2026.32.0
Highlight: Neues Mahnwesen und überarbeitete Zahlläufe
Mahnwesen, Lastschrift und Überweisung wurden von Grund auf überarbeitet. Neu sind vor allem Sammelmahnungen, ein durchgängiger Ablauf vom Mahnvorschlag über den Entwurf bis zur Ausgabe sowie eine neue Detailansicht für Zahlläufe mit Validierung und Korrekturmöglichkeiten.
Finanzen/Mahnwesen: Neues Mahnwesen mit Sammelmahnungen
Das Mahnwesen gliedert sich jetzt in die drei Reiter "Mahnvorschlag" (alle mahnbaren offenen Posten), "Mahnbare Kunden" (die Sicht auf Kundenebene) und "Mahnläufe" (die bereits erzeugten Läufe mit ihren Mahnungen). In der Übersicht der Mahnläufe wird zusätzlich die Anzahl der offenen Mahnungen je Lauf ausgewiesen.
Gruppierung des Mahnlaufs
Im Dialog „Mahnlauf anlegen“ legst Du über die Gruppierung fest, wie die Mahnungen gebildet werden:
Sammelmahnung je Kunde – eine Mahnung pro Kunde über alle mahnbaren Posten. Empfohlen.
Je Kunde und Mahnstufe – getrennte Mahnungen je Mahnstufe, für stufengenaue Mahntexte.
Einzelmahnung je offenem Posten – wie bisher: eine Mahnung pro offenem Posten.
Über das Feld „Zahlungen berücksichtigt bis“ steuerst Du zusätzlich, bis zu welchem Datum eingegangene Zahlungen in den Lauf einfließen.
Auswahl steuern
Der Mahnlauf kann über die gesamte aktuelle Filterung laufen oder über eine Markierung. Für die Markierung stehen zwei Modi zur Verfügung:
Einbeziehen – nur die markierten Posten mahnen
Ignorieren – alle gefilterten Posten außer den markierten mahnen
Die Auswahl wird laufend zusammengefasst, inklusive Mahnbetrag und Gebühren. Startest Du aus der Kunden-Sicht, ist immer eine Auswahl von Kunden erforderlich.
Vom Entwurf zur Ausgabe
Ein Mahnlauf durchläuft die Schritte „Prüfen & Festschreiben“ und „Ausgeben“:
Die erzeugten Mahnungen sind zunächst Entwürfe und können bearbeitet werden – einzelne offene Posten hinzufügen oder entfernen, Kopftext, Fußtext, Betreff und Sprache anpassen oder den Standardtext der Mahnstufe verwenden.
Beim Festschreiben werden Gebühren und Zinsen gebucht – einzeln, für eine Markierung oder für den kompletten Lauf.
Anschließend werden die Mahnungen ausgegeben; der Fortschritt wird mit „{x} von {y} ausgegeben“ angezeigt. Der komplette Mahnlauf lässt sich auch als Ganzes drucken.
Entwürfe löschen oder eine festgeschriebene Mahnung stornieren ist jederzeit möglich – die betroffenen offenen Posten werden dadurch wieder mahnbar, gebuchte Gebühren und Zinsen werden zurückgebucht.
Umgang mit der Mahngebühr
Je Mahnlauf legst Du über den „Umgang mit der Mahngebühr“ fest, wie mit Mahngebühr und Mahnzins verfahren wird:
Auf Posten verteilen – die Gebühr wird anteilig den offenen Posten zugeschlagen.
Eigener offener Posten – erzeugt einen eigenen Gebühren-Posten. Bei einer Sammelmahnung je Kunde ist diese Option nicht möglich.
Nur andrucken, nicht buchen – die Gebühr erscheint im Schreiben, wird aber nicht gebucht.
Für die Buchung stehen in der Kontozuordnung die neuen Einträge „Gezahlte Mahngebühren“ und „Gezahlte Mahnzinsen“ zur Verfügung.
Offene Posten: Mahngebühren des Lieferanten erfassen
Erhältst Du selbst eine Mahnung, können die Mahngebühren und Mahnzinsen des Lieferanten jetzt direkt am offenen Posten gebucht werden. Über die Aktion „Mahngebühren erfassen“ trägst Du Mahngebühr, Mahnzins und eine Bemerkung ein; der neue offene Betrag wird sofort angezeigt.
Optional öffnet „Mahnschreiben hinterlegen“ direkt nach dem Buchen die Dateiablage zur erzeugten Bewegung, um das Schreiben des Lieferanten zu archivieren.
Eine falsch erfasste Gebühr lässt sich über „Mahngebühr stornieren“ zurücknehmen – der offene Posten wird dabei um Gebühr und Zins reduziert. Erfasst werden muss mindestens eine Gebühr oder ein Zins größer 0; negative Beträge sind nicht zulässig.
