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2026.34.0

VARIO Cloud 2026.34.0 erweitert OP-Ausgleich und Kassenretouren und verbessert Ausgaberegeln mit Kontaktarten, Adressvorlagen und Auswahlfeldern.

Diese Version steht Dir voraussichtlich ab dem 03.09.2026 zur Verfügung.

Highlight: Standorte – Anschrift, Abgangsland und Unterstandorte

VARIO kennt jetzt Standorte: eine eigene Stammdatenebene mit Anschrift, die Du an Lager und Produktionsaufträge hängst. Aus dem Standort ergibt sich das Abgangsland einer Belegposition – und damit die steuerliche Beurteilung. Sammelrechnungen werden entsprechend je Abgangsland getrennt.

Einstellungen/Standorte: Standorte mit Anschrift und Unterstandorten

Unter Einstellungen → Allgemein → Standorte verwaltest Du Deine Standorte jetzt als Hierarchie: „Verwalte hier Deine Standorte und weise ihnen Adressen zu. Standorte beeinflussen Belegausgabe und Druckregeln."

  • Die Liste zeigt die obersten Standorte mit Bezeichnung, Adresse, Ort und Standard-Standort. Über den Pfeil klappst Du die Unterstandorte auf – beliebig tief.

  • Die Adresse wird nur am obersten Standort gepflegt und gilt für alle darunterliegenden Standorte mit. Ein Unterstandort bekommt deshalb kein Adressfeld: „Unterstandorte dürfen keinen eigenen Adressbezug haben."

  • Die Adressauswahl ist jetzt eine Suche über die Adressen mit Name 1, Name 2, Straße, Hausnummer, PLZ und Ort. Bisher standen nur die Adressen des eigenen Mandanten zur Wahl.

  • Genau ein Standort ist der Standard-Standort; er wird am Standort angezeigt, aber nicht dort umgeschaltet. Ein zweiter wird abgewiesen: „Es darf nur einen Default-Standort geben."

Existiert noch kein Standard-Standort, wird er bei der Aktualisierung automatisch aus der Standardadresse des Mandanten angelegt. Als Bezeichnung wird Name 1 dieser Adresse verwendet, andernfalls „Standard-Standort".

Lager: Standort am Lager

Jedes Lager hat jetzt ein Feld „Standort". Über den Standort erhält das Lager eine Anschrift – die Grundlage für Steuerermittlung, Sammelrechnung und Nachschub über mehrere Standorte. In den Lagerlisten lässt sich der Standort als Spalte einblenden.

Wird beim Speichern eines Lagers kein Standort gesetzt, trägt VARIO den Standard-Standort ein.

Die Produktionslager sind dadurch je Standort eindeutig statt systemweit: Pro Standort ist je ein Werkbank-, QS- und Defekt-Lager möglich, z. B. mit der Meldung „Es existiert bereits ein Werkbank-Lager für die Produktion an diesem Standort". Das Ziel-Lager der Produktion bleibt systemweit eindeutig.

Produktion: Standort am Produktionsauftrag

Ein Produktionsauftrag gehört jetzt immer zu einem Standort. Im Belegkopf siehst Du dazu das Feld „Standort".

  • Neu angelegte und übernommene Produktionsaufträge erhalten den Standard-Standort.

  • Die Werkbank-, QS- und Defekt-Lager werden passend zum Standort des Auftrags gesucht – nicht mehr systemweit.

  • Ohne Standort lässt sich ein Produktionsauftrag nicht speichern: „Ein Produktionsauftrag benötigt einen Standort." Ist gar kein Standard-Standort vorhanden, meldet VARIO „Es ist kein Standard-Standort definiert; ein Produktionsauftrag kann nicht angelegt werden."

Belege: Abgangsland aus dem Standort

Das Abgangsland einer Belegposition wird jetzt aus dem Standort ihres Lagers ermittelt – über die Anschrift des Standorts. Hat eine Position keinen Lagerbezug oder der Standort keine Anschrift, gilt weiterhin das Land der eigenen Firma.

Der Steuersatz wird damit je Kombination aus Steuerschema und Abgangsland bestimmt statt immer gegen das Firmenland. Wer aus Lagern in verschiedenen Ländern liefert, erhält damit die richtige Besteuerung je Position.

Damit eine Rechnung steuerlich eindeutig bleibt, prüfen Auftrag, Lieferschein und Lieferschein-Rechnung beim Speichern und beim Beenden der Bearbeitung, dass alle Positionen zum gleichen Abgangsort gehören. Andernfalls kommt die Meldung „Alle Positionen mit Lagerbezug müssen zu Standorten mit derselben Anschrift gehören."

Belege/Sammelrechnung: Je Abgangsland eine Rechnung

Eine Sammelrechnung darf steuerlich nur Positionen eines Abgangslands enthalten. Deshalb werden die Lieferscheine jetzt nach dem Abgangsland gruppiert – dem Land der Anschrift des Standorts, aus dem geliefert wurde – und je Abgangsland entsteht eine eigene Sammelrechnung.

  • Im Sammelrechnungslauf wird je erzeugter Rechnung ein eigener Eintrag mit der jeweiligen Anzahl Lieferscheine geführt.

  • Beim manuell gestarteten Sammelrechnungs-Job bekommst Du je erzeugter Rechnung eine eigene Benachrichtigung.

  • Lieferscheine ohne Lagerbezug bzw. ohne Standort-Anschrift werden dem Land der eigenen Firma zugeordnet.

Lager/Nachschub: Umlagerung über mehrere Standorte

Ware zwischen Standorten mit unterschiedlicher Anschrift zu bewegen ist ein Warenverkehr zwischen zwei Adressen – das geht nur über Belege. Der Nachschubvorschlag berücksichtigt das jetzt:

  • Ist in der Picklisten-Vorlage bei „Durchführung der Umlagerung" die Option „Umlagerungs-Auftrag und -Bestellung erstellen" gewählt, entsteht jetzt je Standort-Anschrift des Quell-Lagers ein eigener Umlagerungs-Auftrag.

  • Bei den übrigen Abschlussarten – „Picklisten zum Sammeln erstellen" und „Nachschubvorschlag drucken und direkt umbuchen" – werden Quell-Lager mit anderer Standort-Anschrift nicht mehr vorgeschlagen.

  • Bleibt dadurch für ein Ziellager kein passendes Quell-Lager übrig, wird der Vorschlag gar nicht erst erstellt: „Für Lager {Lager} besteht Nachschubbedarf, aber es gibt kein Quell-Lager mit derselben Anschrift. Eine standortübergreifende Umlagerung ist nur mit der Abschlussart ‚Belege' möglich." So siehst Du direkt, dass die Vorlage angepasst werden muss.

Neuerungen

Lager/Kommissionierung: Artikelerfassung und Lagerplatz-Pflicht in der Picklisten-Vorlage

Bisher gab es beim Kommissionieren nur die Wahl zwischen freier Mengeneingabe und „jeder Artikel muss einzeln erfasst werden" – bei hohen Mengen war das unpraktisch. In der Picklisten-Vorlage steuerst Du das jetzt feiner: im Bereich „Verarbeitung" unter „Weitere Optionen".

Der bisherige Schalter „Artikel nur durch Scan erfassen" wird durch das Auswahlfeld „Artikelerfassung" mit drei Werten ersetzt:

  • „Frei" – keine Einschränkung. Du kannst den Artikel erfassen oder die Menge direkt eingeben.

  • „Einmal scannen" – die Position muss einmal über Artikelscan bzw. Eingabe der Artikelnummer erfasst werden; danach ist die manuelle Mengeneingabe erlaubt. So bestätigst Du bei hohen Mengen zuerst die Ware und tippst anschließend die Gesamtmenge.

  • „Immer scannen" – die Menge entsteht ausschließlich über die Erfassung der Artikel, eine manuelle Mengeneingabe ist nicht möglich.

