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2026.35.0

Diese Version steht Dir voraussichtlich ab dem 10.09.2026 zur Verfügung.

Neuerungen

Adressen/Dashboard: Sechs neue Kacheln zu Offenen Posten

Das Dashboard einer Adresse hatte bisher zwei Kacheln rund um Offene Posten. Daraus sind sechs geworden, die in einer ersten Version zur Verfügung stehen:

  • „Offene Posten kompakt“ – die Postenliste mit wählbarer Rolle, Filtervorbelegung, Zeilenzahl und Spaltenauswahl.

  • „Saldo-Verhältnis mit Altersstruktur“ – der Saldo je Fälligkeitsband; die beiden Bandgrenzen stellst Du in Tagen ein. Ein Klick auf ein Band springt gefiltert in den Reiter „Offene Posten“.

  • „Mahn-Cockpit“ – letzte und nächste Mahnung, mahnfähige Posten mit Summe, Stufen-Zeitstrahl und Mahnhistorie. Direkt aus der Kachel heraus gibt es „Mahnung erstellen“, „Mahnsperre setzen“ und „Mahnsperre aufheben“.

  • „Offene Posten Kennzahlenleiste“ – frei wählbare Kennzahlen in eigener Reihenfolge, dazu „Saldenbestätigung drucken“ und „Mahnung erstellen“.

  • „Kreditlimit“ – die Ausschöpfung als Balken mit Ampel; die Schwellwerte für Gelb und Rot legst Du selbst fest.

  • „Letzte Zahlungen“ – Ein- und Ausgänge, wahlweise auf ein Bankkonto eingeschränkt.

Die Aktionen „Mahnsperre setzen“ und „Mahnsperre aufheben“ brauchen das Recht zum Ändern von Adressen.

Kasse: Beträge in Fremdwährung, Bargeld zählen ohne Stückelung

Bisher gab die Kasse alle Beträge fest im Euro-Format aus, und der Bar-Endbestand ließ sich nur über die Euro-Stückelung zählen. Jetzt formatiert die Kasse in der Währung des Belegs beziehungsweise in Deiner Hauswährung.

Ist die Hauswährung nicht Euro, entfällt die Stückelung: Du erfasst den gezählten Bar-Endbestand als einen Betrag über ein eigenes Ziffernfeld. Eine erfasste 0 gilt dabei als gezählt.

Kassenabschluss: Neuer Schritt „Fiskalisierung“

Signatur-Vorgänge der TSE ohne zugehörigen Bon waren im Abschluss weder sichtbar noch stornierbar. Der Kassenabschluss hat dafür jetzt einen eigenen Schritt „Fiskalisierung“ an zweiter Stelle.

Der Schritt listet die Signatur-Vorgänge des Kassenbuchs und zusätzlich alle Vorgänge ohne zugehörigen Beleg. Einen offenen Eintrag stornierst Du direkt per Klick – nach Rückfrage, denn das lässt sich nicht rückgängig machen. Gibt es solche Vorgänge, weist Dich ein Warnhinweis darauf hin; der Abschluss bleibt trotzdem möglich.

Einstellungen/Kasse/Zahlungsarten: Negativer Kassenbestand steuerbar

Eine Barzahlung war auch dann möglich, wenn der Kassenbestand dafür nicht reichte – der Bestand lief unbemerkt ins Minus. Am Detail einer Kassen-Zahlungsart legst Du das jetzt mit dem Feld „Negativer Bestand“ fest: „Nie erlaubt“, „Immer erlaubt“ oder „Nach Rückfrage erlaubt“.

Wird die Buchung abgelehnt oder die Rückfrage verneint, wird der Entwurf verworfen und blockiert den Kassenabschluss nicht. Das Feld ist nur bei bestandsgeführten Zahlungsarten bedienbar.

Kasse: Oberflächen übertragen, Eingabefeld und Aktionen konfigurieren

Kassenoberflächen ließen sich bisher nur anlegen und duplizieren, nicht zwischen Installationen übertragen.

  • Markierte Oberflächen exportierst Du über „Exportieren“ als Datei und liest sie über „Oberfläche importieren“ wieder ein. Auf Wunsch gehen die hinterlegten Selektionen mit und werden beim Import neu angelegt.

  • Im Bearbeitungsmodus öffnest Du „Eingabefeld bearbeiten“ und blendest die Knöpfe für Positionen importieren und Barcode-Scanner ein oder aus – bisher waren beide fest sichtbar.

  • Als Kachel ablegen lassen sich jetzt auch „Kunde wählen“, „Artikel suchen“ und „Quittung suchen“.

In den Suchdialogen der Kasse wird das Suchfeld jetzt automatisch fokussiert und die Bildschirmtastatur angefordert – wo der Browser das unterstützt.

Einstellungen/Allgemein/Erscheinungsbild: Installationen kennzeichnen und einfärben

Unter Einstellungen → Allgemein → Erscheinungsbild (Beta) legst Du im Bereich „Diese Installation“ fest, wie diese Cloud-Instanz aussieht – mehrere Installationen lassen sich damit auf einen Blick auseinanderhalten.

  • „Umgebungs-Kennzeichen“ – ein freier Text im Header, etwa TESTSYSTEM, mit eigener „Farbe des Kennzeichens“.

  • „Anwendungsname“ und „Bezeichnung unter dem Anwendungsnamen“ – stehen über der Navigation, im Browser-Tab und im Ladebildschirm. Ohne Eintrag gelten „VARIO Cloud“ und der Name des Firmen-Accounts.

  • „Tab-Prefix“ – wird jedem Browser-Tab-Titel vorangestellt, etwa „[TEST]“.

  • „Eigenes Logo“ und „Eigenes Favicon“ – hochgeladene Bilder werden als Grafik gespeichert, auch SVG-Dateien.

