächlich genutzte Kartenzahlart. Meldet das Terminal sie zurück, übernimmt VARIO sie an die Zahlungsposition – sofern sie der Kasse zugeordnet und aktiv ist.
Kasse: Schlankerer Kassenabschluss
Der Kassenabschluss ist schlanker: Der Schritt Fiskalisierung entfällt. Der Abschluss führt Dich jetzt durch Übersicht, Bargeld zählen, Endbestände & Abschöpfung und Abschluss.
Kasse: Nur vollständige Kunden für Quittungen
Bevor Du an der Kasse eine Quittung für einen Kunden anlegst, prüft VARIO jetzt, ob der Kunde dafür vollständig ist, und nennt sonst den Grund – zum Beispiel „Der Kunde … ist liefergesperrt und kann an der Kasse nicht verwendet werden.“ oder „Beim Kunden … fehlt die Zahlungsbedingung, damit kann die Quittung nicht gebucht werden.“
Dieselbe Prüfung greift, wenn Du an einer Kasse den Standardkunden hinterlegst. Geprüft wird, ob der Kunde aktiv und nicht liefergesperrt ist und ob Zahlungsart und Zahlungsbedingung gepflegt sind.
Kasse: TSE-Transaktionen ohne Beleg automatisch stornieren
Wird ein Kassenvorgang abgebrochen, bevor ein Beleg entsteht, storniert VARIO die offene TSE-Transaktion jetzt automatisch im Hintergrund. Klappt das nicht, steht im Protokoll „Verwaiste TSE-Transaktion … konnte nicht storniert werden“.
Kasse: TSS-Einstellungen nur bei geschlossenem Kassenbuch
Die Fiskalisierungs-Schnittstelle eines Verkaufskanals änderst Du und den Verkaufskanal an einer TSS registrierst Du jetzt nur noch, wenn an keiner seiner Kassen ein Kassenbuch offen ist. Sonst meldet VARIO zum Beispiel: „Die Fiskalisierungs-Schnittstelle kann nicht geändert werden, solange ein Kassenbuch einer Kasse dieses Verkaufskanals geöffnet ist.“
Unter Einstellungen → Kasse → Fiskalisierung darf außerdem nicht mehr nur der Besitzer ein Backend für die Live-Umgebung anlegen. Dafür genügt jetzt das Recht „TSE-Einstellungen vornehmen“.
Kommissionierung: Seriennummern aus dem Nachschubvorschlag
Beim Sammeln aus einem Nachschubvorschlag (Beta) gelten jetzt die am Vorschlag erfassten Chargen und Seriennummern: Eine andere Nummer wird beim Picken abgewiesen. Ist eine Nummer nicht eindeutig, meldet VARIO „Seriennummer ist mehrdeutig. Bitte eindeutige Seriennummer wählen.“, statt still irgendeine zu buchen.
Kommissionierung: Status der Picklistenbuchungen
Picklistenbuchungen haben jetzt das Feld Status mit den Werten Vorgabe und Verarbeitet. Damit unterscheidest Du in Selektionen und Reports, ob eine Buchung nur vorgeschlagen oder bereits verarbeitet wurde.
Lager: Nachschubvorschläge (Beta)
Die Nachschubvorschläge sind an mehreren Stellen überarbeitet:
Der Button heißt jetzt „Nachschubvorschläge verarbeiten“. Das Verarbeiten und das Erzeugen laufen im Hintergrund; sobald der Lauf fertig ist, meldet VARIO „Nachschubvorschlag wurde gebucht!“ und lädt die Ansicht neu.
Die zugehörigen Picklisten zeigen ihren Status, und Quell- und Ziellager stehen mit ihrer Bezeichnung in der Liste.
Drucken lässt sich ein Nachschubvorschlag nur noch bei der Abschlussart „Nachschubvorschlag drucken und direkt umbuchen“. Sonst meldet VARIO „Druck ist nur beim Abschlusstyp "Drucken und Umlagern" erlaubt“.
Brichst Du das Bearbeiten einer Vorlage ab, werden Deine Änderungen jetzt verworfen, statt stehen zu bleiben.
Lager: Reservierte Chargen bei manuellen Buchungen
Bei manuellen Lagerbuchungen prüft VARIO jetzt auch bei Chargen und Seriennummern, ob die Menge schon für eine Pickliste oder einen Nachschub reserviert ist, und lehnt die Buchung dann ab – zum Beispiel mit „Lagerbuchung von … ist nicht erlaubt, da die Menge … für die Lieferung oder den Nachschub reserviert ist“. So bleibt der reservierte Bestand für die Kommissionierung erhalten.