Greift die Vorgabe, kommt die Meldung „Manuelle Mengenänderung ist nicht erlaubt". Geprüft werden nur Eingaben mit einer Menge größer null – die Menge nach unten zu korrigieren bleibt möglich. Bei einem Verkaufsset, das nicht als Ganzes kommissioniert wird, zählt die Erfassung der jeweiligen Komponente.

Neu ist außerdem der Schalter „Lagerplatz muss immer erfasst werden":

  • Beim Sammeln muss zuerst der Lagerplatz erfasst werden, bevor eine Menge gebucht wird – sonst erscheint „Es muss zuerst ein Lagerplatz erfasst werden". Ohne die Option bucht das System weiterhin selbst auf die passenden Lagerplätze.

  • Zusammen mit „Lagerplätze vorgeben" ist der Lagerplatz-Scan damit überhaupt erst möglich; bisher wurde er in diesem Fall mit „Wenn Lagerplätze vordefiniert wurde, dann ist eine manuelle Lagerplatzauswahl nicht erlaubt" abgewiesen.

  • Akzeptiert werden dann ausschließlich die vorgegebenen Lagerplätze der aktuellen Position bzw. der Pickliste. Bei jedem anderen Lagerplatz meldet das System „Es konnte kein zur Pickliste passender Lagerplatz gefunden werden".

Einstellungen/Belege/Parameter: Anzeige der Verfügbarkeit im Beleg

Unter Einstellungen/Belege/Parameter legst Du mit dem neuen Parameter „Anzeige der Verfügbarkeit im Beleg" fest, auf welcher Grundlage die Lieferbarkeit einer Belegposition angezeigt wird.

  • „Für Verkauf (verfügbare Menge, im Standard Bestand - Reserviert)" – die verfügbare Menge aus Artikel und Verkaufskanal. Das ist die Voreinstellung.

  • „Für Lieferung (Bestand - in Kommissionierung)" – der Bestand abzüglich der Menge, die schon in Kommissionierung ist.

Die Einstellung wirkt auf die farbige Markierung je Position im Beleg, deren Tooltip „Vollständig lieferbar", „Teilweise lieferbar" oder „Nicht lieferbar" nennt. Zusätzlich haben jetzt auch Positionen ohne Bestandsführung – etwa Dienstleistungen oder Streckengeschäft – eine Lieferbarkeits-Anzeige, und die Verfügbarkeit wird nur noch einmal je Beleg ermittelt statt doppelt.


Belege/Positionen: Abweichende Artikelnummer als eigenes Feld

Hat ein Lieferant oder Kunde eine abweichende Artikelnummer, -bezeichnung oder einen abweichenden Zusatztext, wurden diese Werte bisher direkt in die Positionsfelder geschrieben – die eigene Artikelnummer aus dem ERP war in der Position damit nicht mehr zu sehen. Jetzt stehen sie in eigenen Feldern daneben.

  • Die Positionsfelder Artikelnummer, Artikelbezeichnung und Artikeltext behalten die Werte aus dem eigenen Artikelstamm.

  • Neu dazu kommen „Abweichende Artikelnummer“, „Abweichende Artikelbezeichnung“ und „Abweichender Artikeltext“. Gefüllt werden sie aus der Artikel-Lieferanten-Beziehung (Einkauf) bzw. der Artikel-Kunden-Beziehung (Verkauf) – und nur, wenn die Beziehung aktiv ist und die jeweilige Option dort gesetzt ist.

  • In der Belegmaske erscheinen die abweichenden Werte als Tooltip an der Artikelnummer und an der Artikelbezeichnung – nur dann, wenn sie sich vom Positionswert unterscheiden. Der abweichende Artikeltext steht in den Positionsdetails als eigenes, nicht änderbares Feld.

  • Neu ermittelt werden die Werte nur noch, wenn Du den Kunden bzw. Lieferanten wechselst oder die Position noch keine Artikelnummer hat. Bereits erfasste Positionen bleiben damit unverändert.

Belegdruck: Abrechnungsübersicht für Anzahlungs-, Abschlags- und Schlussrechnungen

Für Vorgänge mit Anzahlungs-, Abschlags- und Schlussrechnungen liefert VARIO jetzt die Daten für eine Abrechnungsübersicht. Damit lässt sich auf einem Beleg andrucken, wie der Vorgang abgerechnet ist – welche Belege dazugehören, was schon bezahlt oder verrechnet wurde und was offen ist. Als Datenquelle stehen dafür zwei neue Vorlagen in Reporten und Abfragen zur Verfügung.

  • Die Übersicht liefert je Zeile einen Beleg des Vorgangs: Auftrag, Anzahlungsrechnungen, Abschlagsrechnungen, Teil-, Lieferschein- und reguläre Rechnungen, Gutschriften und Schlussrechnungen – jeweils samt Stornos. Sortiert wird in fachlicher Reihenfolge, danach nach Belegdatum und Belegnummer.

  • Je Zeile gibt es Belegnummer, Belegdatum, Fakturierungsart, Netto- und Bruttobetrag, Währung und die Belegartbezeichnung in Mandantensprache, dazu „Abrechnungsübersicht: Belegbetrag netto" / „… brutto", „… bezahlt", „… verrechnet", „… offen" und „Abrechnungsübersicht: Offener Posten" als Sprung zum OP.

  • Die Summen zum Beleg enthalten „Abrechnungsübersicht: Auftragswert", „… Anzahlungsrechnungen", „… Abschlagsrechnungen", „… Teil-/Rechnungen" und „… Gutschriften" – jeweils netto und brutto – sowie „… Betrag dieses Belegs netto/brutto", „… auf diesen Beleg bezahlt", „… an diesem Beleg offen" und „… Rückzahlung" (der nicht verrechnete Anzahlungsüberhang).

  • Alle Beträge sind in Wirkungsrichtung vorzeichenbehaftet: Rechnungen positiv, Stornos und Gutschriften negativ. Aufgenommen werden Belege in den Zuständen „Gespeichert", „Teilweise übernommen", „Übernommen", „Übernommen (in Bearbeitung)", „Folgebeleg wird bearbeitet" und „Storniert". Es gilt das Recht „Verkaufsbelege lesen".

Ergänzend zählt eine wieder aufgelöste Verrechnung nicht länger mit – der auf der Schlussrechnung ausgewiesene Rückzahlungsbetrag stimmt damit auch nach dem Auflösen einer Anzahlungsverrechnung.

Retoure: Versender und Rücksendelabel

Retourenankündigungen gelten jetzt als sendungsfähige Belege. Damit kannst Du für eine Retoure einen Versender nutzen und ein Rücksendelabel erzeugen.

  • Bei der Retourenankündigung werden Absender und Empfänger vertauscht: Absender ist die Adresse des Belegs, Empfänger Dein eigenes Unternehmen.

  • Auch die Versandkosten-Ermittlung und der Hinweis zum Erstellen und Drucken des Versandlabels greifen jetzt bei der Retourenankündigung.

  • Lieferbedingung und Versandart sind dafür Pflicht: Fehlt eine der Angaben, kommt an dem Feld die Meldung „Darf nicht leer sein“. Bisher war das nur ein Hinweis, der sich übergehen ließ.

Einkaufsbelege: Einkaufspreise nur mit dem Recht „Einkaufspreis lesen“

Das Recht „Einkaufspreis lesen“ in der Ressource Preise wirkt jetzt auch in Einkaufsbelegen. Fehlt es, bleiben dort alle Preisangaben leer – bisher waren sie im Beleg und in Abfragen sichtbar.

  • Betroffen sind im Beleg „Gesamtpreis - Netto“, „Gesamtpreis - Brutto“, „Preisanpassungen - Beleg“, „Preisanpassungen - Belegpositionssumme“, „Vorkassebetrag“ und „skontierbarer Rechnungsbetrag“, in der Position „Preis pro Einheit“, „Gesamtpreis“, „Nettopreis“ und die Positions-Preisanpassungen sowie die Steuerwerte „Besteuerbarer Betrag“, „Steuerbetrag“ und „Bruttobetrag“ – jeweils auch in Basiswährung.

