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2026.33.0

Highlight: Offene Posten an der Kasse – Teilzahlungen und Rücknahmen

Der OP-Ausgleich an der Kasse ist deutlich flexibler geworden: Kunden können Teilbeträge auf einen offenen Posten zahlen, und in der Kassenretoure lassen sich an der Kasse geleistete Zahlungen sowie Kundeneinzahlungen (Guthaben) wieder zurücknehmen.

Kasse/Offene Posten: Teilzahlungen beim OP-Ausgleich

Beim OP-Ausgleich an der Kasse musste bisher immer der komplette offene Betrag kassiert werden. Jetzt kannst Du einen beliebigen Teilbetrag erfassen.

  • Im Dialog „OP-Ausgleich bearbeiten“ zeigt der Hinweis „Höchstens {Betrag} — ein Teilbetrag ist möglich.“ die Obergrenze an.

  • Die Obergrenze ist der zum Belegdatum zahlbare Betrag des offenen Postens, also der offene Saldo abzüglich des anwendbaren Skontos.

  • Wird mehr erfasst, meldet das System „Der Betrag darf den zum Belegdatum zahlbaren Betrag des Offenen Postens nicht übersteigen.“

Die bisherige Meldung „Der Betrag muss dem offenen Betrag des Offenen Postens entsprechen (keine Teilzahlung)“ entfällt damit.

Kasse/Retoure: Zahlungen und Guthaben zurücknehmen

OP-Ausgleich und Kundeneinzahlung sind jetzt nicht mehr nur in der Quittung, sondern auch in der Kassenretoure möglich – dort als Rücknahme.

  • Über die Kassen-Aktion für Offene Posten wählst Du aus „An der Kasse bezahlte Offene Posten“ bzw. „Guthaben des Kunden“ aus. Gibt es nichts zurückzunehmen, erscheint der Hinweis „Für {Kunde} gibt es keine an der Kasse bezahlten Offenen Posten.“ bzw. „Für {Kunde} gibt es kein offenes Guthaben.“

  • Die Positionen heißen in der Bonliste „OP-Rücknahme“ bzw. „Guthaben-Rücknahme“. Im Betragsdialog („Zahlung zurücknehmen“ / „Guthaben zurücknehmen“) siehst Du „Zurücknehmbar: {Betrag}“ bzw. „Guthaben: {Betrag}“.

  • Teilrücknahmen sind zulässig. Zurückgenommen werden darf höchstens der an der Kasse ausgeglichene Betrag bzw. das noch offene Guthaben – andernfalls kommt die Meldung „Der Betrag übersteigt den an der Kasse ausgeglichenen Betrag bzw. das offene Guthaben des Offenen Postens.“

  • Je Retoure ist eine Guthaben-Rücknahme und je offenem Posten eine Rücknahmeposition möglich.

Zusätzlich ist die bisherige Sperre aufgehoben: Der Sofortstorno ist für Bons mit OP-Ausgleichs- oder Einzahlungspositionen nicht mehr blockiert.

Offene Posten: Neues Feld „An der Kasse ausgeglichen“

Offene Posten haben ein neues Feld „An der Kasse ausgeglichen“. Es enthält den über OP-Ausgleichspositionen an Kassen ausgeglichenen Betrag abzüglich der über Kassenretouren zurückgenommenen Beträge.

Das Feld lässt sich in den Tabellen der Offenen Posten als Spalte einblenden, filtern und sortieren. Die Kasse nutzt es, um die Auswahl der zurücknehmbaren Posten vorzufiltern.

Highlight: Ausgaberegeln – Kontaktarten, Adressvorlagen und neue Auswahlfelder

Die Ausgabe von Belegen und Mahnungen wurde deutlich erweitert. Neu sind eine Kontaktarten-Priorisierung, mit der Du steuerst, an welche Kontaktart eine E-Mail bevorzugt geht, Ausgaberegeln direkt in der Adressvorlage und eine Reihe neuer durchsuchbarer Auswahlfelder in Vorlagen und Suchdialogen.

Einstellungen/Ausgaberegeln: Kontaktarten-Priorisierung für den E-Mail-Empfänger

Ausgaberegeln mit der Ausgabeart E-Mail haben den neuen Bereich „Kontaktarten-Priorisierung“ mit dem Feld „Kontaktarten (E-Mail)“. Er steht für die Ausgabe von Belegen und Mahnungen zur Verfügung und erscheint nur, wenn die Regel tatsächlich auf E-Mail ausgibt.

  • Über die Auswahl „Kontaktart hinzufügen“ nimmst Du Kontaktarten in die Liste auf.

  • Die Liste ist per Drag & Drop sortierbar; die Spalte „Prio“ zeigt die laufende Reihenfolge, über das Kreuz entfernst Du einen Eintrag wieder.