Offene Posten: OP aus Gutschriften per Zahlungsart abschließen
Ist an der Zahlungsart „Forderungs-OP abschließen?“ oder „Verbindlichkeits-OP abschließen?“ gesetzt, werden jetzt auch die OPs von Gutschriften und Rechnungskorrekturen automatisch abgeschlossen – genauso wie die von Rechnungen.
Adressen: Nur aktive Adressen in der Auswahl
Wählst Du im Beleg, beim Artikel oder bei einer Anlage eine Adresse aus, erscheinen in der Auswahl jetzt nur noch aktive Adressen.
Adressen: Kontaktarten in der Kontaktauswahl
In der Auswahl der Kontakte zeigt VARIO jetzt statt der allgemeinen Art wie „Telefon“ oder „E-Mail“ die Bezeichnung der Kontaktart, so wie Du sie angelegt hast – damit unterscheidest Du zum Beispiel eine Mobil- von einer Festnetznummer.
Erscheinungsbild: Karte „Aktion“ mit eigener Akzentfarbe
Die Karte Aktion in Belegen und Inventuren passt sich jetzt der Akzentfarbe an, die Du unter Einstellungen → Allgemein → Erscheinungsbild gewählt hast. Schrift, Trennlinien und Hervorhebungen richten sich nach der Farbe – auf hellen Farben steht die Schrift dunkel. Auch die Rahmen der Aktionsflächen folgen jetzt Deiner Akzentfarbe, im hellen wie im dunklen Modus.
Wiki (Beta): Entwürfe, Blättern und Untereinträge
Verlässt Du einen Wiki-Eintrag, ohne zu speichern, geht Dein Text nicht mehr verloren. Beim nächsten Öffnen zeigt VARIO „Ungespeicherter Entwurf vom …“ – über „Wiederherstellen“ holst Du ihn zurück, über „Entwurf verwerfen“ löschst Du ihn. Wurde der Eintrag inzwischen geändert, weist VARIO Dich darauf hin.
Am Ende eines Eintrags blätterst Du über „Vorheriger Eintrag“ und „Nächster Eintrag“ weiter, über „Untereintrag hinzufügen“ legst Du direkt einen Untereintrag an. Einträge, die „Seit über einem Jahr nicht geändert“ wurden, sind gekennzeichnet. Beim Filtern im Wiki-Baum klappt VARIO alle Ebenen auf, und das Inhaltsverzeichnis folgt beim Scrollen der aktuellen Stelle.
Das Wiki ist als Beta verfügbar und benötigt die Wiki-Lizenz.
Amazon-Marketplace-App: Weitere Storno-Gründe
Beim Storno vor dem Versand stehen jetzt auch die Gründe Käuferstorno und Erstattungen aus dem Seller Central zur Auswahl, in der Reihenfolge des Seller Central.
Käuferstorno ist nur zulässig, wenn Amazon für die Bestellung eine Storno-Anfrage des Käufers meldet – dann ist der Grund bereits vorbelegt. Läuft für die Bestellung schon eine Erstattung, sperrt die App das Storno, damit nicht doppelt erstattet wird.
DATEV-App: Versionsstand am Export im DMS
Exportdateien der DATEV-App erhalten im DMS jetzt eine Notiz mit dem Versionsstand von VARIO und der DATEV-App zum Zeitpunkt des Exports. So lässt sich später nachvollziehen, mit welchem Stand eine Datei erzeugt wurde.
Mandantenreplikation-App: Übertragungen fortsetzen
Eine unterbrochene Übertragung – etwa nach einem Neustart – setzt Du jetzt über „Fortsetzen“ (bisher „Erneut abrufen“) fort, ohne sie erneut hochzuladen.
Außerdem heißen die Empfänger einer Verteilung jetzt einheitlich Abonnenten statt Konsumenten.
MCP-Server-App: Schreibzugriff ab Plan Plus
Der Schreibzugriff des KI-Assistenten hängt jetzt an Deinem Plan. Im Plan Core arbeitet der Assistent nur lesend, auch im Wiki. Beim Verbinden unter Benutzereinstellungen → MCP-Server sind Schreiben mit Bestätigung und Autonom schreiben dann ausgegraut und tragen den Hinweis „Schreibzugriff ist erst ab dem Plan Plus möglich.“
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