  • In Abfragen und Tabellen bleiben die Spalten erhalten, die Werte sind aber nur bei Zeilen aus Einkaufsbelegen leer. Zeilen aus Verkaufsbelegen sind unverändert sichtbar.

  • Speicherst Du den Beleg ohne das Recht, werden die vorhandenen Preise nicht überschrieben – sie bleiben so, wie sie zuletzt gespeichert wurden.

  • Alle anderen Belegarten sind von der Prüfung nicht betroffen.

Finanzen/Mahnvorschlag: Mahnstufe auswählen

Im Mahnvorschlag musste die Mahnstufe bisher als reine Abfrage-Variable eingetippt werden. Jetzt steht dort das Auswahlfeld „Mahnstufe“:

  • „Egal“ – ohne Einschränkung,

  • „Ohne Mahnstufe – noch nicht gemahnt“ – nur Offene Posten ohne tatsächliche Mahnstufe,

  • „Mahnstufe {Nummer}“ für jede eingerichtete Mahnstufe, jeweils mit ihrer Beschreibung als Zusatzinfo.

Wechselst Du die Mahnstufe, wird die Auswahl im Grid zurückgesetzt – so gerät kein Posten aus einer anderen Stufe in den Mahnlauf.

Provisionen: Provisionsbeträge mit Vorzeichen

Unter Provisionen → Provisionssätze gibt es vier neue Spalten:

  • Provisionierbarer Betrag Netto (mit Vorzeichen)

  • Provisionierbarer Betrag Brutto (mit Vorzeichen)

  • Provisionsbetrag Netto (mit Vorzeichen)

  • Provisionsbetrag Brutto (mit Vorzeichen)

Die neuen Spalten zeigen denselben Betrag wie die bisherigen, bei Rücksetzungen aber mit negativem Vorzeichen – also bei der Herkunft „Verkaufsbeleg (Zurückgesetzt)" und „Manuell (Zurückgesetzt)". Damit ergibt eine Summe über die Liste den tatsächlich abzurechnenden Betrag, statt Buchung und Rücksetzung doppelt zu addieren.

Abfragen: Felder aus Unterabfragen und vergleichbare Lagernummer

Manche Abfragen liefern Spalten aus einer Unterabfrage – zum Beispiel „Lagerbestand zum Datum“ mit dem Bestand und dem durchschnittlichen Einkaufspreis zum Stichtag. Zu diesen Spalten gab es in der Feldauswahl kein passendes Feld: Einmal entfernt, ließen sie sich nicht wieder aufnehmen, und die zugehörigen Filter kamen ohne Feldinformation.

  • Felder aus Unterabfragen stehen jetzt regulär in der Feldauswahl – die Ergebnis-Felder als Spalten, die Variablen der Unterabfrage als Filter. Berücksichtigt werden bis zu fünf Verschachtelungsebenen.

  • Die Filter dieser Felder tragen jetzt ihre Felddefinition und werden damit korrekt angezeigt.

  • Das Feld Lagernummer lässt sich zusätzlich mit „Größer als“, „Größer gleich“, „Kleiner als“, „Kleiner gleich“ und „Liegt im Bereich“ filtern – bisher waren nur Text-Vergleiche möglich.

Belegdruck: Hintergrund-Bild für den Report

Belege lassen sich jetzt mit einem Hintergrund-Bild drucken – zum Beispiel mit einem hinterlegten Briefpapier, ohne den Report selbst anpassen zu müssen.

  • Der neue Report-Parameter „Pfad zu einem Hintergrund-Bild" legt fest, welches Bild verwendet wird. Ohne Pfad wird nichts gedruckt.

  • Im Report-Designer steuert im Bereich Belegdruck unter „Allgemeine Report Parameter" die neue Option „Hintergrund-Bild drucken", ob das Bild ausgegeben wird. Sie ist standardmäßig aktiv.

  • Das Bild wird hinter den Belegunterhalt über die gesamte Seite gelegt – über die Seitenränder hinaus und auf das eingestellte Seitenformat skaliert. Auch größere Seitenformate werden dabei vollständig hinterlegt.

Reportdesigner: Neues Ausgabemodul „Produktion“

Für die Produktion gibt es jetzt ein eigenes Ausgabemodul. Damit lassen sich Reporte für Produktionsaufträge gestalten und ausgeben, statt auf die Belegreporte auszuweichen.

  • Im Reportdesigner erscheint das Modul „Produktion“ mit einer mitgelieferten Standard-Reportgruppe.

  • Das Modul ist für freie Reporte freigegeben – im Ausgabe-Dialog „Freier Report“ steht „Produktion“ damit in der Auswahl „Ausgabemodul“ zur Verfügung.

  • Ausgegeben wird per Druck und per E-Mail.

Skripte und Workflows: Adresse aus einer Adressvorlage anlegen

Im Adress-Service kannst Du in Skripten und Workflows jetzt eine neue Adresse aus einer Adressvorlage aufbauen, statt alle Felder einzeln zu setzen. Die Vorlage lässt sich über ihren Namen oder ihre ID angeben.

Damit übernimmt die neue Adresse dieselben Vorgaben wie bei der Anlage über die Oberfläche – einschließlich der in der Vorlage hinterlegten Kunden-, Lieferanten- und Ausgabedaten. Existiert die Vorlage nicht, wird kein Datensatz aufgebaut.

Kundenportal: Umsatzübersicht, Statusanzeige und Bildtexte

Die Startseite des Kundenportals ist neu aufgebaut und zeigt Deinen Kunden jetzt auch deren Umsatz.

  • Neue Kachel „Umsatz“ mit dem Netto-Umsatz des laufenden Jahres. Gezählt werden Rechnungen, Abschlags- und Schlussrechnungen sowie Gutschriften – Aufträge und Angebote zählen nicht mit.

  • Neue Kachel „Umsatz nach Monaten“ als Balkendiagramm. Ohne Umsatz erscheint dort „In diesem Jahr liegt noch kein Umsatz vor.“

  • Die Kacheln „Offener Gesamtbetrag“ und „Offene Belege“ sind jetzt verlinkt und führen direkt in die passende Liste – bei den Belegen gleich auf die offenen.

  • Die Belegliste hat den Filter „Nur offene“. Belegstatus, Status Offener Posten, Sendungsstatus und die Verfügbarkeit im Shop werden einheitlich als farbige Status-Marke dargestellt.

  • Am Bild eines Artikel-Listings hinterlegst Du über „Metadaten bearbeiten“ je Sprache einen Meta-Titel und einen Alternativtext. Der Hinweis im Dialog lautet „Hier eingetragene Werte überschreiben die DMS-Standardwerte für dieses Portal.“ Der Alternativtext wird im Portal am Bild ausgegeben – auf der Artikeldetailseite als Zeile unter dem Bild, in Kachel- und Tabellenansicht als Tooltip.

  • Der Sendungsstatus „Geliefert“ war als „Gelierfert“ geschrieben; das ist korrigiert.

Welche Kacheln ein Kunde sieht, richtet sich weiterhin nach seinen Portal-Berechtigungen.

Shopify-App: Produktkategorien und Kategorie-Attribute

Die Shopify-App kann jetzt die Shopify-Produktkategorien abrufen und in VARIO übernehmen.

  • Im Einrichtungsassistenten gibt es unter „Basis-Stammdaten“ den neuen Schritt „Kategorien“ mit der Aktion „Kategorien importieren“.

  • Der Import läuft im Hintergrund mit Fortschrittsanzeige – erst „Daten abrufen“, dann „Daten importieren“ mit „{Anzahl}/{Gesamt} Hauptkategorien importiert“ bzw. „{Anzahl}/{Gesamt} Attribute importiert“.

  • Die Kategorien landen in einem Kategoriebaum, der dem Verkaufskanal zugeordnet wird. Die Bezeichnungen kommen in der Sprache des Kanals, sofern Shopify sie in dieser Sprache anbietet.

  • Zusammen mit den Kategorien werden die Kategorie-Attribute samt ihren Werten übernommen.

