2026.37.0
Diese Version steht Dir voraussichtlich ab dem 24.09.2026 zur Verfügung.
Neuerungen
Dashboards: Gruppen für Deine Dashboards
Dashboards lassen sich jetzt in Gruppen ordnen. Über „Gruppe anlegen“ legst Du eine neue Gruppe an, über „Gruppen verwalten“ öffnest Du die Übersicht „Dashboard-Gruppen“.
Eine Gruppe hat die Felder Bezeichnung, Symbol und Dashboards. Die Reihenfolge änderst Du mit „Nach oben“ und „Nach unten“. Dashboards, die Du keiner Gruppe zugeordnet hast, stehen unter „Ohne Gruppe“.
Beim Löschen fragt VARIO nach: „Willst Du die Gruppe … wirklich löschen? Die enthaltenen Dashboards bleiben erhalten und stehen danach ohne Gruppe.“
Skripte: Zugangsdaten als Secret hinterlegen
Unter System → Skripte gibt es den neuen Abschnitt Secrets. Dort hinterlegst Du Zugangsdaten einmal zentral, statt sie in jedes Skript zu schreiben.
Über „Neues Secret“ öffnest Du „Neues Secret anlegen“ mit den Feldern Name, Schlüssel und Wert. Im Skript greifst Du über den Platzhalter {{secret:<name>:<schlüssel>}} darauf zu – zum Beispiel in einem HTTP-Aufruf. Der Wert selbst wird nirgends mehr angezeigt.
Beim Bearbeiten unter „Secret bearbeiten“ bleibt der Wert erhalten, solange Du das Feld leer lässt – der Hinweis dazu steht direkt im Feld: „Wert bleibt bei leerem Feld unverändert“. Vergibst Du einen Schlüssel doppelt, meldet VARIO „Dieser Schlüssel wird bereits verwendet“.
Belege: Deals, Projekte und Aufgaben direkt am Beleg
Verkaufsbelege haben jetzt die Reiter Deals, Projekte und Aufgaben, Einkaufsbelege die Reiter Projekte und Aufgaben. Dort siehst Du, was am Beleg hängt, und verknüpfst Neues über „Deal verknüpfen“, „Projekt verknüpfen“ und „Aufgabe verknüpfen“.
Eine bestehende Verbindung löst Du über „Verknüpfung lösen“ – der Deal, das Projekt oder die Aufgabe bleibt dabei erhalten.
Auswertungen: „Lagerbestand zum Datum“ mit Chargen und Nullbeständen
Die Auswertung „Lagerbestand zum Datum“ ist überarbeitet. Sie liefert jetzt zusätzlich den durchschnittlichen Einkaufspreis als Spalte „ø EK“ – sichtbar nur, wenn Du Einkaufspreise sehen darfst. Außerdem ist die Auswertung um ein Vielfaches schneller.
Zwei neue Schalter steuern den Detailgrad:
„Chargen/Seriennr-Artikel anzeigen“ schlüsselt Artikel mit Charge oder Seriennummer einzeln auf. Ohne den Schalter bekommst Du je Artikel und Lager eine zusammengefasste Zeile.
„Artikel ohne Bestand anzeigen“ nimmt auch Artikel mit dem Bestand 0 in die Liste auf.
Die Auswertung liefert entweder Chargenzeilen oder zusammengefasste Zeilen – nie beides zugleich, damit die Durchschnittswerte beider Reihen nicht vermischt werden.
Kategorie-Bäume: Von einer App verwaltet
Ein Kategorie-Baum kann jetzt einer App gehören. Dazu gibt es die Felder „App-Identifier“ und „Nur durch die App änderbar“.
Ist der Schalter gesetzt, ändert nur die eigene App etwas daran. Versucht es jemand anderes, meldet VARIO: „Dieser Kategorie-Baum wird von einer App verwaltet und darf nur von dieser App verändert werden“.
Für Ausnahmen gibt es das neue Recht „Kategorie-Bäume verändern, die ausschließlich durch eine App verwaltet werden“.
Lager: Transitlager bei manuellen Buchungen
In „Lagerumbuchungen“ und „Wareneingang (MHD) umbuchen“ stehen jetzt auch Transitlager in der Lagerauswahl. Damit buchst Du Ware, die Dein Lager schon verlassen hat, aber noch nicht angekommen ist, ohne Umweg.