  • „Primärfarbe“ und „Akzentfarbe“ – die Primärfarbe holst Du über „Aus dem Logo übernehmen“ direkt aus Deinem Logo.

Der Bereich „Vorschau“ zeigt vorab „Browser-Tab“, „Ladebildschirm“ und „Anwendung“.

Ohne die Lizenz zur Individualisierung bleiben nur „Umgebungs-Kennzeichen“ und „Farbe des Kennzeichens“ änderbar. Die übrigen Felder bleiben sichtbar – so siehst Du, was die Lizenz kann –, sind aber gesperrt; in der Kopfzeile steht mit einem Schloss der Vermerk „Lizenz erforderlich“.

MDE: Freier Etikettendruck

Das MDE hat den neuen Bereich „Freier Etikettendruck“. Du scannst oder tippst Artikel oder Seriennummer – jeder Scan zählt ein Etikett. Die Menge einer Zeile änderst Du relativ über die Eingabe (+3, -1) oder als Faktor (*5), Zeilen lassen sich antippen und wieder entfernen.

Über das Aktionsmenü „Drucken“ wählst Du die Reportgruppe; vor dem Druck kommt eine Rückfrage. Ein gescannter Code wird zuerst als Artikel, dann als Seriennummer gesucht.

MDE/Kommissionierung: Meldungen stehen lassen, direkt zur Packübersicht
  • Unter Benutzereinstellungen → Arbeitsumgebung gibt es die neue Einstellung „MDE: Meldungen bleiben stehen, bis sie geschlossen werden“. Das Meldungsbanner blendet sich dann nicht mehr nach 10 Sekunden aus. Standardmäßig ist die Einstellung aus.

  • In der Kommissionierung gibt es die Schaltfläche „Pickliste abschließen und zur Packübersicht wechseln“. Bisher landetest Du in der Picklistenübersicht und musstest von Hand wechseln.

Einstellungen/Bestände/Picklisten: Nur definierte Versandarten zulassen

Die Versandarten einer Picklisten-Vorlage waren bisher nur ein Auswahlkriterium – im MDE ließ sich anschließend jede Versandart wählen. Mit dem neuen Schalter „Nur definierte Versandarten zulassen“ bietet das MDE nur noch die in der Vorlage hinterlegten Versandarten an.

Der Schalter ist nur bedienbar, wenn mindestens eine Versandart hinterlegt ist. Bestehende Vorlagen bleiben unverändert.

E-Rechnung: Alle Steuerfälle im ZUGFeRD- und XRechnung-Export

Der Export setzte keine USt-Kategorieschlüssel an Positionen, Zu- und Abschlägen, und Steuerbefreiungsgründe fehlten ganz. Bei nicht steuerbaren Belegen gingen trotzdem die USt-IdNr. von Verkäufer und Käufer mit – ein Verstoß gegen die Prüfregeln der Norm.

Jetzt wird für jede Position, jeden Zu- und Abschlag und die Versandkosten der passende Steuerfall ermittelt – Standardsatz, Nullsatz, Steuerbefreiung, Umkehr der Steuerschuld, innergemeinschaftliche Lieferung, Ausfuhr oder nicht steuerbar – jeweils mit Befreiungsgrund. Zusätzlich übertragen werden Steuernummer und Registerangaben des Verkäufers sowie die vollständige Lieferanschrift.

Artikel/Lager: Preiseinheit bei Einkaufspreisen, Lagerwert und Inventur

Der letzte Einkaufspreis wurde ohne Preiseinheit geführt – faktisch „immer pro Stück“. Bei EK-Korrekturen ließ sie sich nicht ändern, und ein Preis je 1.000 Stück wurde beim Zurücklesen verfälscht.

Die Preiseinheit ist jetzt überall ein eigenes, änderbares Feld: bei der manuellen Lagerbewegung, bei der EK-Korrektur und beim Buchen von Kontingentartikeln. Bleibt es leer, gilt die Preiseinheit des Artikels. Der Lagerwert wird entsprechend gerechnet, und die Preiseinheit steht neu an der Inventurdifferenz, im Lagerjournal und in der Bestandsauswertung.

Einkaufsbelege: Einkaufspreise verschwinden jetzt auch aus der Belegmaske

Das Recht „Einkaufspreis lesen“ wirkt seit der letzten Version in Einkaufsbelegen – die Werte blieben dort aber lediglich leer. Jetzt sind die Preisangaben ohne dieses Recht gar nicht mehr zu sehen: Preisfeld und Positionssumme, die Spalte Rabatt/Zuschlag, die Register Preismodifikatoren und Steuersätze, Anzahlungsbetrag, Zwischensumme und Versandkosten entfallen. Die Quickview zeigt stattdessen einen Hinweis, und das Register „Offene Posten“ ist deaktiviert.

Verkaufsbelege sind unverändert. Speicherst Du einen Einkaufsbeleg ohne das Recht, bleiben die vorhandenen Preise erhalten.

Einkaufsbelege: Lieferantensperre greift beim Abschluss der Bestellung

Die Prüfung auf gesperrte Lieferanten lief nur an einzelnen Stellen, nicht aber beim Beenden der Bearbeitung einer Bestellung. Genau dort wird jetzt geprüft – sowie als letzter Schritt vor dem Speichern; die bisherigen Einzelprüfungen entfallen.

Für Adressabfragen steht zusätzlich die Variable „Lieferantensperre“ zur Verfügung.

Aufträge: Auftrag-Übernahmeprotokoll mit Detailansicht

Im Reiter Protokoll hieß der Abschnitt bisher „Kommissionierungsergebnis“ und war eine reine Liste – warum ein Auftrag nicht in Lieferung ging, war daraus nicht ersichtlich.