  • Am Listing gibt es den neuen Reiter „Kategorie-Attribute“. Er erscheint, sobald dem Listing eine Shopify-Kategorie zugeordnet ist; dort weist Du je Attribut einen Wert zu.

  • Ein planmäßiger Abruf hält die Kategorien aktuell. Bringt Shopify eine neue Kategorie-Version heraus, werden bestehende Zuordnungen auf die neuen Kategorien umgeschlüsselt.

Shopify-App: Datenabfragen des Produkt-Exports einsehen und anpassen

Die Abfragen, mit denen die Shopify-App die Artikeldaten für den Produkt-Export zusammenstellt, waren fest in der App hinterlegt. Sie stehen jetzt als VQL-Queries der App zur Verfügung und lassen sich dort einsehen und – abhängig von der Berechtigung – anpassen.

  • Erfasst sind die Abfragen für Artikel- und Listing-Daten, Übersetzungen, Varianten und Variantenattribute, Preise (Standardpreis, Aktionspreis, Staffelpreis, Grundpreis), Bestand sowie Bilder und Dokumente.

  • Die Übersicht zeigt je Abfrage Schlüssel, Bezeichnung, Beschreibung, Nur Lesbar und modifiziert.

  • Eine angepasste Abfrage hat Vorrang und bleibt bei einem App-Update erhalten.

Shopify-App: „Import erzwingen“ beim Kategorien-Import

Im Einrichtungsschritt „Kategorien importieren“ gibt es den neuen Schalter „Import erzwingen“.

Ohne den Schalter läuft der Import nur, wenn Shopify eine neue Version der Produkttaxonomie bereitstellt – ist die Version unverändert, endet er ohne Ergebnis. Mit dem Schalter holst Du die Kategorien erneut, auch wenn sich die Version nicht geändert hat. Während ein Import läuft, ist der Schalter nicht änderbar.

Shopware-6-App: Reiter „Varianten“ im Listing

Am Listing eines Variantenhauptartikels gibt es in der Shopware-6-App jetzt den Reiter „Varianten“. Dort steuerst Du für alle Varianten des Artikels in einer Liste, welche im Shop gelistet werden – ohne jede Variante einzeln zu öffnen.

  • Die Tabelle zeigt je Variante die Spalten „Aktiv“ und „Artikelnummer“ sowie die Sprunglinks „Artikel“ und „Listing“. Über „Alle auswählen“ und „Alle abwählen“ setzt Du den Schalter für alle Varianten auf einmal.

  • Der Schalter „Aktiv“ ist nur im Bearbeiten-Modus änderbar. Beim Speichern werden fehlende Listings angelegt bzw. bestehende aktualisiert; Du siehst dazu die Meldungen „Varianten werden gespeichert – Übertragung an Shopware wird vorbereitet …“ und „Varianten gespeichert – Übertragung an Shopware eingereiht“.

  • Die Übertragung läuft über einen Sammel-Eintrag je Hauptartikel. Betroffene Varianten stehen bis dahin auf „Wartet auf Synchronisierung“.

  • Lässt sich eine einzelne Variante nicht übertragen, wird nur sie auf „Fehler bei der Synchronisierung“ gesetzt und beim nächsten Lauf erneut versucht – die übrigen Varianten gehen trotzdem raus. Listings mit dem Status „Deaktiviert“ bleiben unberührt.

  • Ist der Artikelstammdaten-Upload am Verkaufskanal nicht aktiviert, meldet die App „Transfer deaktiviert: Artikelstammdaten-Upload ist in den Verkaufskanal-Parametern nicht aktiviert“.

Die Reiter „Stammdaten“, „Medien“ und „Varianten“ sitzen dazu jetzt gemeinsam in der Reiterleiste der App.

Shopware-6-App: Artikel und Bilder nachträglich in die Warteschlange einreihen

In den Verkaufskanal-Einstellungen der Shopware-6-App stehen Dir die neuen Bereiche „Artikel-Übertragung“ und „Bild-Übertragung“ zur Verfügung. Damit reihst Du auf Knopfdruck alle auf diesem Verkaufskanal gelisteten Artikel beziehungsweise alle bereits übertragenen Artikel mit Bildern in die Warteschlange ein. Gedacht ist das für den Erst-Export: Für Artikel, die schon lange unverändert sind, stößt kein Ereignis mehr eine Übertragung an – bisher blieb nur, jeden Artikel einzeln anzufassen.

Bereits eingereihte Artikel bleiben dabei unberührt. Während des Einreihens siehst Du den Fortschritt, am Ende meldet VARIO, wie viele Artikel neu eingereiht wurden. Die Bild-Übertragung wird nur angeboten, wenn im Verkaufskanal „Artikelbilder hochladen“ aktiv ist.

eBay-App: Bildverwaltung für Listings

Die eBay-App verwaltet jetzt die Bilder der Listings in beide Richtungen. Im Einrichtungsassistenten ist der Artikel-Schritt dafür in „Stammdaten“ und „Bilder“ geteilt.

  • „Artikel-Stammdaten importieren“ übernimmt weiterhin Artikel, kanalspezifische Werte und die eBay-Daten am Listing – die Bilder bleiben dabei außen vor.

  • „Artikel-Bilder importieren“ legt fehlende Bilder im DMS an und verknüpft sie mit Artikel und Listing; bereits vorhandene Bilder werden nur verknüpft. Am Ende steht „{Anzahl} Bilder importiert, {Anzahl} übersprungen, {Anzahl} fehlgeschlagen.“

  • Voraussetzung dafür ist der im Schritt „Artikel-Stammdaten“ vorbereitete Import – solange er im ERP nicht ausgeführt ist, gibt es noch keine Listings.

  • In die andere Richtung werden die Bilder eines Listings zu eBay hochgeladen. Ein Listing braucht bei eBay mindestens ein Bild – das Entfernen des letzten Bildes lässt sich deshalb nicht übertragen und wird als Fehler gemeldet, statt den Lauf als erfolgreich auszugeben.

  • Die eBay-seitige Bild-ID wird jetzt an der Datei-Freigabe mitgeführt. Schon übertragene Bilder werden damit als „Synchronisiert“ ausgewiesen und bleiben nicht auf „Warten auf Verknüpfung“ stehen.

  • Weicht im Einrichtungsassistenten die Anzahl der Stammdaten zwischen VARIO und eBay ab, erscheint statt des grünen Hakens ein Hinweis: „Die Anzahl der Stammdaten in der VARIO Cloud weicht von der bei eBay ab — bitte erneut importieren.“

Amazon-App: Sammeladresse für alle Bestellungen

Der Bestellimport hat bisher für jede Amazon-Bestellung eine neue Adresse angelegt. Im Bestellabruf des Amazon-Verkaufskanals kannst Du jetzt eine Sammeladresse hinterlegen.

  • Das neue Feld „Sammeladresse“ wählt einen bestehenden Kunden aus; über den Eintrag springst Du direkt in die Adresse.

  • Ist eine Sammeladresse gesetzt, werden alle importierten Bestellungen auf diesen Kunden gebucht – neue Adressen entstehen nicht mehr.

  • Die Käuferadresse aus der Amazon-Bestellung wird stattdessen in die Belegadresse des Auftrags geschrieben: Namenszeilen, Straße und Hausnummer, PLZ, Ort, Land, E-Mail und Telefon.

  • Angaben der Sammeladresse, die nicht zum Käufer passen, werden dabei geleert: Anrede, Titel, GLN, Adresszusätze, Postfach und Region.

  • Ohne Sammeladresse bleibt alles wie bisher.

Verbesserungen

Belege: Positionen in großen Belegen deutlich schneller erfassen

Belege mit vielen Positionen sind beim Erfassen und Speichern deutlich schneller geworden. Das Anhängen oder Ändern einer Position kostet jetzt praktisch gleich viel Zeit, ob der Beleg 20 oder 200 Positionen hat.