Bei der Ausgabe wird der E-Mail-Empfänger damit so ermittelt:

  • Grundlage ist beim Beleg der Rechnungsempfänger – ist keiner gesetzt, der Beleg-Kunde. Bei der Mahnung ist es die Adresse des offenen Postens der ersten Mahnposition.

  • Berücksichtigt werden nur Kontakte der Kontaktart-Gruppe E-Mail und nur Kontaktarten, die in der Liste stehen.

  • Ausgewählt wird der Kontakt mit der höchsten Priorität in der Liste; bei gleicher Kontaktart entscheidet die Sortierung des Kontakts an der Adresse bzw. am Ansprechpartner.

  • Bei B2B-Adressen werden zuerst die Kontakte der Ansprechpartner durchsucht, dann die der Hauptadresse – bei den übrigen Geschäftsbeziehungen umgekehrt.

  • Ist die Liste leer oder findet sich kein passender Kontakt, wird kein Empfänger ermittelt und die Ausgabe per E-Mail entfällt.

Einstellungen/Adressvorlagen: Ausgaberegeln in der Vorlage

In einer Adressvorlage kannst Du jetzt auch Ausgaberegeln hinterlegen. Der neue Bereich „Ausgaberegeln“ legt über „Ausgaberegel“ beliebig viele Regeln an – je Regel mit

  • Ausgabemodul,

  • Quell-Ausgabetyp oder Ziel-Ausgabetyp (es ist immer nur eines von beiden setzbar – die Auswahl des einen sperrt das andere),

  • Ziel-Reportgruppe (die Auswahl richtet sich nach dem gewählten Modul; Standard-Reportgruppe ist möglich),

  • Anzahl Ausgaben sowie

  • den modulspezifischen Regel-Feldern, die das gewählte Ausgabemodul mitbringt.

Wird eine Adresse über diese Vorlage angelegt, werden die Regeln als Ausgaberegeln der Adresse mit angelegt. Damit sind bei einer neuen Adresse nicht nur die Stammdaten, sondern auch die gewünschten Ausgabewege sofort gesetzt.

Die Adressvorlage selbst wird dafür jetzt vom Server beschrieben statt in der Oberfläche festgelegt – mit den Bereichen Adresse, Kundendaten, Lieferantendaten und Vertreter, die abhängig von den gewählten Adress-Typen ein- und ausgeblendet werden.

Vorlagen und Suchdialoge: Neue durchsuchbare Auswahlfelder

In Vorlagen, Parameter-Formularen und Suchdialogen stehen weitere Stammdaten jetzt als durchsuchbare Auswahl statt als einfache Liste zur Verfügung:

Anrede, Zahlart, Lieferart, Lieferbedingung, Preisgruppe, Steuersatz, Erstkontaktart, Ausgabetyp und Report-Gruppe.

Zusätzlich zeigen die Auswahlfelder für Anrede, Kundengruppe, Lieferantengruppe, Zahlart, Lieferart, Lieferbedingung, Preisgruppe und Steuersatz einen bereits gespeicherten Wert jetzt korrekt mit seiner Bezeichnung an – bisher blieb das Feld beim Öffnen einer gespeicherten Vorlage leer.

Neuerungen

Amazon-App: Umlagerungen zu Amazon (FBA) (Beta)

Für FBA-Verkaufskanäle gibt es in der Amazon-App den neuen Bereich „Umlagerungen“. Damit planst Du eine Anlieferung an Amazon vollständig in VARIO und übergibst sie anschließend an das Lager.

Eine Umlagerung durchläuft dabei die Schritte:

  • Positionen – Artikel und Mengen für die Anlieferung

  • Versandgruppen – Amazon schlägt die Aufteilung vor („Aufteilung in {Anzahl} Versandgruppen“)

  • Kartons – Kartons je Versandgruppe melden; daraus werden die Placement-Gebühren berechnet

  • Fulfillment Center„Verteilung auf {Anzahl} Fulfillment Center“ mit Gebühren, Rabatten und Gültigkeit auswählen

  • Transport – Transportoption bestätigen, bei Stückgut inklusive Anlieferfenster

  • Übergabe ans Lager – es entsteht ein Umlagerungs-Auftrag

Der Status der Umlagerung wird durchgängig ausgewiesen – von „Noch nicht an Amazon übertragen“ über „Versandgruppen bestätigt“, „Kartons gemeldet“, „Fulfillment Center bestätigt“ und „Transport bestätigt“ bis „An das Lager übergeben“.