Der Abschnitt heißt jetzt „Auftrag-Übernahmeprotokoll“. Ein Klick auf eine Zeile öffnet die Detailansicht mit erstem und letztem Übernahmeversuch, Erfolgs- und Testübernahme-Kennzeichen, der Anzahl der Versuche und dem vollständigen Log-Eintrag.

Lager/Nachschub: „Freier Report“ für Nachschubvorschläge

Nachschubvorschläge ließen sich bisher nur mit dem festen Ausdruck ausgeben. Jetzt gibt es „Freier Report“ als Schaltfläche im Detail und als Kontextaktion in der Übersicht – dort muss genau ein Datensatz ausgewählt sein.

Provisionsabrechnung: Eigene Detailseite je Vertreter

Die Provisionssätze eines Vertreters standen in einer aufklappbaren Unterzeile, die Dateien in einem eigenen Reiter. Ein Klick auf die Vertreterzeile öffnet jetzt die Seite „Vertreter“ mit den Kopfdaten zu Adresse, Provisionstyp, Steuer und Provisionsbetrag, der verlinkten Belegnummer sowie den Abschnitten „Provisionssätze“ und „Dateien“.

Produktion: „Freier Report“ für Produktionsaufträge

Im Aktionsmenü eines Produktionsauftrags steht jetzt die Aktion „Freier Report“ bereit. Damit gibst Du den Auftrag mit einem frei gewählten Report aus, statt auf die Belegreporte auszuweichen.

Projekte/Zeitachse (Beta): Swimlanes selbst terminieren

Der Balken einer Swimlane mit Unteraufgaben wurde immer aus der Spannweite der Kinder abgeleitet – er ließ sich weder ziehen noch in der Länge ändern, die Datumsfelder waren gesperrt.

Jetzt gilt: Sind an der Zeile eigene Termine gesetzt, zählen diese; nur ohne eigene Termine wird weiterhin die Spannweite der Unteraufgaben herangezogen. Der Balken lässt sich ziehen und in der Länge ändern, die Datumsfelder sind freigegeben.

Belegposition/Dashboard: Zusatzfelder-Kachel auf Feldgruppen einschränken

Die Kachel „Zusatzfelder“ zeigte immer alle Zusatzfelder der Position. Sie hat jetzt einen eigenen Bearbeitungsmodus mit dem Feld „Zusatzfeldgruppen“: Ausgewählte Gruppen werden angezeigt, ohne Auswahl bleibt es bei allen. Die Auswahl gilt je Kachel.

Assets: Tags an Assets

Assets lassen sich jetzt mit Tags versehen – erlaubt sind Tags vom Typ „Allgemein“ und vom neuen Typ „Asset“. Du pflegst sie in den Asset-Stammdaten; außerdem gibt es die Dashboard-Kachel „Tags“, eine Spalte in der Asset-Liste und einen Filter in der Asset-Abfrage.

Assets: „Freier Report“ für Assets

Auch in den Asset-Stammdaten findest Du die Aktion „Freier Report“ im Aktionsmenü – für eine eigene Ausgabe zu einem einzelnen Asset.

Einstellungen/Versand: Versandart mit Barcode

Beim Anlegen und im Detail einer Versandart gibt es jetzt das Feld „Barcode“; bisher war es in der Oberfläche nicht sichtbar. Das Detailformular ist dabei aufgeräumt worden.

System/Task-Manager: Laufende Tasks abbrechen

Im Task-Manager gab es nur „Ausführen“ – ein laufender Task ließ sich nicht stoppen. Bei laufenden Tasks steht jetzt zusätzlich „Abbrechen“ bereit. Der Status wurde bisher unübersetzt angezeigt und heißt jetzt „Abgebrochen“.

Skripte: Artikel über die Artikelnummer lesen

Das Lesen eines Artikels über die Artikelnummer warf eine Ausnahme, wenn kein Artikel gefunden wurde. Der Artikeldienst kennt jetzt zusätzlich findByNumber – mit und ohne Sprachangabe. Beide liefern den Artikel oder null, wenn es keinen gibt.


Amazon-Marketplace-App: FBA-Umlagerung von der Freigabe bis zum Etikett

Die FBA-Umlagerung ist vom Erprobungsstand zu einem durchgängigen Ablauf ausgebaut worden.

  • Einstieg: In der Umlagerungs-Übersicht startest Du über „Starten“ aus einem offenen Nachschubvorschlag heraus – der Vorschlag wird abgeschlossen, der Umlagerungs-Auftrag entsteht und die Umlagerung wird bei Amazon angelegt.

  • Fünf Schritte statt vieler Einzelaktionen: „Positionen“, „Versandgruppe & Transport“, „Kommissionierung“, „Verpackung prüfen“, „Etiketten“. Die Amazon-Bestätigungen laufen als automatische Kette mit Statusanzeige je Teilschritt; bleibt sie stehen, werden die Angebote von Amazon zur Handauswahl angeboten.

  • Am MDE-Packtisch zeigt das Panel „FBA-Versandgruppen“ geplante und gebaute Kartons samt Warnungen; der Schritt „Verpackung prüfen“ meldet je Paket, was noch fehlt.

  • Neu ist das Feld „Transitlager für FBA-Umlagerungen“ am FBA-Versanddienstleister – für Ware, die Dein Lager verlassen hat, bei Amazon aber noch nicht angekommen ist.

Die Verpackungsgruppen werden nacheinander freigegeben. Ein Storno bei Amazon lässt sich nicht zurücknehmen – danach ist nur eine erneute Übertragung möglich.

Shopify-App: Bestellimport in der Währung, in der der Kunde bezahlt hat

Alle Beträge kamen aus der Shop-Währung. Bei Multi-Currency-Bestellungen bekam der Beleg dadurch die falschen Beträge – und gar keine Währung.