Die Transitlager erscheinen nur mit WMS-Lizenz. Ohne sie bleibt die Auswahl unverändert.
Ausgaberegeln: Auf eine Reportgruppe einschränken
Eine Ausgaberegel hat das neue Feld „Angeforderte Reportgruppe“. Damit greift die Regel nur, wenn genau diese Reportgruppe angefordert wurde – zum Beispiel, um Lieferscheine anders auszugeben als Rechnungen.
Mit der Einstellung „Alle“ verhält sich die Regel wie bisher.
DMS: Neue Belegversion als Revision
Gibst Du einen Beleg erneut aus, legt VARIO im DMS kein zweites Dokument mehr an. Die neue Belegversion wird als Revision des vorhandenen Dokuments veröffentlicht.
Die Dokumenthistorie bleibt damit an einer Stelle, und Verknüpfungen auf das Dokument zeigen weiter auf die aktuelle Fassung. Das gilt für Belege, die Revisionen führen.
Kasse: „Zurück ins ERP“
In der Kassiermaske gibt es in der Statusleiste den Button „Zurück ins ERP“. Damit verlässt Du die Kasse und landest wieder in Deiner gewohnten Oberfläche, ohne Dich neu anzumelden.
Benutzerrechte: Sammeln der digitalen Pickliste automatisch bestätigen
Für die digitale Pickliste gibt es das neue Recht „Sammeln der digitalen Pickliste automatisch bestätigen“. Mit diesem Recht entfällt die Mengenbestätigung beim Sammeln – die gesammelte Menge wird direkt übernommen und im Protokoll als „Sammeln der digitalen Pickliste automatisch bestätigt“ festgehalten.
Ohne das Recht bleibt alles wie bisher: Die Menge wird beim Sammeln geprüft und muss bestätigt werden.
UPS-App: Abholungen beauftragen
Die UPS-App kann jetzt Abholungen beauftragen. Aktiviere dazu unter Einstellungen → Lager → Versender → UPS → Verwaltung UPS den Schalter „Abholung über die App aktivieren“. Danach erscheint im Bereich Lager der Menüpunkt „UPS Abholungen“.
Dort sammelst Du Pakete mit fertigem UPS-Label der letzten 14 Tage, die noch keiner Abholung zugeordnet sind, und beauftragst über „Abholung beauftragen“ die Abholung. Für den Abholauftrag pflegst Du Abholdatum, Bereit ab, Abholung bis, Hinweis für den Fahrer, Bestätigung per E-Mail an und Privatadresse. Der Abholort ist mit der Versenderadresse des jüngsten Pakets vorbelegt und frei änderbar.
Die Liste zeigt je Abholung unter anderem UPS-Abholnummer, Zeitfenster, Abholort, Pakete, Kosten und Status – Beauftragt, Erledigt oder Storniert. Über „Abholung stornieren“ nimmst Du einen Auftrag bei UPS zurück.
Über „Abweichende Versenderadresse verwenden“ druckst Du eine andere Versenderadresse aufs Label als Deine Firmenadresse. Die UPS-Kundennummer bleibt dieselbe, und das Land muss zum Land Deines UPS-Kontos passen.
eBay-App: Versandarten getrennt für Import und Export
Das Mapping der Versandarten ist in Import und Export getrennt. Bisher wurde eine Zuordnung in beide Richtungen gelesen, obwohl der Import mehrere eBay-Services auf eine VARIO-Lieferart zusammenführt und sich deshalb nicht rückwärts auflösen lässt.
Die Rückmeldung des Paketstatus an eBay richtet sich jetzt nach dem Versender der Sendung. Bestellungen mit einer nicht zugeordneten Versand- oder Zahlungsart werden dafür beim Import abgelehnt, statt mit einer geratenen Zuordnung weiterzulaufen.
MCP-Server-App: Stapelverarbeitungen über den KI-Assistenten
Die MCP-Server-App verbindet KI-Tools wie Claude, ChatGPT, Cursor oder VS Code mit Deiner VARIO Cloud. Neu ist, dass der Assistent Stapelverarbeitungen starten kann – Massenänderungen per Skript sowie Importe und Exporte als CSV, Excel, JSON oder XML. Statt Dich durch Listen zu klicken, beschreibst Du, was passieren soll; der Assistent sucht die passende Verarbeitung heraus und startet sie.