Finanzen/Zahlungen: Überarbeitete Zahlläufe für Lastschrift und Überweisung
Lastschrift- und Überweisungsläufe haben eine neue Detailansicht erhalten. Ein Lauf gliedert sich in die Reiter "Selektion" und "Zahlungen"; die Zahlungen können wahlweise als Formular oder als Tabelle angezeigt werden.
Der bisherige Zwischenschritt über den Zahlungslauf entfällt. Bisher musste vor der eigentlichen Lastschrift bzw. Überweisung zunächst ein separater Zahlungslauf erzeugt und geöffnet werden. Jetzt landest Du aus der Selektion heraus direkt bei den Zahlungen des erzeugten Laufs.
Erzeugen
Ist nichts markiert, fragt das System nach, ob der Lauf für alle offenen Posten der aktuellen Filterung erzeugt werden soll. Bei einer Markierung stehen – wie im Mahnwesen – die Verarbeitungsmodi „Nur markierte verarbeiten“ und „Markierte ignorieren“ zur Verfügung.
Prüfen und korrigieren
Jeder Lauf zeigt Anzahl Datensätze, Gesamtbetrag und die Anzahl fehlerhafter Datensätze.
Zu jedem Datensatz werden die Validierungsmeldungen angezeigt. Enthält eine Zahlung Fehler, kann sie nicht versendet werden – nach der Korrektur prüfst Du über „Neu prüfen“ erneut.
Empfänger lassen sich ergänzen und bearbeiten, die Bankverbindung des Empfängers kann direkt geändert werden. Sind keine Bankverbindungen hinterlegt, weist ein Hinweis darauf hin.
Das Wertstellungsdatum kann manuell gesetzt werden.
Ein kompletter Lauf lässt sich über „Zahllauf stornieren“ auflösen.
Die Status eines Laufs wurden vereinheitlicht, unter anderem „Zur Übergabe bereit“ und „Fehlerhaft“.
Einstellungen/Zahlungsträgervorlagen: Gutschriften vor der Lastschrift verrechnen
In der Zahlungsträgervorlage steht die neue Einstellung „Gutschriften vor Lastschrift verrechnen“ zur Verfügung. Ist sie aktiv, werden vor dem Einzug die offenen Gutschriften des Kunden mit den Rechnungen des Laufs verrechnet. Vollständig ausgeglichene Rechnungen fallen dadurch aus dem Lauf heraus.
Die Einstellung ist nur bei Vorlagen vom Typ Lastschrift möglich.
Neuerungen
Adresse/ Bereich "Vertreter": Benutzer-Zuweisung und neue Rechte
Im Bereich "Vertreter" einer Adresse steht jetzt das neue Feld "Benutzer" zur Verfügung. Darüber kann einem Vertreter genau ein Benutzer zugeordnet werden. Ein Benutzer kann dabei nur einem Vertreter zugewiesen werden.

Ist ein Benutzer einem Vertreter zugeordnet, sieht er standardmäßig nur die für ihn relevanten Daten – also eigene Belege, Belegpositionen und Adressen. Über die beiden neuen Rechte „Vertreter: Fremde Belege sehen“ und „Vertreter: Fremde Adressen sehen“ kann diese Einschränkung bei Bedarf gezielt aufgehoben werden. Beide Rechte wirken unabhängig voneinander und ermöglichen eine flexible Steuerung der Sichtbarkeit.
Einstellungen/Allgemein/Vorlagen: Neue Vorlagen für Assets
Unter Einstellungen/Allgemein/Vorlagen steht jetzt der neue Bereich "Assets" zur Verfügung. Über die Schaltfläche "Asset-Vorlage" legst Du Vorlagen an, in denen Du zum Beispiel Bezeichnung, Asset-Typ, Artikel oder Adresse vorbelegst.
Beim Anlegen eines Assets kannst Du im Dialog oben eine Vorlage auswählen. Die Werte der Vorlage werden als Platzhalter in den Feldern angezeigt und automatisch übernommen, sofern Du nichts Abweichendes einträgst. Zusätzlich werden im Anlage-Dialog jetzt auch die Zusatzfelder des Assets angezeigt, sofern für Assets Zusatzfeldgruppen hinterlegt sind. Dadurch lassen sich Assets vollständig und einheitlich in einem Schritt erfassen.
DATEV-App: Neue Fehlerbehebung für Buchungsdateien
Die DATEV-App enthält den neuen Bereich "Fehlerbehebung" für Buchungsdateien. Damit kannst Du prüfen, ob in einer bereits an DATEV übermittelten Buchungsdatei Buchungszeilen fehlen.
Der Ablauf erfolgt in zwei Schritten:
Schritt 1 – Analysieren: Du wählst einen oder mehrere FiBu-Läufe aus. Die gesendete Buchungsdatei wird aus dem DMS gelesen, mit den regulären Exportfunktionen neu erzeugt und mit der gesendeten Datei verglichen. Verglichen wird über Belegfeld 1, Umsatz, Konto, Gegenkonto und Soll/Haben. In diesem Schritt wird nichts verändert.