Jetzt kommen Positionspreise, Rabatte, Versandkosten und Rückerstattungen aus der Währung, in der der Kunde tatsächlich belastet wurde, und der Beleg erhält die passende Belegwährung. Fehlt die aktive Währung oder ein Wechselkurs zum Belegdatum, wird nur diese eine Bestellung übersprungen – der restliche Import läuft weiter.

Shopware-6- und Shopify-App: Freifelder und Metafelder für Adressen, Belege und Kategorien

Freifeld-Zuordnungen gab es bisher nur für Artikel und Artikel-Listings. Jetzt kommen auf VARIO-Seite Adresse, Beleg und Kategorie dazu, auf Shop-Seite Kunde, Bestellung und Kategorie. Adress- und Belegfelder werden beim Bestell- und Kundenabruf übertragen, Kategoriefelder beim Kunden- und Kategorie-Export – nicht beim Artikel-Import. Für Shopify gibt es dafür einen eigenen Schritt im Einrichtungs-Assistenten.

Außerdem bietet die Freifeld-Auswahl keine Feldgruppen anderer Apps mehr an. Bisher stellte etwa die Shopware-6-App auch Shopify-Gruppen zur Wahl – eine Zuordnung darauf hätte Daten über den Schlüssel der anderen App geschrieben. Deine eigenen Feldgruppen bleiben wählbar.

Apps/E-Commerce: Adressvorlage je Verkaufskanal

Adressen, die beim Import von Bestellungen oder Herstellern entstehen, ließen sich nicht über eine Adressvorlage vorbelegen. In Amazon Marketplace, eBay, Shopware 6, Shopify und ChannelPilot gibt es dafür jetzt am Verkaufskanal das Feld „Adressvorlage“.

Angeboten werden nur Vorlagen mit passender Geschäftsbeziehung. Die Vorlage greift ausschließlich auf neu angelegte Adressen; ohne Auswahl verhalten sich die Importe wie bisher.

Shopify-App: Eigene Skripte beim Artikelexport

Beim Export von Artikeln, Preisen und Beständen nach Shopify konnten keine eigenen Skripte eingreifen. Der neue Schalter „Skriptausführung“ richtet dafür drei Skript-Auslöser ein: Jedes Skript bekommt die fertig umgewandelten Daten eines Artikels und gibt sie geändert zurück, bevor sie an Shopify gehen.

Das Einschalten setzt die Lizenz für Skripting voraus. Mit aktiven Skripten wird die Übertragung langsamer; bestehende Kanäle starten mit ausgeschalteter Skriptausführung.

Admin Center: Erledigte Tickets ausgeblendet, Installationen sortiert
  • Die Ticketübersicht zeigt jetzt standardmäßig nur noch nicht abgeschlossene Tickets. Über den Schalter „Erledigte Tickets anzeigen“ blendest Du die übrigen ein.

  • Beim Anlegen eines Support-Tickets standen Live- und Testinstallationen unsortiert nebeneinander und waren nicht zu unterscheiden – Support-Fälle landeten versehentlich auf Testsystemen. Die Auswahl ist jetzt sortiert, und Testinstallationen tragen den Zusatz „(Testinstallation)“.

Verbesserungen

Belege: Viele Positionen – kein Zeitüberschreitungsfehler mehr

Die Auswahl der Preisliste baute für Artikel und Währung zusätzliche Verknüpfungen in die Datenbankabfrage ein. Bei größeren Datenmengen lief das Speichern in eine Zeitüberschreitung – die Auftragserfassung war dann gar nicht möglich. Die Abfrage arbeitet jetzt direkt über die Schlüsselfelder; an den fachlichen Auswahlregeln ändert sich nichts.

Zusätzlich wurden beim Speichern Provisionssätze, Lagerbestandsmengen und die Umsatzstatistik positionsweise einzeln verarbeitet. Das läuft jetzt gebündelt für den ganzen Beleg – je mehr Positionen ein Beleg hat, desto deutlicher der Unterschied.

Belege: Drei Blockaden bei der Belegerfassung behoben
  • Eine Position ließ sich nicht mehr aus dem Lieferschein löschen. Ursache waren die Zusatzinformationen des Belegs, die beim Umnummerieren und beim Kopieren nicht eigenständig übernommen wurden – Änderungen an einer Kopie schlugen dadurch auf den gespeicherten Beleg durch.

  • Das Textfeld war nach einmaligem Speichern nicht mehr bearbeitbar, weil ein Statuswechsel vor dem Belegupdate lief. Prüfung und Speicherung werden jetzt vorgezogen; außerdem löst ein doppelt zugestellter Klick den Statuswechsel nur noch einmal aus.

  • Beim Ändern der Positionsmenge kam ein Validierungsfehler, weil an drei Stellen unterschiedlich entschieden wurde, welche Detailangaben mitgeschickt werden. Jetzt gilt überall dieselbe Umwandlung – und beim Kopieren einer Position gehen auch die Kassendetails mit.

Versand: Bestandslose Artikel kommen in Paket und Lieferschein

Eine Paketposition setzte zwingend eine Bestandsbuchung voraus. Artikel ohne Bestandsführung erzeugen keine solche Buchung und konnten deshalb weder gepackt noch in einen Lieferschein übernommen werden.

Eine Paketposition verweist jetzt direkt auf die Belegposition; die Buchung ist optional. Paketinhalt und Tracking-Mail zeigen die Artikelnummer darüber an, und in Abfragen gibt es dafür das neue Feld „Belegposition“. Positionen mit Menge kleiner oder gleich null kommen nicht mehr ins Paket.

Pakete, die vor dem Update erzeugt wurden, tragen noch keinen Verweis auf die Belegposition – dort kann die Artikelnummer im Paketinhalt leer bleiben.

Kommissionierung: Versandauftrag wird wieder zum Versandlieferschein

Aus einem Versandauftrag entstand beim Abschluss der Kommissionierung ein normaler Lieferschein: Die Zielbelegart wurde je Kategorie auf die Standard-Belegart reduziert, die konfigurierten Folgebelege blieben unberücksichtigt.