Preise werden dabei nur noch dort neu ermittelt, wo sich an der Position etwas geändert hat. Ändert sich am Beleg etwas, das den Preis beeinflusst – etwa Kunde, Währung, Verkaufskanal oder Belegdatum –, werden weiterhin alle Positionen neu bepreist.

Belege: Prüfung auf Einkaufs- und Verkaufsartikel

Positionen, die aus einem Vorbeleg übernommen wurden, werden nicht mehr auf das Kennzeichen Verkaufsartikel bzw. Einkaufsartikel geprüft – sie wurden dort schon geprüft. Wurde das Kennzeichen am Artikel nachträglich entfernt, ließ sich der Folgebeleg bisher nicht mehr speichern und Importe brachen ab.

Bei direkt erfassten Positionen kommt weiterhin „Nur Verkaufsartikel sind erlaubt“ bzw. „Nur Einkaufsartikel sind erlaubt“ – jetzt als Meldung am Feld Artikel der betroffenen Position.

Belege: Mengenaufrundung ohne Rückfrage

War die Positionsmenge kein Vielfaches der Verkaufseinheit, kam bisher je Position die Rückfrage „Menge ist kein Vielfaches der Verkaufseinheit“.

Die Rückfrage entfällt. Die Menge wird direkt auf das nächste Vielfache aufgerundet, dazu erscheint der Hinweis „Die Menge wird auf ein Vielfaches der Verkaufseinheit aufgerundet“. Das gilt in Angebot, Auftrag, Lieferschein und Lieferschein-Rechnung.

Belegposition: UVP-Meldung nur noch bei manueller Preisänderung

Bei Artikeln mit verpflichtendem UVP erschien die Meldung „UVP ist verpflichtend. Keine manuelle Änderung erlaubt." an einer Position auch dann wieder, wenn deren Preis schon früher manuell gesetzt worden war – jeder weitere Speichervorgang lief erneut in die Meldung.

Die Meldung kommt jetzt nur noch, wenn der Preis in diesem Vorgang tatsächlich manuell gesetzt oder geändert wird.

Belegdruck: Positionsmarkierung bei Alternativ- und Optionalpositionen

Im Angebot wurde die Kennzeichnung von Alternativ- und Optionalpositionen nicht gedruckt – die Legende unter den Positionen verwies auf Zeichen, die fehlten.

Die Markierung hat jetzt eine eigene Spalte. Unter „Welche Felder sollen gedruckt werden“ heißt sie „Positionsmarkierung“ und gehört zum Standard-Spaltensatz. Gedruckt wird „(1)“ für eine Alternativposition, „(2)“ für eine optionale Position und „(3)“ für nicht skontier- bzw. rabattierbare Artikel.

Belege: Storno von Rechnungen mit Mahnung

War der Offene Posten einer Rechnung bereits gemahnt und der Mahnlauf festgeschrieben, ließ sich das Storno nicht speichern: Es kam „Der zugehörige Offene Posten ist bereits bebucht, eine Stornierung ist nicht mehr möglich.“

Reine Mahnbewegungen gelten jetzt nicht mehr als Zahlung – sie werden beim Storno automatisch zurückgenommen. Ist tatsächlich Geld eingegangen, auch nur für die Mahngebühr, bleibt das Storno wie bisher gesperrt.

Belege/Streckengeschäft: Rechnungsfreigabe bleibt bei Änderungen erhalten

Im Streckengeschäft verloren Ausgangslieferschein und Auftrag ihre Freigabe „Streckengeschäfts-Beleg zur Rechnung freigegeben“, sobald der Eingangslieferschein nur geändert wurde – die Rechnung ließ sich dann nicht erstellen.

Beim Ändern bleibt das Kennzeichen jetzt erhalten. Zurückgenommen wird die Freigabe nur, wenn nach dem Löschen kein weiterer Eingangslieferschein in der Belegkette übrig ist.

Belege: Rechte während der Belegverarbeitung

Beim Verarbeiten eines Belegs greift VARIO im Hintergrund auf angrenzende Bereiche zu – etwa Offene Posten, Bestand, Lager, Artikel, Preise und Versand. Bisher brauchte der Anwender dafür eigene Rechte auf all diese Bereiche, sonst brach die Verarbeitung ab.

Diese Zugriffe holt sich die Belegverarbeitung jetzt selbst, nur für die Dauer der Aktion. Die eigentliche Belegberechtigung bleibt unverändert: Wer einen Beleg nicht anlegen, ändern oder übernehmen darf, kann das auch weiterhin nicht.

Belege: Liefersperre beim Kunden wird geprüft

Ist beim Kunden „Lieferungen blockieren“ gesetzt, ließ sich ein Lieferschein trotzdem ohne Rückmeldung buchen.

Beim Buchen eines Lieferscheins oder einer Lieferschein/Rechnung wird die Liefersperre jetzt geprüft. Liegt eine vor, bricht der Vorgang mit „Für den Kunden liegt eine Liefersperre vor.“ ab und der Beleg bleibt in Bearbeitung.

Verkaufsmaske/Kalkulation: Werte zwischen Position und Kalkulation

Position und Kalkulation haben ihre Werte nicht gegenseitig übernommen: Die Kalkulation startete mit dem Vorgabepreis statt mit dem Positionspreis, und „Übernehmen“ kam in einer bereits gespeicherten Position nicht an.

  • Der „Verkaufspreis“ in der Kalkulation übernimmt jetzt den Preis der Position, solange Du in der Kalkulation nichts geändert hast.

  • „Übernehmen“ schreibt Verkaufspreis, Rabatte und Kalkulation jetzt auch in bereits gespeicherte Positionen zurück.

  • Ein Hinweis stellt klar: „Der hier erfasste Einkaufswert dient ausschließlich der Preisfindung. Er hat keinen Einfluss auf die Marge- bzw. Rohertragsberechnung des Belegs.“

Belege/Sammelausgabe: Ergebnis wird abgewartet und benannt

Beim Ausgeben mehrerer Belege über „Belege ausgeben“ wurden Belege als erfolgreich gemeldet, sobald die Ausgabe-App sie angenommen hatte – ob die E-Mail wirklich raus war, stand da noch nicht fest.

Der Dialog wartet jetzt das tatsächliche Ergebnis jedes Belegs ab und zeigt es einzeln an. Fehlgeschlagene Belege nennen den Grund. Bleibt ein Ergebnis offen, wird der Beleg entsprechend gekennzeichnet und bewusst nicht erneut angestoßen – sonst könnte er ein zweites Mal versendet werden.

Beim Versand über Microsoft 365 gehen die E-Mails eines Postfachs jetzt nacheinander raus und werden bei einer Drosselung automatisch erneut versucht.

E-Mail-Ausgabe: Nur eigene Ausgaben, klare Aussage bei Teilzustellung

Sind mehrere Mail-Apps eingerichtet, hat jede App jeden Ausgabe-Auftrag aufgegriffen und den Status am Beleg gesetzt – auch fremde. Microsoft 365 und SMTP Mail verarbeiten jetzt nur noch die Aufträge ihres eigenen Ausgabe-Zugangs.

Beim Versand über SMTP Mail steht am Beleg außerdem, ob nur einzelne oder alle Empfänger abgelehnt wurden – mit den betroffenen Adressen. Bricht die Verbindung ab, bevor der Server den Versand bestätigt hat, wird das zur Prüfung gemeldet statt automatisch wiederholt.

Auftrag: Bestandsprüfung mit echter Lieferbarkeit

Die Bestandsprüfung bei der Auftragserfassung sah bisher nur den verfügbaren Bestand des Artikels im Lager der Position an. Jetzt zieht sie die tatsächliche Lieferbarkeit heran – einschließlich der Mengen vorheriger Positionen desselben Belegs, der Komponenten bei Baugruppen und der Mengen, die für andere Aufträge reserviert sind.

Auch die Rückfrage ist ruhiger geworden:

  • Ist gar kein Bestand verfügbar, kommt keine Rückfrage mehr, sondern der Hinweis „Es gibt keinen verfügbaren Bestand. Menge bleibt unverändert.“ Die eingegebene Menge bleibt stehen.