Vor dem Start zeigt er Dir eine Vorschau mit den erkannten Spalten, Beispielzeilen und Verstößen. Ausgeführt wird erst nach Deiner Bestätigung, und das Ergebnis meldet er Dir zurück, sobald der Lauf fertig ist.
Wie weit ein Zugang reichen darf, legst Du wie gewohnt beim Verbinden unter Benutzereinstellungen → MCP-Server fest – mit Nur lesen, Schreiben mit Bestätigung oder Autonom schreiben. Darüber hinaus erhält der Assistent nur die Rechte des Benutzers, mit dem er arbeitet. Wie Du die App einrichtest, Zugänge vergibst und wieder entziehst, steht im Handbuch unter Apps von VARIO → MCP-Server.
Eine Stapelverarbeitung lässt sich als einzige Schreibaktion des Assistenten nicht rückgängig machen. Lass sie deshalb zuerst auf einer engen Auswahl laufen und verbreitere sie erst danach.
Verbesserungen
Belege: Bestände beim erneuten Bearbeiten
Wurde ein bereits gebuchter Verkaufsbeleg wieder in Bearbeitung genommen, blieben die Lagerbuchungen stehen – der Bestand war weiterhin abgebucht. Die Buchungen werden jetzt beim Beginn der Bearbeitung storniert.
Fehlen dabei die zugehörigen Lagerplatz-Buchungen, bricht VARIO mit einer klaren Meldung ab, statt still weiterzulaufen.
Belege: Beleg mit Sendung speichern
Belege mit einer Sendung ließen sich unter bestimmten Umständen nicht mehr speichern. Die Zuordnung zwischen Paketpositionen und Belegpositionen ist neu aufgebaut, und das Speichern funktioniert wieder.
Zusätzlich wird beim Speichern eines Artikels geprüft, ob eine Komponente eines frei kommissionierbaren Artikels einen unzulässigen Serientyp hat – bisher fiel das erst beim Kommissionieren auf.
Belege: Versandkosten bei geändertem Belegwert
Hast Du in einem Auftrag oder einer Bestellung Positionen geändert, wurden die Versandkosten nicht neu berechnet. Damit blieben Belege über der versandkostenfreien Grenze fälschlich mit Versandkosten stehen – und umgekehrt.
Ändert sich der Belegwert und ist in der Lieferbedingung ein Wert für versandkostenfreie Lieferung hinterlegt, rechnet VARIO die Versandkosten jetzt neu.
Einkauf: Unterlieferte Bestellung abschließen
Beim Abschließen und Wiedereröffnen einer unterlieferten Bestellung wurde die reservierte Menge angepasst statt der bestellten. Dadurch blieben falsche Zulaufmengen am Artikel stehen.
Jetzt wird die bestellte Menge korrigiert, und der Zulauf stimmt nach dem Abschluss wieder.
Kommissionierung: Sehr viele Aufträge auf einmal
Picklisten aus einer Vorlage mit sehr vielen Aufträgen liefen in eine Zeitüberschreitung. Das Erzeugen und das Stornieren von Picklisten laufen jetzt im Hintergrund: Der Aufruf kommt sofort zurück, und das Ergebnis meldet sich, sobald der Lauf fertig ist – zum Beispiel „… Pickliste(n) wurde(n) storniert“.
Provisionsabrechnung: Gutschriften und Rechnungskorrekturen
Beträge aus Gutschriften gingen mit falschem Vorzeichen in die Provision ein. Außerdem fehlten bei Rechnungskorrekturen ohne Warenrücknahme die Gegenbuchungen.
Beides ist korrigiert: Die Vorzeichen stimmen, und fehlende Gegenbuchungen werden nachgetragen.
Offene Posten: Zuordnung und Summen im Ausgleich
Im OP-Ausgleich wurden Zahlungen falsch zugeordnet, und die Summen passten nicht zu den ausgewählten Posten. Zuordnung und Summenbildung sind korrigiert.
Mahnwesen: Kopffelder wieder filterbar
Das Kopffeld für die Kundennummer lief auf einen Fehler, und die Liste ließ sich damit nicht filtern.
Die Kopffelder sind jetzt Adressnummer – mit Suchdialog statt freier Eingabe –, Verantwortlicher, Zahlungsart, Kundengruppe, Fällig bis und Mahnstufe.
Adressen: Adresse mit Hersteller speichern
Eine Adresse, an der ein Hersteller hinterlegt war, ließ sich nicht mehr speichern. Das Speichern funktioniert wieder.