Voraussetzung ist ein Verkaufskanal mit Listing-Typ FBA und ein hinterlegtes „Lager für FBA-Aufträge“ in den Kanal-Einstellungen. Fehlt eines von beiden, weist die App im Bereich „Umlagerungen“ ausdrücklich darauf hin. Für den Transport stehen „Amazon Partnered Carrier“ und „Eigener Versanddienstleister“ zur Verfügung; zusätzlich lassen sich in den App-Einstellungen ein Standard-Karton für die Planung sowie ein Transitlager für FBA-Umlagerungen hinterlegen.

Amazon-App: Listing-Typ und Versender für FBA und Prime

Der Listing-Typ eines Amazon-Verkaufskanals wird jetzt ausdrücklich unterschieden: FBM, FBA und Seller Fulfilled Prime. Der Typ steuert, welche Funktionen für den Kanal zur Verfügung stehen – Umlagerungen zu Amazon gibt es beispielsweise nur für FBA.

Passend dazu gibt es in den Versender-Einstellungen der App eigene Konfigurationen für FBA und Prime, und im Paket eines Verkaufsbelegs eigene Ansichten für FBA- und Prime-Sendungen.

Lager/Kommissionierung: Abweichung von der Lagerplatzvorgabe

Steht die vorgegebene Ware nicht am vorgegebenen Lagerplatz, musste die Pickliste bisher abgebrochen werden. Jetzt kann der Kommissionierer die Position selbst auflösen.

In der Picklisten-Vorlage aktivierst Du dafür die Option „Abweichung von der Lagerplatzvorgabe erlauben“. Anschließend stehen beim Sammeln zwei Aktionen zur Verfügung:

  • „Anderen Lagerplatz suchen“ – die Lagerplatzvorgabe wird verworfen und ein anderer Lagerplatz mit Bestand vorgegeben. Wurde auf der Position noch nichts gesammelt, wird vorher nachgefragt.

  • „Mit gesammelter Menge abschließen“ – die Position wird mit der bereits gesammelten Menge abgeschlossen, die restliche Lagerplatzvorgabe verworfen.

Ist auf keinem anderen Lagerplatz ausreichend Bestand vorhanden, erscheint der Dialog „Zu wenig Bestand“. Er prüft zusätzlich die Nachschublager und zeigt gefundene Bestände an. Von dort aus kannst Du

  • die Pickliste über „Pausieren bis umgelagert wurde“ anhalten, bis die Ware umgelagert ist, oder

  • die Position über „Ohne neue Ware abschließen“ mit einer Mindermenge abschließen.

Lässt die Picklisten-Vorlage eine Mindermenge nicht zu, wird das ausdrücklich gemeldet. Das Überspringen ist nur während des Sammelns möglich.

Lager/Kommissionierung: Chargenvorgabe in der Schnellkommissionierung

Die automatische Chargenermittlung greift jetzt auch in der Schnellkommissionierung. Bisher war sie auf Einzel-, Rollende und Konsolidierungs-Kommissionierung beschränkt.

Damit werden bei Artikeln mit Charge oder MHD die Chargen auch in der Schnellkommissionierung automatisch ermittelt und bestätigt – vorausgesetzt, in der Picklisten-Vorlage sind „Für S/N u. Charge mit Verfallsdatum/MHD: älteste S/N o. Charge in Pickliste vorgeben“ und „Chargen automatisch ermitteln und bestätigen“ aktiv.

Shopware-6-App: Kategorien synchronisieren

Die Shopware-6-App überträgt jetzt auch Kategorien. In den App-Einstellungen gibt es dafür die neue Aktion „Kategoriebaum-Übertragung“, die den Kategoriebaum des Verkaufskanals im Hintergrund nach Shopware überträgt und den Fortschritt anzeigt („{x} Kategorien gefunden …“, „Kategorie {x} von {y} wird übertragen …“). Am Ende wird gemeldet, wie viele Kategorien in Shopware neu angelegt wurden.

Am ERP-Kategorieformular eines Shopware-Verkaufskanals stehen dafür neue Felder zur Verfügung:

  • Zusatzfeldgruppe „Shopware 6 Kategorie“ mit In der Navigation ausblenden, Shopware-Tag-IDs und CMS-Layout-Seiten-ID

  • Zusatzfeldgruppe „Shopware 6 Kategorie SEO“je Sprache pflegbar – mit SEO-Titel, Meta-Beschreibung, Keywords und SEO-URL-Pfad

Die übergeordnete Kategorie lässt sich jetzt nur noch beim Anlegen wählen. Ein nachträgliches Umhängen war im Backend ohne Wirkung und wird deshalb nicht mehr angeboten.

DHL-App: Sendungsverfolgung über die Push-API

Die DHL-App meldet Pakete jetzt bei der Push-Sendungsverfolgung von DHL an. Die Sendungsereignisse werden dadurch automatisch am Paket hinterlegt, statt sie bei jedem Öffnen abzurufen – der Verlauf ist damit auch ohne Abruf sofort sichtbar und je Status mit einem eigenen Symbol dargestellt.