Jetzt kommen alle aktiven Belegarten der Zielkategorie infrage, eingeschränkt auf die gepflegten Folgebelege – aus einem Versandauftrag wird damit wieder ein Versandlieferschein. Versandlieferscheine werden außerdem automatisch auf „Übernommen“ gesetzt, und lässt sich keine Belegart ermitteln, ist die Meldung jetzt eindeutig.

Kommissionierung: Gedruckte Pickliste direkt packen

Nimmst Du eine gedruckte Pickliste direkt im Packen auf, kam bisher trotzdem die „Digitale Pickliste“ aus der Picklisten-Vorlage zum Einsatz – ein Artikel ließ sich dadurch nur einmal scannen.

In diesem Fall wird sie jetzt – wie schon bei „Pick & Pack“ – nicht mehr verwendet.

E-Rechnung: Einheitencode ist Pflicht, nur noch eine Positionsnotiz

Fehlte einer Mengeneinheit der UN/ECE-Einheitencode, wurde die Einheit im XML weggelassen – heraus kam eine ungültige E-Rechnung, die erst der Prüfdienst beanstandete. Jetzt prüft VARIO das vorab und bricht mit einer klaren Meldung samt Positionsnummern ab. Den Code pflegst Du unter Einstellungen → Artikel → Mengeneinheiten im Feld „UNECE-Code“.

Zusätzlich werden alle Notizen einer Position zu einer Notiz zusammengefasst.

Lager: Reserviert, Bestellt und In Kommissionierung neu berechnen

Die Neuberechnung der Artikel-Lager-Mengen lief ohne feste Sortierung; bei seitenweiser Abfrage konnten Zeilen doppelt oder gar nicht gezählt werden – die Mengen für Reserviert, Bestellt und In Kommissionierung wurden dadurch falsch. Die Sortierung ist jetzt festgelegt.

Zusätzlich griffen Filter auf Auswahlfelder in Abfragen nicht, weil die Werte immer als Text gebunden wurden. Sie werden jetzt in den passenden Datentyp gewandelt.

Bereits falsch gespeicherte Bestandswerte werden erst durch einen Lauf der Neuberechnung korrigiert – wende Dich dafür an den Support.

Artikel: Seriennummern lassen sich nicht mehr doppelt anlegen

Die Eindeutigkeitsprüfung ignorierte leere Felder: Enthielt Seriennummer 2 oder das Verfallsdatum keinen Wert, galt der Datensatz als eindeutig – dieselbe Seriennummer ließ sich mehrfach anlegen. Leere Felder zählen jetzt als gleich.

Belege/Seriennummern: Rücknahmen buchen wieder gegen den Seriennummernstamm

Bei der Seriennummern-Erfassung galt jeder Kundenbeleg als Auslagerung. Damit liefen auch Rechnungskorrektur mit Warenrücknahme und Warenrücknahme gegen den Lagerbestand statt gegen den Seriennummernstamm des Artikels.

Beide gelten jetzt als Rücknahme und verlangen bereits bekannte Seriennummern – unbekannte lassen sich so nicht ans Lager buchen.

Finanzen/Zahlungen: Kontosaldo und Restbetrag richtig angezeigt

Saldo und Kontokorrentkredit waren mit 0 vorbelegt – ein unbekannter Saldo war von „Saldo = 0“ nicht zu unterscheiden, und die Überziehungswarnung griff auch dann.

Ist der Saldo unbekannt, entfallen jetzt die farbliche Bewertung und die Warnung. Verfügbare Summe und Restbetrag werden laufend mitgerechnet statt nur bei einer Auswahländerung.

Finanzen/Zahlungen: Liste aktualisiert sich nach dem Zahllauf

Die Zahlungsliste aktualisierte sich nach jedem beliebigen fertigen Task – und gar nicht, wenn die Verbindung für Live-Meldungen ausblieb. Jetzt wird der Zahllauf gezielt nachverfolgt und die Liste genau einmal aktualisiert, sobald er erfolgreich beendet ist.

Belege: Menge kein Vielfaches der Verkaufseinheit – jetzt mit Nachfrage

Der Parameter „Menge muss Vielfaches der Verkaufseinheit sein“ unter Einstellungen → Belege → Parameter wurde gar nicht ausgewertet: Die Positionsmenge wurde immer stillschweigend aufgerundet.

Ist der Parameter eingeschaltet – so die Voreinstellung –, bleibt es dabei. Ist er ausgeschaltet, fragt VARIO je Position nach, ob aufgerundet werden soll; mit Nein bleibt die erfasste Menge stehen. Das gilt in Angebot, Auftrag, Lieferschein und Lieferschein-Rechnung.

Belege: Versandkosten-Position bei Kopie und Folgebeleg

Beim Kopieren eines Belegs und beim Erzeugen eines Folgebelegs bekamen Versandkostenzeilen eine fortlaufende Positionsnummer – geführt werden sie im Beleg aber gerade über Zeilen ohne Positionsnummer. Sie erhalten jetzt keine mehr; die übrigen Positionen werden ab 1 durchnummeriert. Bestehende Belege werden nicht nachkorrigiert.

Belege: Leistungsland: griechische USt-IdNr. mit „EL“ statt „GR“

VARIO leitet das Leistungsland aus den ersten beiden Zeichen der USt-IdNr. ab und sucht sie als Länderkennzeichen. Bei Griechenland geht das schief: Als einziges EU-Land verwendet Griechenland in der USt-IdNr. nicht sein Länderkennzeichen GR, sondern das Präfix EL – abgeleitet vom griechischen Landesnamen Ellás.