  • Reicht der Bestand nur teilweise, lautet die Rückfrage „Der verfügbare Bestand ist nicht ausreichend, es sind nur {Menge} verfügbar. Soll die Menge auf {Menge} angepasst werden?“

  • Eine Antwort, die Du im selben Speichervorgang gegeben hast, wird übernommen und nicht erneut abgefragt.

Für die Anzeige im Beleg steuerst Du die Grundlage über den neuen Parameter „Anzeige der Verfügbarkeit im Beleg“.

Lager/Kommissionierung: Aufträge gehen wieder in die Lieferung

Bei der Übernahme eines Auftrags in die Kommissionierung wurden Auftrag und Positionen getrennt bewertet – mit unterschiedlichen Grundlagen und ohne feste Reihenfolge. Dadurch konnte die Übernahme abgelehnt werden, obwohl der Bestand ausgereicht hätte.

Jetzt wird die Verfügbarkeit für Auftrag und Positionen in einem Durchgang ermittelt, und der Bestand wird in Positionsreihenfolge verteilt: Bei mehreren Positionen mit demselben Artikel bedient die vordere Position den Bestand zuerst.


Lieferbare Aufträge: Sortierung und schnellerer Aufbau

Die Liste „Lieferbare Aufträge“ war nach Belegdatum absteigend sortiert – die neuesten Aufträge standen oben. Jetzt ist sie aufsteigend nach Belegdatum und dann nach Erstellungsdatum sortiert, sodass Du die ältesten offenen Aufträge zuerst abarbeitest.

Außerdem bauen sich die Liste und die aufgeklappten Positionen deutlich schneller auf.


Lager/Kommissionierung: Meldung bei frei kommissionierbarem Artikel ohne Bezeichnung

Scannst Du beim Packen einen als „Frei kommissionierbar“ gekennzeichneten Artikel ohne Bezeichnung, bricht das ab – die Meldung nannte den betroffenen Artikel aber nicht.

Jetzt steht die Artikelnummer in der Meldung, beim Scannen wie beim Abschließen der Pickliste.

Datenübernahme aus VARIO 8: Baugruppen und Strecken-Vorgabe

Bei der Übernahme von Artikeln aus VARIO 8 wird die Streckenlieferung jetzt nur noch für Artikelarten übernommen, bei denen sie zulässig ist – bestandsgeführte, bestandslose und Dienstleistungsartikel. Bei allen anderen, etwa Baugruppen, steht sie danach auf „nur Lager“.

Eine V8-Baugruppe, die bei der Verwendung aufgelöst wird, wird jetzt als Jumboartikel angelegt statt als Verkaufsset.

Finanzen/Bankumsätze: Skonto beim Ausgleich Offener Posten

Beim Verbuchen eines Bankumsatzes auf Offene Posten wurde der Skonto nicht berücksichtigt. Zahlte ein Kunde unter Abzug von Skonto, blieb je Posten ein Restbetrag offen.

Jetzt wird je Zahlungszeile der zum Valutadatum gültige Skonto ermittelt, in „Skonto/Gebühren“ eingetragen und der „Zu verbuchende Betrag“ entsprechend verringert – der Posten ist damit ausgeglichen. Einen von Dir selbst eingetragenen Skonto und eine bewusste Überzahlung lässt VARIO unangetastet.

Offene Posten: Rückerstattung geht an den Zahler

Die Manuelle Rückerstattung einer Überzahlung oder eines Guthabens hat die Zahlung mit der eigenen Bankverbindung als Empfänger angelegt – das Geld wäre auf das eigene Konto zurückgegangen.

Jetzt wird die Rückzahlung an die Gegenseite der eingegangenen Zahlung adressiert: IBAN, BIC und Name kommen aus dem Bankumsatz, überwiesen wird von dem Konto, auf dem die Zahlung eingegangen ist. Liegt keine Zahlung vor, greifen Standard-Bankkonto und die Bankstammdaten des Kunden bzw. Lieferanten.

Auftrag: Anzahlungsforderung beim Auflösen gegengebucht

Beim Auflösen eines Auftrags mit Anzahlung wurde der zugehörige Offene Posten gelöscht, solange sein Saldo offen war – die Anzahlungsforderung verschwand spurlos.

Jetzt wird sie gegengebucht: Es besteht keine Forderung mehr, und der Saldo trägt den zurückzuzahlenden Betrag. Der Auftrag findet seinen Offenen Posten also auch nach dem Auflösen. Entfernt wird der Posten nur noch, wenn er keine Zahlung trägt.

Ist der Offene Posten manuell abgeschlossen, wird das Auflösen jetzt abgewiesen: „Der Offene Posten zum Auftrag ist manuell abgeschlossen. Der Abschluss muss zuerst storniert werden.“

Finanzen/Lastschrift: Gutschriften vor Lastschrift verrechnen

Die Option „Gutschriften vor Lastschrift verrechnen“ an der Zahlungsträgervorlage blieb wirkungslos: Verrechnet wurden nur Gutschriften mit der Rückzahlungsart „Zahlungsverschiebung“ – ein gewöhnlicher Gutschrift-Beleg hat dort gar keinen Wert.

Jetzt werden alle offenen Gutschriften des Kunden verrechnet, ausgenommen die mit der Rückzahlungsart „Auszahlung“. Bleibt danach nichts einzuziehen, meldet der Lauf „Alle Rechnungen wurden mit Gutschriften verrechnet — kein Einzug notwendig.“

Finanzen/Banken: Kontoverbindungen bleiben erhalten

Die Verbindung zwischen einem Bankkonto in VARIO und dem Konto beim Bankanbieter ging verloren – schon ein Speichern oder eine Statusprüfung des Bankzugangs löschte die Zuordnung.

Das ist behoben: Entfernt wird sie nur noch, wenn Du die Bankverbindung oder den Bankzugang selbst löschst. Beim Abgleich dient jetzt die Kontonummer und, wenn keine vorhanden ist, die IBAN als Zuordnung – eine IBAN mit Leerzeichen führt nicht mehr zu einem doppelten Konto.

Finanzen/Banken: Klare Meldung bei fehlender Bankverbindung

War eine Bank nicht mit Dir als Benutzer verknüpft, brachen Umsätze abrufen und das Senden einer Überweisung mit einem technischen Fehler ab. Woran es lag, war der Meldung nicht zu entnehmen.

Jetzt prüft VARIO die Verknüpfung vorab und meldet „Diese Bank ist nicht mit ihnen als Benutzer verknüpft“ – beim Senden einer Zahlung entsprechend, dass zum Bankkonto keine Verbindung besteht. Banken ohne Online-Anbindung sind davon nicht betroffen.

Finanzen/Mahnungen: Entwurfsmahnung ausgeben

Eine Mahnung im Status „Entwurf“ ließ sich nicht herunterladen und nicht per E-Mail versenden – es kam „Nur eine verbuchte Mahnung kann gedruckt werden.“ Der reine Druck funktionierte, ließ die Mahnung aber unverbucht zurück.

Drucken, Herunterladen und E-Mail schreiben eine einzelne Entwurfsmahnung jetzt vorher fest und geben sie anschließend aus; Status und Druckdatum werden gesetzt. Die Vorschau schreibt nie fest, eine stornierte Mahnung kann weiterhin nicht ausgegeben werden.

Belegdruck/Mahnung: Bankgebühren im Druck

In der Mahnung und in der Saldenbestätigung heißt die Gebührenspalte jetzt „davon Bankgebühren" – der Betrag ist im ausgewiesenen Gesamtbetrag also schon enthalten.

Zusätzlich wird der Betrag immer ohne Vorzeichen gedruckt; bisher konnte dort ein negativer Wert stehen.

Kasse: Negativer Kassenbestand wird verhindert

Barzahlungen und Kassenbuch-Buchungen konnten den Bestand einer bestandsgeführten Kassenzahlungsart ins Minus laufen lassen – es wurde mehr ausgezahlt, als in der Kasse war.