Im Verkaufsbeleg zeigt der Reiter „Detail“ zusätzlich den Zustellstatus aller Pakete als Kennzeichen an:

  • Nicht zugestellt

  • Teilweise zugestellt

  • Komplett zugestellt

  • Probleme bei mind. 1 Sendung – mit dem Hinweis „{x} von {y} Paketen mit Problem“

  • Keine automatischen Meldungen – mit dem Hinweis „{x} von {y} Paketen ohne automatische Meldungen“

MCP-Server-App: KI-Assistent verbinden

Die MCP-Server-App hat einen neuen Ablauf „KI-Assistent verbinden“. Er liegt jetzt in den Benutzereinstellungen (Reiter „MCP-Server“) und ersetzt die bisherige Info-Seite in den App-Stammdaten.

  • Im Schritt „KI-Tool wählen“ stehen unter anderem Claude Desktop, Claude Code, ChatGPT, Cursor, VS Code (auch Insiders), Windsurf, Gemini CLI, LM Studio und n8n zur Auswahl – dazu Generisch (HTTP) und Anderes.

  • Im Schritt „Zugriffsrechte“ legst Du die Zugriffsstufe fest: „Nur lesen“ (Suchen und Abfragen), „Schreiben mit Bestätigung“ (destruktive Aktionen erfordern eine Bestätigung) oder „Autonom schreiben“ (auch destruktive Aktionen ohne Bestätigung). Rechte, die Du selbst nicht vergeben darfst, sind gesperrt.

  • Nach „Verbinden“ erhältst Du die fertige Konfiguration für das gewählte Tool sowie den API-Key. Der Token ist nur einmal sichtbar. Für Cursor, VS Code und LM Studio gibt es zusätzlich einen Installations-Link.

  • Unter „Meine MCP-Zugriffs-Token“ siehst Du Deine eigenen Zugänge und kannst sie über „Alle meine Tokens invalidieren“ widerrufen.

Einstellungen/Verkaufskanäle: Preise und Rabatte von einem anderen Verkaufskanal

Am Verkaufskanal gibt es die neuen Felder „Preise von Verkaufskanal“ und „Rabatte von Verkaufskanal“. Damit legst Du je Kanal fest, aus welchem anderen Verkaufskanal Preise bzw. Rabatte übernommen werden, wenn der Kanal selbst keinen eigenen Preis bzw. Rabatt hat.

  • Bleibt ein Feld leer, gibt es keine Übernahme – es greifen nur die Preise bzw. Rabatte des Kanals selbst.

  • Ein Kanal darf nicht auf sich selbst oder zyklisch verweisen; das wird geprüft und gemeldet.

  • Der eigene Kanal hat weiterhin Vorrang vor dem Herkunftskanal.

Bisher war der Standard-Verkaufskanal fest als Rückfallebene hinterlegt. Damit sich am bestehenden Verhalten nichts ändert, wird bei der Aktualisierung für bestehende Verkaufskanäle automatisch der Standard-Verkaufskanal als Herkunftskanal für Preise und Rabatte eingetragen.

Zusatzfelder: Neuer Feldtyp „URL“

Für Zusatzfelder gibt es den neuen Typ „URL“. Ein URL-Zusatzfeld besteht aus zwei Eingaben:

  • Link-Text – der Text, der angezeigt wird

  • URL – die Adresse, standardmäßig mit https:// vorbelegt und auf Gültigkeit geprüft

In der Anzeige wird das Feld als klickbarer Link dargestellt, der in einem neuen Tab öffnet; ist kein Link-Text hinterlegt, wird die URL selbst angezeigt. Auch in Tabellen und Karten-Ansichten werden URL-Werte als Link ausgegeben.

Bestellvorschlag: Nur für bestimmte Lieferanten ausführen

Beim Erzeugen von Bestellvorschlagslisten – und in der zugehörigen Vorlage – gibt es den neuen Schalter „Nur für bestimmte Lieferanten ausführen“. Ist er aktiv, schränkst Du den Lauf ein über

  • Lieferanten – eine Mehrfachauswahl konkreter Lieferanten und/oder

  • Lieferanten-Selektion (zur Filterung) – eine gespeicherte Adress-Selektion

Die Einschränkung ist nicht möglich, wenn die Lieferanten-Präferenz bereits einen Lieferanten festlegt („Bestimmter Lieferant“ oder „Hauptlieferant“) – in diesem Fall wird der Schalter gesperrt und eine bestehende Einschränkung entfernt.