Ein Land mit dem Kennzeichen EL gibt es nicht. Bei einer Nummer wie EL123456789 scheiterte die Ableitung deshalb mit „Das Land der Umsatzsteuer-ID konnte nicht gefunden werden“ an der USt-IdNr., und Belegimporte brachen ab.

Jetzt übersetzt VARIO EL vor der Suche nach GR: Griechische USt-IdNrn. führen damit zum Leistungsland Griechenland. Alle anderen Länder sind nicht betroffen – dort stimmt das Präfix ohnehin mit dem Länderkennzeichen überein.

Unabhängig davon wird das Leistungsland bei Einkaufsbelegen gar nicht mehr aus der USt-IdNr. abgeleitet. Bestehende Belege werden nicht nachgezogen.

Ausgabe: Mailempfänger werden zuverlässig vorbelegt

Die Kontaktarten-Priorisierung der Ausgaberegel blieb bei den meisten Mail-Ausgaben wirkungslos, und ohne ermittelbaren Empfänger wurde der Auftrag ohne Empfänger eingereiht.

Jetzt wird bei jeder Mail-Ausgabe ein Empfänger ermittelt, sofern die Anforderung keinen mitbringt; lässt sich keiner bestimmen, erscheint das Auswahlfenster. Zusätzlich ist die Reihenfolge der Ausgaberegeln jetzt eindeutig.

Versand: Paket aus dem Kundenauftrag, klare Meldung bei falscher Belegart

Ein Paket ließ sich nur an Kundenlieferschein, Kundenlieferrechnung und Retourenankündigung anlegen; bei jeder anderen Belegkategorie kam ein technischer Fehler. Erlaubt ist jetzt zusätzlich der Kundenauftrag, und bei unpassender Belegkategorie erscheint eine fachliche Meldung statt eines technischen Fehlers.

Provisionsabrechnung: Leistungsdatum und Ablage der Abrechnung
  • Der beim Provisionslauf erzeugte Abrechnungsbeleg bekam kein Leistungsdatum. Er erhält jetzt das Abrechnungsdatum des Laufs; allgemein wird ein über die Schnittstelle mitgegebenes Leistungsdatum jetzt übernommen.

  • Die PDF-Datei des Laufs war mit nichts verknüpft. Sie heißt jetzt „Provisionslauf“ mit Nummer und wird mit dem Abrechnungsbeleg und der Vertreter-Adresse verknüpft. Bereits erzeugte Dateien bleiben, wie sie sind.

Lager: Artikeltext in Zählung, Kommissionierung, Nachschub und Zubehör

Der Artikeltext stammte aus einem beliebigen Verkaufskanal-Listing. Er kommt jetzt einheitlich aus dem Listing des Standard-Verkaufskanals in der Sprache Deiner eigenen Firma.

Der Standard-Verkaufskanal wirkt dabei einschränkend: Zeilen ohne Listing im Standard-Verkaufskanal erscheinen in diesen Auswertungen nicht mehr.

Belegposition/Dashboard: Gelöschte Dashboards aufräumen

Ein gelöschtes, aber weiter hinterlegtes Belegpositions-Dashboard blieb in der Auswahl. Weil gelöschte Dashboards keine Filter mehr tragen, passten sie auf jede Situation und verdrängten das richtige Dashboard.

Sie werden jetzt aus der Auswahl gefiltert. Sind noch welche hinterlegt, erscheint über den Positionen ein Hinweis mit der Schaltfläche „Gelöschte Dashboards entfernen“, die die Einträge aus Deinen Benutzereinstellungen nimmt.

Abfragen: Variablentypen, Prozent- und Währungswerte, übersetzte Auswahllisten

Die Typangabe einer Abfrage-Variablen wurde faktisch verworfen – jede Variable wurde als Text dargestellt; im Dashboard-Widget „Abfrage“ wurde der Typ gar nicht ausgewertet. Beide werten ihn jetzt gleich aus.

Variablen vom Typ Prozent bekommen ein passendes Eingabefeld, Währungs- und Prozentwerte werden als Zahl übergeben, und ein gespeicherter Wert mit Dezimalkomma wird erkannt. Die Auswahllisten für Variablentyp und Suchdialog zeigten bisher die Übersetzungsschlüssel und sind jetzt übersetzt.

Abfragen: Felder aus Unterabfragen mit Klarnamen und sortierbar

Felder aus Unterabfragen wurden mit ihrem technischen Pfadsegment angezeigt, und ein Klick auf die Spaltenüberschrift sortierte nicht richtig. Jetzt wird der Anzeigename der Gruppe verwendet, und die Sortierung greift.

Adressen/Artikel: Kunden- und Lieferantenbeziehung über das Aktionsmenü schalten

Der Schalter „Aktiv“ einer Kunden- oder Lieferantenbeziehung war direkt im Formular schaltbar, ein Aktionsmenü fehlte. Der Schalter ist jetzt schreibgeschützt; „Aktivieren“ und „Deaktivieren“ findest Du auf allen vier Detailseiten in der Kopfzeile.

Kasse: Kundendisplay öffnet wieder am gewohnten Platz

Nach einem Neustart öffnete das Kundendisplay nicht mehr auf dem Kundenbildschirm, sondern an beliebiger Stelle. Im Konfigurationsdialog gibt es dafür jetzt den Abschnitt „Bildschirme“ mit der Schaltfläche „Bildschirme freigeben“.

Die Freigabe erteilst Du an jedem Kassen-PC einmalig; danach öffnet das Display wieder am zuletzt genutzten Platz. Der Abschnitt zeigt außerdem an, ob die Freigabe erteilt, abgelehnt oder gar nicht nötig ist.

Kasse: Test- oder Live-Umgebung auf einen Blick

Die Umgebung des Fiskalisierungs-Backends war immer als Schalter dargestellt – auch dann, wenn sie gar nicht mehr geändert werden konnte. Der ausgegraute Schalter sah dadurch wie eine Einstellmöglichkeit aus.