Artikel: Import mit sich selbst referenzierenden Artikeln
Ein Artikelimport konnte den Server in eine Endlosprüfung treiben und brach mit einem technischen Fehler ab. Die Prüfung läuft jetzt sauber durch.
Einstellungen: MyCompany-Parameter speichern
Die Parameter der eigenen Firma ließen sich nach einer technischen Umstellung nicht mehr speichern. Das Speichern funktioniert wieder.
Lager: Durchschnittlicher Einkaufspreis nach manueller Buchung
Nach der ersten manuellen Lagerbuchung auf einen Artikel wich der durchschnittliche Einkaufspreis vom erwarteten Wert ab. Die Berechnung stimmt jetzt wieder.
Auswertungen: Liefer- und Rechnungsadressen
Zusatz-, Liefer- und Rechnungsadressen ließen sich in Auswertungen nicht anzeigen. Die Felder stehen jetzt zur Verfügung.
Ausgaberegeln: Mehrsprachig einrichten
Eine Ausgaberegel ließ sich nicht für mehrere Sprachen anlegen – VARIO meldete „Ein Report mit diesem Regelsatz existiert bereits.“, obwohl sich die Regeln in der Sprache unterschieden.
Regeln für verschiedene Sprachen lassen sich jetzt nebeneinander einrichten.
Kasse: Stornierung und Kassenabschluss
Beim Stornieren eines Belegs fehlte die Rückmeldung, dass die Stornierung läuft – jetzt erscheint der Hinweis „Stornierung wurde beauftragt“.
Beim Kassenabschluss wurde die eigentliche Fehlermeldung von einer allgemeinen Meldung überdeckt. Du siehst jetzt, woran der Abschluss gescheitert ist.
Import: Zahlen in der Vorschau
In der Importvorschau wurden Zahlen anders dargestellt als sie übernommen wurden. Anzeige und übernommener Wert stimmen jetzt überein.
Verkaufskanäle: Übersetzungen beim Massen-Anlegen
Beim Anlegen vieler Listings auf einmal fehlten die Übersetzungen. Sie werden jetzt mit angelegt.
Versand: Pakete ohne Versender-App
Ist für einen Versender keine App installiert, blieb das Paket offen und musste von Hand nachgezogen werden. Solche Pakete werden jetzt direkt abgeschlossen.
Webhooks: JSON wie in der REST-Schnittstelle
Webhooks und Websockets lieferten ein anderes JSON als dieselben Daten über die REST-Schnittstelle. Damit liefen Empfänger auf Felder, die sie nicht erwarteten.
Die Serialisierung ist vereinheitlicht: Du bekommst dasselbe JSON wie über die REST-Schnittstelle.
Amazon-Marketplace-App: Namen aus der Bestellung
Aus dem Amazon-Bericht wurde jeder Name in Vor- und Nachname zerlegt – auch dann, wenn er mehrere Personen nennt („Anna Schmidt / Bernd Schmidt“, „Meier & Sohn“) oder Amazon ihn bereits umgedreht liefert („Schmidt, Anna“).
Zerlegt wird jetzt nur noch, wenn eindeutig eine Person gemeint ist. Sonst bleibt der Adressname genau so stehen, wie Amazon ihn meldet, und es wird kein Ansprechpartner angelegt – wie auf jedem anderen Verkaufskanal auch.
GLS-App: Geänderte Versandart
Wurde die Versandart nach dem Erzeugen der Sendung geändert, arbeitete die App mit den alten Versandeinstellungen weiter. Passen die Einstellungen nicht zur Sendung, werden sie jetzt neu geladen.
Internetmarke-App: Sendungsnummer bei Gutscheinen
Bei Produkten ohne eigene Sendungsnummer stand die Sendung ohne Nummer da. Jetzt wird die Gutschein-ID als Sendungsnummer übernommen, damit die Sendung eindeutig bleibt.
Mandantenreplikation-App: Herausgeber und Verteilungsdefinition
Beim Verteilen wurde die Definition nicht vollständig geladen, und fehlende Zugangsdaten beim Herausgeber verschwanden in einer allgemeinen Fehlermeldung.
Die Daten werden jetzt immer beim Herausgeber-Teilnehmer gelesen, und fehlende oder abgelaufene Zugangsdaten melden sich klar mit dem Hinweis, beim Herausgeber-Teilnehmer „Zugangsdaten aktualisieren“ auszuführen.
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