Adresse: Zusatzadresse zur Hauptadresse machen

Über die neue Aktion „Zusatzadresse zur Hauptadresse machen“ tauschst Du Haupt- und Zusatzadresse einer Adresse. Der Dialog zeigt dazu den Hinweis „Die gewählte Zusatzadresse wird zur Hauptadresse. Die bisherige Hauptadresse "{Name}" wird zur Zusatzadresse.“ und fragt

  • die Neue Hauptadresse sowie

  • den Adresstyp der bisherigen Hauptadresse ab.

Gibt es keine Zusatzadresse, wird das gemeldet. Aus einer geöffneten Zusatzadresse heraus steht die Aktion direkt als „Zur Hauptadresse machen“ zur Verfügung.

Dashboard: Neues Widget „Notizen“

Für die Dashboards von Adresse, Artikel, Deal, Projekt und Aufgabe gibt es das neue Widget „Notizen“. Es zeigt Notiz und Bemerkung des jeweiligen Datensatzes direkt im Dashboard und erlaubt das Bearbeiten und Speichern an dieser Stelle.

Im Bearbeitungsmodus des Widgets stellst Du über Schalter ein, welche der beiden Felder angezeigt werden – mindestens eines bleibt immer aktiv. Die Größe des Widgets ist frei anpassbar; die Editoren richten sich danach.

Projekte: Timeline und Kanban erweitert

Die Timeline eines Projekts hat zwei neue Schaltflächen bekommen:

  • „Heute“ springt direkt zum heutigen Tag.

  • „Abgeschlossene Aufgaben ein-/ausblenden“ blendet erledigte Aufgaben aus der Timeline aus.

Aufgaben der obersten Ebene ohne Unteraufgaben werden zusätzlich in der zusammenklappbaren Gruppe „Aufgaben ohne übergeordnete Aufgabe“ zusammengefasst. In der Kopfzeile stehen jetzt außerdem eine Quartals- und eine Tageszeile zur Verfügung.

Im Kanban eines Projekts gibt es im Kontextmenü einer Karte den neuen Eintrag „Link kopieren“. Er legt den Link zur Aufgabe – inklusive Nummer und Bezeichnung – in die Zwischenablage und meldet „Link in Zwischenablage kopiert“.

Einstellungen/Artikel/Parameter: Bester Prozentsatz für Kundenrabatte

Unter Einstellungen/Artikel/Parameter gibt es den neuen Parameter „Bester Prozentsatz für Kundenrabatte“.

Ist er aktiv, wird bei der Rabattfindung für Verkaufsrabatte der höchste prozentuale Rabatt verwendet – die beste Kondition wird also gegenüber der kundenindividuellen Kondition bevorzugt. Ist er inaktiv, bleibt die bisherige Rabattfindung unverändert.

Einstellungen/Kasse/Zahlungsarten: Zahlungsarten deaktivieren

Kassen-Zahlungsarten und Zahlungsarten-Backends lassen sich jetzt direkt in der Übersicht deaktivieren und wieder aktivieren. Bisher konnten sie dort nur gelöscht werden – nicht mehr benötigte Einträge können damit erhalten bleiben, ohne weiter zur Auswahl zu stehen.

Kasse/Fiskalisierung: Neues Recht „TSE-Einstellungen vornehmen“

Die Aktionen an der TSE (z. B. TSE anlegen, ändern oder außer Betrieb nehmen) waren bisher nur für Superuser möglich. Sie sind jetzt über das neue Recht „TSE-Einstellungen vornehmen“ in der Ressource Kasse steuerbar und lassen sich damit gezielt an Rollen vergeben.

Kasse/Fiskalisierung: Transaktionen nachträglich stornieren

Im Transaktionsjournal der Fiskalisierung konnten bisher nur verwaiste TSE-Transaktionen storniert werden – Transaktionen mit zugehörigem Beleg wurden mit dem Hinweis abgewiesen, dass sie an der Kasse storniert werden müssen.

Diese Einschränkung entfällt. Damit lassen sich auch Transaktionen nachträglich stornieren, bei denen das Signieren nicht geklappt hat. Schlägt die Stornierung bei der TSE fehl, wird die Fehlermeldung des Anbieters jetzt ausdrücklich zurückgemeldet.

Dateien und Belege: PDF-Vorschau mit Zoom

Die PDF-Vorschau und die Bild-Vorschau haben eine eigene Zoom-Bedienung erhalten: Verkleinern, Vergrößern und eine Prozentanzeige, über die Du mit einem Klick auf die Ausgangsgröße zurücksetzt. Zusätzlich kannst Du mit Strg + Mausrad zoomen und den vergrößerten Inhalt verschieben.

Tabellen: Datensätze mit gleicher ID ausblenden

In den Einstellungen einer Abfrage gibt es im Reiter „Allgemein“ die neue Option „Datensätze mit gleicher ID ausblenden“.