Vor dem Abschließen wird das jetzt geprüft und mit „Der Bestand der Kassenzahlungsart „…“ würde mit … negativ werden.“ abgewiesen. Geprüft werden Kassenquittung, Kassenretoure sowie Einlage, Ausgabe und Entnahme im Kassenbuch.

Je Kassenzahlungsart lässt sich festlegen, ob ein negativer Bestand nie (Vorgabe), immer oder nach Rückfrage erlaubt ist.

Kasse: Beträge bei vertikaler Umsatzsteuerberechnung

Stand die Umsatzsteuerberechnung auf „Vertikal“, kam es an der Kasse bei Einlage und Ausgabe zu einer Fehlermeldung und zu einem falschen Betrag.

Die Beträge stimmen jetzt auch mit vertikaler Umsatzsteuerberechnung – bei Kassenbuch-Einlage, -Ausgabe und -Entnahme, beim OP-Ausgleich samt Rücknahme und bei der Kundeneinzahlung.

Kasse/Kartenterminal: Zahlungspositionen nach einer Terminal-Zahlung

Wie mit der Zahlungsposition einer Kartenzahlung umgegangen wird, richtet sich jetzt eindeutig nach dem Status der Zahlung am Terminal.

  • Eine abgebrochene oder abgelehnte Kartenzahlung wird automatisch vom Bon entfernt. Bisher blieb die Zeile liegen und blockierte den Abschluss, selbst wenn Du eine Ersatzzahlung erfasst hast.

  • Eine erfolgreich ausgeführte Kartenzahlung lässt sich nicht mehr löschen – sie kann nur über eine Storno-Zahlungsposition aufgelöst werden.

  • Eine noch laufende Zahlung bleibt wie bisher gesperrt. Zahlungspositionen ohne Terminal-Zahlung, etwa Bargeld, lassen sich unverändert entfernen.

Kasse/Fiskalisierung: Kassenbuch-Belege werden erst beim Abschluss signiert

Bei Kassenbuch-Eröffnung, -Abschluss, -Einlage, -Ausgabe und -Entnahme wurde die TSE-Transaktion schon beim Anlegen des Belegs eröffnet. Brach der Vorgang ab, blieben im Transaktionsjournal stornierte Transaktionen zu Vorgängen zurück, die es nie gegeben hat.

Diese Belege werden jetzt erst beim Abschluss der Erfassung an die TSE übergeben – abgebrochene Vorgänge erzeugen damit keine TSE-Transaktion mehr. Für Kassenquittung und Kassenretoure bleibt es beim bisherigen Ablauf.

Kasse: Kassenauswahl lässt sich schließen

Beim Öffnen der Kasse fragt VARIO, welche Kasse Du verwenden möchtest. Dieser Dialog trug keinen Titel und ließ sich nicht verlassen: Ein Abbrechen ohne Auswahl öffnete ihn sofort wieder, sodass Du in der Kassenansicht festhingst.

Der Dialog heißt jetzt „Kasse auswählen“ und lässt sich über das X schließen. Brichst Du ohne Auswahl ab, verlässt VARIO die Kassenansicht und bringt Dich auf die vorherige Seite zurück – oder auf die Startseite, wenn es keine gibt.

Artikel/Zubehör: Dienstleistungen als Zubehörartikel

Im Artikel-Reiter Zubehör ließ sich über Neues Zubehör eine Dienstleistung auswählen, beim Speichern wurde sie aber abgewiesen.

Jetzt ist die Dienstleistung als Zubehörartikel erlaubt – neben bestandsgeführten und bestandslosen Artikeln und Verkaufssets. Damit kannst Du etwa eine Montage- oder Serviceleistung direkt am Hauptartikel führen und über die Einfügeart in den Beleg ziehen lassen. Als Hauptartikel ist eine Dienstleistung weiterhin nicht zulässig.

Einstellungen/Zählerkreise: Keine verketteten alternativen Konfigurationen

An einem freien Zählerkreis lässt sich eine alternative Konfiguration hinterlegen. Bisher konnte diese Alternative selbst wieder eine Alternative haben – es entstanden Ketten, deren Ergebnis nicht mehr nachvollziehbar war.

VARIO prüft jetzt, dass die als Alternative gewählte Konfiguration nicht selbst eine alternative Konfiguration hinterlegt hat. Andernfalls kommt die Meldung „Die Zählerkreis-Konfiguration darf keine alternative Zählerkreis-Konfiguration haben, wenn sie selbst bereits eine alternative Konfiguration ist.“

Einstellungen/Reporte: Kopieren eines Reports

Beim Kopieren eines Reports übernimmt die Kopie die Dateien des Originals. Wurde die Kopie gespeichert, baute VARIO ihr Template neu auf und überschrieb damit die Report-Designer-Datei des Originals.

Für kopierte Reporte wird das Template jetzt nicht mehr neu erzeugt. Für Beleg-Reporte galt das bereits, jetzt gilt es für alle Report-Bereiche.

Skripte und Workflows: Aktivieren und Deaktivieren trotz Workflow

War für Artikel, Adressen oder Assets ein Workflow hinterlegt, der vor dem Speichern läuft, ließen sich die Datensätze nicht mehr deaktivieren oder aktivieren – das Kennzeichen ging beim Zurückschreiben des Workflow-Ergebnisses verloren.

Das Kennzeichen wird jetzt mit übernommen. Deaktivieren und Aktivieren funktionieren damit auch bei hinterlegtem Workflow.

Skripte und Workflows: Entscheidungen öffnen sich wieder automatisch

Bei Workflows mit einer Benutzer-Entscheidung öffnete sich der Entscheidungsdialog nicht mehr von selbst – die Kennung des Arbeitsschritts wurde in der gespeicherten Meldung in einem anderen Format abgelegt als in der Schnittstelle, sodass die Oberfläche die Entscheidung nicht mehr zuordnen konnte.

Gespeicherte und übertragene Daten verwenden jetzt durchgängig dasselbe Format. Die Entscheidung wird damit wieder automatisch aufgerufen.

Platzhalter: Allgemeine Platzhalter in CRM-Texten auswählbar

In Texten zu CRM-Aufgaben, CRM-Deals und CRM-Projekten fehlten die allgemeinen Platzhalter in der Auswahl bzw. Autovervollständigung – eingesetzt haben sie schon immer funktioniert, sie waren nur nicht auffindbar.

Jetzt werden attr_user, attr_date, attr_date_time, attr_hostname und attr_hostname_with_schema auch dort mit angeboten.

CRM/Projekte: Tatsächlicher Projektzeitraum aktualisiert sich

Der tatsächliche Projektzeitraum blieb stehen, wenn eine Aktivität nicht direkt am Projekt, sondern an einem untergeordneten Vorgang oder Teilprojekt erfasst wurde.

Jetzt wird das oberste Projekt bei jeder Änderung einer Aktivität neu berechnet. „Tatsächlicher Projektzeitraum (von)“ und „(bis)“ ergeben sich weiterhin aus dem frühesten und spätesten Startdatum aller Aktivitäten des Projekts und seiner Unterobjekte.

CRM/Projekte: Aufgaben zwischen Swimlanes verschieben

Im Kanban-Board mit Swimlanes landete eine verschobene Aufgabe nach dem Neuaufbau des Boards häufig an der falschen Stelle. VARIO zählte die Reihenfolge lokal weiter, während sie im Hintergrund bereits neu vergeben wurde – ein zweites Verschieben rechnete dann mit veralteten Werten.

Nach jedem Verschieben wird das Board jetzt neu geladen, und solange ein Verschieben läuft, nimmt das Board keinen weiteren an. Die Reihenfolge bleibt damit auch bei mehreren Verschiebungen hintereinander korrekt – sowohl im Kanban-Board unter Projekte als auch im Kanban-Reiter innerhalb eines Projekts.