Den Schalter siehst Du jetzt nur noch, wenn Du die Umgebung wirklich ändern darfst. Sonst erscheint ein farbiges Kennzeichen „Test-Umgebung“ oder „Live-Umgebung“ mit einem Hinweis, warum sie feststeht.

Kasse: Nur Verkaufsartikel in Suche und Preisabfrage

In Artikelsuche, Artikel hinzufügen, Preisabfrage und den Selektions-Tasten wurden auch Artikel angeboten, die keine Verkaufsartikel sind. Sie erscheinen dort nicht mehr. Bereits erfasste Belegpositionen bleiben unberührt.

Einstellungen/Finanzen: Bankkonten abgleichen zeigt die Auswahl wieder

Der Auswahldialog nach dem Kontenabgleich erschien nur, wenn an der Bank noch gar kein Konto hinterlegt war. Er erscheint jetzt immer, sobald der Abgleich mindestens ein Konto liefert.

Einstellungen/Allgemein/Zählerkreise: Alternative Konfiguration nicht mehr verkettbar

Eine Konfiguration, die selbst schon als alternative Konfiguration einer anderen dient, konnte trotzdem eine eigene Alternative bekommen – es entstanden Ketten. Das ist jetzt ausgeschlossen. Bei freien Zählern führt eine fehlende Konfiguration außerdem nicht mehr zu einem Fehler. Bestehende Ketten werden nicht automatisch aufgelöst.

Artikel/Dashboard: Bearbeiten-Verweis der Kachel „Zusatzfelder“

Der Bearbeiten-Verweis der Kachel „Zusatzfelder“ zeigte auf eine Seite, die es unter diesem Namen nicht gibt. Er öffnet jetzt die Artikelstammdaten direkt im Bearbeitungsmodus.

System/Importe: Wechselkurse, UVP und Altdaten
  • Der manuelle Import der Wechselkurse endete mit einem Fehler. Die Zusatzfelder von Ausgangs- und Zielwährung lassen sich jetzt getrennt zuordnen.

  • Im Modul Unverbindliche Preisempfehlung war fälschlich das Zusatzfeld der Provisionssätze eingebunden – es entfällt.

  • Im Modul für historische Daten lassen sich jetzt Positionsart und Artikelart zuordnen. Ohne Angabe werden sie abgeleitet: mit Artikel eine Artikelposition, sonst eine Textposition.

Bestehende Importvorlagen werden nicht automatisch angepasst – prüfe sie nach dem Update.

Intrastat, Z3 und KI-Assistent: Zeitstempel in der Zeitzone des Mandanten

Zeitstempel in Dateinamen, XML-Feldern und DMS-Beschreibungen kamen aus der Serverzeit (UTC), und innerhalb eines Laufs konnten über Mitternacht zwei verschiedene Zeitpunkte entstehen. Alle drei verwenden jetzt die am Firmenkonto gepflegte „Zeitzone“ und innerhalb eines Laufs einen Zeitpunkt. Ohne gepflegte Zeitzone gilt Berliner Zeit.

Migration aus VARIO 8: Sprache, CRM-Status und Komponentenmengen

Das Sprachkürzel wird jetzt bei Adressen und Belegen mitmigriert, der Standard-Status für Verkaufschancen erhält die Untertypen „Vertrieb“ und „Marketing“, und bei Komponenten wird zusätzlich die Gesamtmenge übernommen. Die Korrekturen gelten für neu ausgeführte Migrationen.

System: Fehlerbericht nennt die aufgerufene Route

Der Fehlerbericht enthielt nur die Basisadresse des Dienstes, nicht die tatsächlich aufgerufene Route – und beim Versand per E-Mail konnte er leer sein. Jetzt steht die „API-Route“ mit dabei, und der Bericht wird erzeugt, bevor der Dialog öffnet.

System: Volltextsuche baut ihren Index schneller neu auf

Beim Neuaufbau des Volltextindex wurde jeder Eintrag neu geschrieben, auch wenn sich am Inhalt nichts geändert hatte. Unveränderte Einträge lassen sich jetzt überspringen – das spart den Großteil der Schreibzugriffe. Ein beschädigter Index wird dabei allerdings nicht repariert; dafür ist weiterhin der vollständige Neuaufbau nötig.

Skripte: Adresse aus einer Vorlage erhält alle Vorlagenwerte

Beim Erzeugen einer Adresse aus einer Adressvorlage fehlten Werte, die ausschließlich in der Vorlage stehen. Die Vorlage wird jetzt inklusive Ausgaberegeln ausgewertet.

Admin Center: Support-Symbol verschwindet nach dem Lesen

Das Sprechblasensymbol blieb trotz gelesener Tickets sichtbar. Jetzt gilt ein Ticket auch dann als gelesen, wenn es bereits abgeschlossen ist, der Zähler berücksichtigt nur noch offene Tickets, und er wird direkt nach dem Lesen neu geladen.

Admin Center: Backups einer Testinstallation

Dass eine Testinstallation anders gesichert wird als Deine Live-Installation, war in der Backup-Übersicht nicht zu erkennen. Jetzt sagt Dir ein Hinweis: Testinstallationen werden nicht automatisch gesichert, und automatische Backups lassen sich dafür auch nicht einschalten.

Manuelle Backups legst Du weiterhin an – sie umfassen aber ausschließlich die Datenbank; Dokumente und Dateien aus dem DMS (etwa PDFs, Bilder oder Anhänge) sind nicht enthalten. Denselben Hinweis bekommst Du beim Anlegen eines Backups. Deine Live-Installation ist davon nicht berührt und wird weiterhin automatisch gesichert.