Ist sie aktiv, wird je ID nur eine Zeile angezeigt – das ist für die klassischen Tabellen weiterhin die Voreinstellung. Für freie VQL-Abfragen ist die Option standardmäßig aus, sodass dort alle Ergebniszeilen sichtbar bleiben, auch wenn sie dieselbe ID liefern.

Datenimport: Herstellerartikelnummer im Artikelimport

Der Artikelimport kennt jetzt zusätzlich das Feld Herstellerartikelnummer. Es kann damit wie die übrigen Artikelfelder in der Zuordnung gemappt und importiert werden.

Datenimport: Keine Duplikatprüfung bei Adressimporten

Beim Import von Adressen wird die Erkennung von Adressduplikaten nicht mehr ausgeführt. Sie war für große Importe der wesentliche Bremsklotz und hat dabei laufend Duplikat-Vorschläge erzeugt.

Außerhalb von Importen – also beim Anlegen und Ändern von Adressen in der Oberfläche – arbeitet die Duplikaterkennung unverändert weiter.

Datenübernahme aus VARIO 8: Retouren

Die Migration aus VARIO 8 umfasst jetzt auch das Retourenwesen. Übernommen werden können

  • die Belegarten 0700 („Retoureankündigung“) und 0800 („Warenrücknahme“),

  • die Retourengründe und Retourengruppen sowie

  • die Retouren-Details der Belegpositionen inklusive Retourenkategorie.

Platzhalter: ObjectIDs und Mandanten-Adresse

ObjectIDs werden in Platzhaltern jetzt korrekt als reine Zahl ausgegeben – bisher wurden sie wie eine formatierte Zahl (mit Tausendertrennzeichen) dargestellt. Allgemein richtet sich die Formatierung eines Platzhalterwerts jetzt nach dem Datentyp des Feldes, zum Beispiel bei Währungs- und Dezimalwerten.

Zusätzlich stehen zwei neue allgemeine Platzhalter zur Verfügung: attr_hostname (die öffentliche Adresse Deines Mandanten) und attr_hostname_with_schema (dieselbe Adresse inklusive https://).

Bestellung: Einkaufseinheit als Vorgabemenge

Beim Erfassen einer neuen Position in einem Einkaufsbeleg wird jetzt die Einkaufseinheit aus der Artikel-Lieferanten-Beziehung als Vorgabemenge gesetzt – analog zur Verkaufseinheit im Verkaufsbeleg.

Voraussetzung ist ein aktiver Artikel-Lieferant zum Lieferanten des Belegs mit hinterlegter Einkaufseinheit. Eine bereits erfasste Menge wird nicht überschrieben.

Bestellung: Eigene Standard-Lieferadresse bei der Übernahme

Bei der Übernahme eines Auftrags in eine Bestellung wird jetzt automatisch die eigene Standard-Lieferadresse als Lieferanschrift gesetzt. Damit liefert der Lieferant an die dafür vorgesehene eigene Adresse, statt an die Hauptadresse des Unternehmens.

Verbesserungen

Auftrag: „Nicht genügend Bestand“ – Antwort wirkt richtig

Die Rückfrage bei nicht ausreichendem Bestand hat vertauscht reagiert: „Ja“ hat die eingegebene Menge beibehalten, „Nein“ sie auf den verfügbaren Bestand reduziert.

Jetzt reduziert „Ja“ die Menge auf den verfügbaren Bestand, „Nein“ behält die eingegebene Menge. Der Text ist zusätzlich eindeutiger: „Der verfügbare Bestand ist nicht ausreichend, es ist nur {Menge} verfügbar. Soll die Menge auf {Menge} angepasst werden?“

Ist überhaupt kein Bestand verfügbar, bleibt die eingegebene Menge erhalten, statt eine Position mit Menge 0 zu erzeugen. Außerdem wird die Antwort nicht mehr für weitere Positionen wiederverwendet – die Rückfrage kommt je Position neu.

Belegdruck: Übertrag bei Zwischensummen

Enthielt ein Beleg eine Zwischensumme, war der Übertrag auf die Folgeseiten zu hoch – die Zwischensummen-Position wurde mitgezählt. Zwischensummen werden im Übertrag jetzt nicht mehr berücksichtigt.

E-Rechnung: Beleg-Rabatte und -Zuschläge in ZUGFeRD

Beleg-Rabatte und -Zuschläge wurden beim ZUGFeRD-Export nicht mitgegeben, wodurch exportierte Rechnungen nicht fehlerfrei validierbar waren. Sie werden jetzt als Abzug bzw. Zuschlag auf Belegebene exportiert – mit dem Steuersatz des höchsten im Beleg enthaltenen Steuersatzes.