Statistiken: Aufbau läuft deutlich schneller

Der Job „Komplette Statistik neu erstellen“ brauchte bei großen Datenbeständen sehr lange und lief in die Zeitüberschreitung. Er ist jetzt deutlich schneller und bricht auch bei großen Datenbeständen nicht mehr ab.

Zusätzlich steht der Fortschritt im Protokoll – mit Anzahl und Laufzeit je Block und der Dauer je Statistik-Baustein. Damit lässt sich ein langer Lauf mitverfolgen.

Dateien und Belege: Datei-Zuordnungen gelöschter Datensätze

Wurde ein Datensatz gelöscht, an dem Dateien hingen, blieb die Zuordnung der Dateien bestehen und zeigte auf einen Datensatz, den es nicht mehr gibt.

Das Löschen räumt die Zuordnungen jetzt zuverlässig mit ab – über alle Bereiche, an denen Dateien hängen können.

Dateien und Belege: Darstellung in der PDF-Vorschau

Die PDF-Vorschau stellte manche Belege falsch dar – besonders eingescannte DMS-Belege. Ursache waren fehlende Hilfsdateien der Vorschau: Standard-Schriften, Zeichensatz-Tabellen, Farbprofile und die Bild-Decoder.

Diese Dateien werden jetzt mit ausgeliefert und von der Vorschau genutzt. Betroffen sind die Vorschau in VARIO und im Admin-Center.

Benutzereinstellungen/Sicherheit: Anmeldung nach Passwortänderung und Zwei-Faktor-Einrichtung

Nach den Aktionen „Passwort ändern“ und „Zweiter Faktor“ blieben Rückgabewerte in der Adresszeile stehen – die Anmeldung wies das beim nächsten Aufruf zurück, sodass VARIO nicht mehr geladen wurde.

Das ist behoben: Nach der Aktion landest Du wieder dort, wo Du warst. Das gilt für die Benutzereinstellungen in VARIO ebenso wie im Admin-Center.

Apps und Webhooks: Beleg-Webhooks nur für vorhandene Vorgänge

Der Katalog der Beleg-Webhooks enthielt jede denkbare Kombination aus Belegkategorie und Belegvorgang – auch solche, die es fachlich nicht gibt und die nie ausgelöst wurden.

Angeboten werden jetzt nur noch die Kombinationen, die im Beleg-Ablauf tatsächlich einen Webhook auslösen; die Liste ist zusätzlich alphabetisch sortiert. Eine Registrierung auf eine nicht mehr angebotene Warteschlange lässt sich weiterhin entfernen.

E-Commerce-Apps: Einrichtung registriert keine ungültigen Beleg-Webhooks mehr

Bei der Einrichtung der Apps für Shopware 6, eBay und Channelpilot wurden Beleg-Webhooks auf Kombinationen aus Belegkategorie und Belegvorgang registriert, die es fachlich nicht gibt. Die Registrierung lief auf einen Fehler und ließ die Einrichtung scheitern; ausgelöst wurden diese Webhooks ohnehin nie.

Diese Registrierungen entfallen. Die tatsächlich genutzten Webhooks – etwa für den Versandstatus und für Verkaufskanäle – werden unverändert eingerichtet.

Shopware-6- und Channelpilot-App: Bestellstatus beim manuellen Bestellimport

War beim Bestellabruf „Automatisch importieren“ inaktiv, wurde der „Bestellübergang nach Abruf“ nicht ausgeführt – der Bestellstatus im Shop blieb unverändert. Zusätzlich wurde nur die erste Abrufseite vorbereitet, und ein zweiter Abruf konnte dieselben Bestellungen doppelt einpacken.

Jetzt gilt in beiden Modi dasselbe: Die abgerufenen Bestellungen werden im Shop sofort in den eingestellten Folgestatus versetzt, es werden alle offenen Bestellungen abgerufen, und ein erneuter Abruf greift nur die wirklich neuen.

Shopware-6-App: Fehlende Verkaufskanal-Daten werden nachgeladen

Bei länger bestehenden Verkaufskanälen konnten in den zwischengespeicherten Shopware-Daten Währung oder Sprache fehlen. Folge: Die Preisübertragung brach ab, und Kunden wurden ohne Sprache übertragen. Abhilfe war nur ein erneuter Durchlauf des Einrichtungsassistenten.

Fehlt eine dieser Angaben, lädt die App die Shopware-Verkaufskanäle jetzt selbst nachträglich und arbeitet dann weiter.

Shopware-6-App: Preise und Bestände von noch nicht übertragenen Artikeln

Stand in der Warteschlange eine Preis- oder Bestandsübertragung für einen Artikel, der noch gar nicht nach Shopware übertragen war, wies Shopware die komplette Übertragung ab – auch die übrigen Einträge des Durchlaufs.

Solche Einträge werden jetzt einzeln übersprungen und als „Ignoriert“ geführt; Bestand und Preis kommen mit der Stammdaten-Übertragung des Artikels mit. Innerhalb eines Durchlaufs werden die Stammdaten zuerst abgearbeitet.

Shopware-6-App: Sichtbarkeit beim Artikelimport

Beim Artikelimport aus Shopware wurde die Sichtbarkeit als Text statt als Stufe gespeichert. Im Listing stand dann der Rohwert „30“ anstelle der Bezeichnung, und beim Rückschreiben ging der Wert in einem Format raus, das der Shop nicht erwartet.

Der Import legt die Sichtbarkeit jetzt als Stufe ab – „Sichtbar“, „In Produktlisten ausblenden“ oder „Nicht sichtbar“. Bereits importierte Textwerte werden beim Übertragen umgewandelt.

Shopware-6-App: Artikelbilder ohne hinterlegte Dateiendung

Ein Artikelbild wurde bei der Übertragung übersprungen, wenn zur DMS-Datei keine Dateiendung hinterlegt war. Das trifft Dateien, die ohne Endung im Namen ins DMS gelangt sind – etwa über einen Upload-Link oder einen PIM-Export. War es das einzige Bild des Artikels, endete der Warteschlangen-Eintrag mit der Aussage, es gebe nichts zu übertragen.

Jetzt ermittelt VARIO die Endung zusätzlich aus dem Dateityp der DMS-Datei und, falls auch der fehlt, aus dem Dateinamen. Lässt sie sich auf keinem Weg bestimmen, bleibt nur dieses eine Bild liegen und die Warteschlange nennt den Grund: „Bild nicht übertragbar: Zu der DMS-Datei lässt sich keine Dateiendung ermitteln …“.

Shopify-App: Alternativtext überschreibt keine anderen Felder mehr

Beim Speichern des Alternativtexts eines Bildes – im Reiter „Medien“ und beim Medien-Import – wurde die zugehörige Datei-Freigabe komplett ersetzt. Felder, die die App nicht selbst verwaltet, gingen dabei verloren, zum Beispiel ein in VARIO gepflegter Meta-Titel.

Die Änderung wird jetzt auf den bestehenden Stand aufgesetzt statt ihn zu ersetzen. Was Du selbst setzt, gilt – ein geleerter Text wird also weiterhin geleert.

Shopify-App: Gelöschte Preise und entfallene Aktionspreise

Die Shopify-App bekam bisher nur mit, wenn ein Artikelpreis angelegt oder geändert wurde – nicht, wenn er gelöscht wurde. Das ist behoben; die Anmeldung erfolgt beim Update der App für alle Verkaufskanäle.

Zusätzlich wird der Vergleichspreis in Shopify jetzt geleert, wenn der Aktionspreis in VARIO entfällt. Bisher blieb dort der durchgestrichene alte Preis stehen.

E-Commerce-Apps: Fehlerdetails in der Warteschlange aufklappen

In der Warteschlange der Apps war die Schaltfläche zum Aufklappen der Fehlerdetails vertauscht: Gab es einen Fehler, war sie gesperrt – gab es keinen, ließ sie sich anklicken und zeigte nichts.

Jetzt lässt sich die Zeile genau dann aufklappen, wenn eine Meldung hinterlegt ist. Das gilt für Shopify, Shopware 6, Amazon, eBay und ChannelPilot.

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