Amazon-Marketplace-App: Versandmeldung für Verkaufssets

Gemeldet wurden die gepackten Mengen der Buchungen. Bei Verkaufssets hängen diese an den Komponenten – ein Set mit fünf Stück einer Komponente wurde als Menge 5 gemeldet, obwohl die Bestellposition ein Set ist. Amazon lehnte die Meldung ab.

Die Mengen werden jetzt in die Einheit der Bestellposition umgerechnet: Ein Set gilt so weit als geliefert, wie seine schwächste Komponente reicht; unvollständige Sets werden nicht gemeldet, und ein Set darf sich über mehrere Pakete verteilen. Zusätzlich wird jedes gemeldete Paket vermerkt und nicht erneut gesendet.

Pakete, die vor dem Update an Amazon gemeldet wurden, sind in diesem Vermerk nicht enthalten und könnten erneut gemeldet werden.

UPS-App: Ansprechpartner für die Versenderadresse

Der Ansprechpartner kam ausschließlich aus „Name 2“ der Adresse. UPS weist eine leere Angabe zurück und verlangt sie für internationale Ziele – die Etikettenerstellung schlug fehl.

Jetzt greift eine Rückfallkette: bei der Versenderadresse Name 2 → Name 3 → „Ansprechpartner Versender“ (neues Feld an der Versandart), bei der Empfängeradresse Name 2 → Name 3 → Name 1.

Apps: Importskripte kommen mit Apostrophen zurecht

Die mit den Apps ausgelieferten Importskripte setzten Werte unmaskiert in ihre Abfragen ein – ein Name wie „O'Brien“ zerbrach die Abfrage. Alle eingesetzten Werte werden jetzt maskiert.

Amazon-Marketplace-App: Bestellposition und Seller-SKU sicher zuordnen
  • Die Artikelnummer der Paketposition wurde direkt gegen die Seller-SKU gehalten. Wich sie ab, fand sich keine Zuordnung – Versandmeldung und Prime-Etikett schlugen fehl. Beide Seiten werden jetzt zuerst auf einen VARIO-Artikel aufgelöst. Wurde mehr gepackt als bestellt, wird das eigens gemeldet.

  • Die Seller-SKU wurde nur unter dem Bezeichnertyp „SKU“ gesucht. Wer den Typ „Seller-SKU“ führt, bekam eine gepflegte SKU als fehlend gemeldet. Beide Namen werden jetzt berücksichtigt.

  • Fehlgeschlagene Warteschlangen-Einträge nennen jetzt zusätzlich Artikelnummer und Listing.

Shopware-6-App: Artikelupload, Nachtragslauf und Kundensprache
  • Bei mehrsprachigen Shops liefen die Schreibvorgänge gleichzeitig auf dieselbe Artikel-Listing-Zeile; nur einer kam durch – der Artikelupload funktionierte nicht mehr. Sie laufen jetzt nacheinander.

  • Der Nachtragslauf sammelte auch abgeschaltete Listings ein. Deaktivierte Listings werden jetzt ausgeschlossen.

  • Beim Kundenexport wurde immer die Standardsprache des Verkaufskanals gesetzt. Jetzt gewinnt die am Konto gepflegte Sprache; kennt der Shop sie nicht, bleibt es bei der Kanal-Standardsprache. Lässt sich gar keine ermitteln, behält der Shop-Kunde seine Sprache und das Speichern läuft durch.

Shopify-App: Kategorien- und Attributimport stabilisiert
  • Bei langen Kategorie-Importen lief das Zugriffstoken ab: Der Import lief weiter, die Fortschrittsanzeige blieb stehen. Während ein Lauf beobachtet wird, meldet die Oberfläche jetzt regelmäßig Aktivität.

  • Kategorien konnten doppelt angelegt werden, und Abfragen konnten sich aufhängen – beides ist abgefangen.

  • Beim Attributimport lieferte eine Suche nach „rot“ auch „Rot“, benannte den vorhandenen Datensatz um und lief in einen Fehler. Ausgewählt wird jetzt zuerst die exakte Übereinstimmung, nie nach Groß- und Kleinschreibung.

Shopware-6-App: Maßeinheiten im Einrichtungs-Assistenten

Der Assistent verglich Maßeinheiten nur über den Namen: Eine Shop-Einheit „Stk.“ fand die VARIO-Einheit „Stk. / Stück“ nicht und wurde als fehlend gemeldet; beim Import wurden betroffene Artikel stillschweigend übersprungen.

Die Zuordnung läuft jetzt über Kürzel und Bezeichnung, führend ist die Verpackungseinheit. Schlägt die Prüfung selbst fehl, kommt jetzt ein Hinweis – bisher entfiel er kommentarlos und war nicht von „alles vorhanden“ zu unterscheiden.

Internetmarke-App: Guthaben und Sitzung werden zuverlässig gespeichert

Die gespeicherte Sitzung wurde falsch zurückgelesen, und ohne gespeicherte Sitzung kam es zu einem Fehler. Nach Labelkauf und Aufladung wurde das neue Guthaben nicht gespeichert, und ein unbekanntes Guthaben sah aus wie ein leeres Portoguthaben. Alles drei ist behoben.

Apps: Statusfilter in den Warteschlangen wirkt wieder

Der Statusfilter in der Warteschlange hatte keine Wirkung. Er greift jetzt wieder – in Amazon Marketplace, ChannelPilot, eBay, Shopify und Shopware 6, ebenso bei den Amazon-Retourenfällen und den Übersetzungsläufen der Intelligence-App.

Amazon-Marketplace-App: Warteschlangen-Fehler mit Protokollverweis

Fehler, die die App selbst erzeugt, erreichten die Protokollierung nie – der Verweis „Protokoll“ am fehlgeschlagenen Eintrag blieb deaktiviert. Jeder fehlgeschlagene Eintrag bekommt jetzt einen Protokolleintrag, und die Fehlerdetails nennen zusätzlich das betroffene Paket und die Versandart im Klartext.

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