E-Commerce-Apps: Bestellnummer in der Externen ID

Bei Shopware 6, Shopify, eBay und ChannelPilot wird die Bestellnummer des Shops jetzt einheitlich beim Anlegen des Belegs in die Externe ID geschrieben. Das nachträgliche Setzen der Externen Nummer entfällt.

Bei Amazon bleibt es unverändert: Die Externe ID enthält die Amazon-Bestellnummer (bei Geschäftskunden ergänzt um die Bestellreferenz), die Externe Nummer wird weiterhin für die auf dem Versandlabel anzudruckende PO-Nummer genutzt.

Finanzen/Lastschrift: Gläubiger-ID erst beim Senden

Beim Starten eines Lastschriftlaufs wurde die Gläubiger-ID der eigenen Bank bereits verlangt und der Lauf ist andernfalls mit einem Serverfehler abgebrochen.

Die Gläubiger-ID wird jetzt erst beim Senden der Lastschrift benötigt – dort wird sie an den Zahlungen festgeschrieben und mit ihnen an die Bank übergeben. Fehlt sie, wird nicht versendet und es erscheint eine verständliche Meldung statt eines Serverfehlers.

Finanzen/Zahlläufe: Sortierung im Grid

Die Übersichten der Lastschriften und Überweisungen waren nach dem Anforderungsdatum sortiert. Sie sind jetzt nach Ausführungsdatum absteigend sortiert – die aktuellsten Läufe stehen damit oben.

Finanzen/Bankumsätze: „Nicht relevant“ nur für offene Umsätze

Ein Bankumsatz konnte ohne Prüfung auf „nicht relevant“ gesetzt werden – auch dann, wenn er bereits zugeordnet war. Der Status wird jetzt nur noch für Umsätze im Status „nicht zugeordnet“ gesetzt.

Finanzen/Zahlungen: Kontosaldo in der Übersicht

In der Zahlungsübersicht wurde der Kontosaldo fehlerhaft angezeigt. Der Saldo wird jetzt direkt am Bankkonto mitgeliefert und dadurch korrekt ausgewiesen.

Kasse: Gesperrte Kassen

Eine deaktivierte Kasse konnte weiterhin ausgewählt werden. Jetzt wird die Auswahl abgewiesen mit dem Hinweis „Diese Kasse ist gesperrt. Bitte eine andere Kasse auswählen.“

Zusätzlich ist das Feld „Aktiv“ im Kassen-Formular nur noch lesend – Aktivieren und Deaktivieren erfolgt über die Aktion in der Kassenübersicht.

Kasse/Kartenterminal: Laufende Kartenzahlungen

Solange eine Kartenzahlung noch am Terminal verarbeitet wird, kann der Beleg jetzt weder verworfen noch die Zahlungsposition entfernt werden – beides wird mit einem klaren Hinweis auf das betroffene Terminal abgewiesen.

Umgekehrt blockieren nicht erfolgreiche Kartenzahlungen (abgebrochen oder fehlgeschlagen) das Kassieren nicht mehr: Als Zahlung zählt eine Terminal-Zahlung nur im Status erfolgreich.

Konnte der Beleg nach einer erfolgreichen Terminal-Zahlung nicht gespeichert werden, weist die Kasse ausdrücklich darauf hin: „Die Zahlung am Terminal ist erfolgt, der Beleg konnte aber nicht gespeichert werden. Bitte den Bon über „Abschließen“ abschließen – die Zahlung nicht wiederholen.“

Kasse/Kassenabschluss: Klarer Hinweis bei fehlgeschlagener Berechnung

Konnten Abschöpfung und neuer Anfangsbestand nicht berechnet werden, war nur ein weicher Hinweis zu sehen, dass die Werte möglicherweise nicht aktuell sind.

Jetzt erscheint ein deutlicher Banner mit „Abschöpfung und neuer Anfangsbestand konnten nicht berechnet werden. Der Kassenabschluss kann im Moment nicht abgeschlossen werden.“ und dem Zusatz „Die angezeigten Beträge stammen noch vom letzten erfolgreichen Stand. Die gezählten Werte bleiben gespeichert.“ – inklusive Schaltfläche zum Wiederholen.

Außerdem wird beim Abbrechen einer Kasseneröffnung die bereits begonnene Fiskalisierungs-Transaktion storniert, sodass anschließend wieder ein Abschluss möglich ist.

Lager/Kommissionierung: Sammelkommissionierung mit mehr als 100 Aufträgen

Bei der Sammelkommissionierung wurden nur die ersten 100 Aufträge berücksichtigt. Die Begrenzung ist entfallen – es lassen sich jetzt auch mehr als 100 Aufträge in einem Lauf kommissionieren.

Artikel: Artikel mit Gebinden löschen

Beim Löschen eines Artikels mit Gebinden kam die Meldung „Es gibt noch keinen Basis-Artikel“, sodass der Artikel nicht gelöscht werden konnte. Die zugehörigen Artikel werden jetzt in der richtigen Reihenfolge – Basis-Artikel zuletzt – entfernt.

Einstellungen/Zählerkreise: Alternative Konfigurationen

Für freie Zählerkreise konnten in der Oberfläche keine alternativen Konfigurationen hinterlegt werden, weil die Zuordnung zur Konfiguration nicht mitgeliefert wurde. Das ist behoben.

Lieferbare Aufträge: Fehlende Aufträge

Im Menüpunkt „Lieferbare Aufträge“ fehlten Aufträge. Die Auswertung prüft jetzt gezielt das Leserecht für Verkaufsbelege, statt die Rechte des Aufrufs zu übernehmen – dadurch werden alle lieferbaren Aufträge angezeigt.

Skripte und Workflows: Dezimal-Zusatzfelder

In Skripten und Workflows führten Zusatzfelder vom Typ Dezimal zu Problemen, weil sie – anders als Währungsfelder – nicht in einen Zahlenwert umgesetzt wurden. Dezimalfelder werden jetzt genauso behandelt wie Währungsfelder.

Einstellungen/Ausgabe: System-Mail-Vorlage bleibt erhalten

Angepasste System-Mail-Vorlagen wurden bei jedem Neustart mit den Standardtexten überschrieben. Die Texte bleiben jetzt erhalten.

Kommissionierung: Reports bei fehlenden und zu viel gepickten Artikeln

Bei „fehlende Artikel“ wurde ein falscher Report gezogen und bei „zu viel gepickt“ erfolgte kein automatischer Druck. Ursache war eine falsch gebildete Zuordnung zur Report-Gruppe; sie ist korrigiert.

System/Versionen: Apps mit Namen und ohne Versionsinfo

In der Versionsübersicht wurden Apps mit ihrem technischen Bezeichner geführt. Sie erscheinen jetzt mit ihrem Namen – und werden auch dann aufgelistet, wenn zu einer App keine Versionsinformation abgerufen werden kann.

Lager/Lagerbewegung: Scan-Protokoll mit Charge und MHD

Beim Buchen von Lagerbewegungen über den Scanner zeigt das Protokoll jetzt die gebuchte Zeile vollständig an – als „{Menge} × {Artikel} · Charge/SN {Nummer} → {Ziel}“ bzw. „{Menge} × {Artikel} · MHD {Datum} → {Ziel}“.

Datenimport: Bereich „Dateiinterpretation“

Die Einstellungen zum Einlesen der Importdatei sind im Regelwerk jetzt im eigenen Bereich „Dateiinterpretation“ zusammengefasst. Beim Hochladen weist der Dialog zusätzlich deutlicher auf die beiden Wege hin: „Datei (.txt, .csv) auswählen, per Drag & Drop hinzufügen oder…“ / „…Zeilen einfügen / bearbeiten.“

Shopware-6- und Shopify-App: Sortierung der Attributwerte wird übertragen

Die im ERP gepflegte Sortierreihenfolge der Attribute und Attributwerte kam im Shop nicht an.

  • Shopware 6: Eigenschaftengruppen werden jetzt mit dem Sortiertyp „position“ angelegt und übertragen – vorher sortierte Shopware im Storefront alphanumerisch und hat die übergebenen Positionen ignoriert. Zusätzlich wird die Position der Gruppe selbst mitgegeben.

  • Shopify: Nach dem Produkt-Upload werden die Optionen und Optionswerte ausdrücklich in die ERP-Reihenfolge gebracht. Der reine Produkt-Upload ordnet bestehende Optionen nur über den Namen zu und lässt deren Position unverändert.

Shopify-App: Rabatte im Bestellimport

Das Rabatthandling beim Import von Shopify-Bestellungen wurde überarbeitet.

  • Rabatte werden jetzt immer je Position mit dem von Shopify zugeordneten Betrag gebucht – nicht mehr als Prozentsatz. Damit stimmen Steueraufteilung und Summen ohne eigene Rundungslogik mit Shopify überein.

  • Ein Bestellrabatt (Rabatt auf die gesamte Bestellung) wird ebenfalls anteilig auf den Positionen gebucht und zusätzlich als Kopftext im Beleg dokumentiert, z. B. „Shopify-Bestellrabatt "Sommer10" (10 %): 12,34 EUR - anteilig auf die Positionen verteilt“.

  • Als Rabattbezeichnung wird der Rabattcode verwendet, sonst der Titel des Rabatts.

  • Versandrabatte sind weiterhin über den vergünstigten Versandpreis abgebildet.

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