Schritt 2 – Beheben: Über "Alle Abweichungen beheben" wird je Lauf eine _fix-Datei mit den fehlenden Buchungen im DMS angelegt. Die Korrekturdatei kann anschließend an DATEV gesendet werden.
Die angelegten Korrekturdateien lassen sich zusätzlich als ZIP herunterladen oder gesammelt zur Löschung markieren.
Shopify-App: SEO-Angaben im Produkt-Listing
Im Produkt-Listing der Shopify-App gibt es den neuen Bereich "SEO / Meta-Angaben". Dort kannst Du Meta-Titel, Meta-Beschreibung und URL-Handle pflegen und an Shopify übertragen. Alle drei Felder sind je Sprache pflegbar und folgen der Sprachauswahl des Listings.
Bleibt das Feld "URL-Handle" leer, wird die Artikelnummer verwendet. Eine Änderung des URL-Handles ändert die Produkt-URL im Shop; Shopify normalisiert den Wert dabei automatisch (Kleinbuchstaben, Bindestriche).
Amazon-App: Versandart zusätzlich zum Versender zuordnen
Das bisherige "Versender-Mapping" in den Verkaufskanal-Einstellungen heißt jetzt "Versender- & Versandart-Mapping". Neben der Zuordnung Versender → CarrierCode kann dort zusätzlich die Zuordnung Versandart → ShippingMethod hinterlegt werden. Dadurch werden Versandinformationen genauer an Amazon zurückgemeldet.
Verkaufsbeleg: Neue Aktion "Liefertermine ändern"
Neben der Aktion „Stapelverarbeitung ändern“ gibt es jetzt die eigenständige Aktion „Liefertermine ändern“. Damit lassen sich bei einem veröffentlichten Beleg die folgenden Felder nachträglich anpassen, ohne den Beleg erneut in Bearbeitung nehmen zu müssen:
Lieferdatum (Wunsch) – inklusive Zeitraum bis Zustellungstag
Lieferdatum (Bestätigt) – inklusive Zeitraum
Versanddatum
Die beiden Aktionen sind über getrennte Rechte steuerbar: „Stapelverarbeitung und Priorität nach Veröffentlichung ändern“ und „Liefer- und Versanddaten nach Veröffentlichung ändern“. So kann zum Beispiel die Terminpflege freigegeben werden, ohne gleichzeitig die Steuerung der Stapelverarbeitung zu erlauben.
Adresse/Lieferant: Bestellungen blockieren
In den Lieferantendaten einer Adresse steht der neue Schalter „Bestellungen blockieren“ zur Verfügung. Damit kannst Du einen Lieferanten gezielt für Bestellungen sperren, zum Beispiel bei offenen Reklamationen oder einer laufenden Prüfung der Geschäftsbeziehung.
Der Schalter kann nur mit dem neuen Recht „Bestellsperre ändern“ bearbeitet werden; ohne das Recht wird er nur angezeigt. Zusätzlich lässt sich das Feld in der Adressvorlage vorbelegen.
Belege und Kasse: Minusmengen erfassen und an der Kasse auszahlen
In Ein- und Verkaufsbelegen sowie in Kassenbons können Positionen jetzt mit einer Minusmenge erfasst werden. Damit lassen sich zum Beispiel Rücknahmen oder Gutschriftspositionen direkt im laufenden Beleg abbilden, ohne einen separaten Beleg anlegen zu müssen.
Bei Positionen mit Minusmenge muss auch die Buchungsmenge negativ sein – Seriennummern- und Chargenbuchungen werden entsprechend geprüft und weisen bei einer falschen Richtung auf den Fehler hin.
Ergibt sich an der Kasse dadurch eine negative Endsumme, öffnet sich der neue Dialog „Auszahlung an den Kunden“. Dort wählst Du das Zahlungsmittel für die Erstattung aus und kannst den Betrag bei Bedarf auf mehrere Zahlungsmittel aufteilen. Der noch nicht zugeordnete Restbetrag wird laufend angezeigt; abgeschlossen wird der Vorgang über „Auszahlen & abschließen“.
Verkaufsbeleg: Übernahme in die Einzel-Kommissionierung mit Mengenauswahl
Für die Übernahme eines Auftrags in die Einzel-Kommissionierung gibt es die neue Aktion „in Einzel-Kommissionierung mit Auswahl übernehmen“ bzw. „Mit Vorlage "…" in Kommissionierung mit Auswahl übernehmen“. Vor der Übernahme öffnet sich ein Dialog, in dem Du je Position die Ziel-Menge festlegst. Ohne Auswahl weist ein Hinweis darauf hin, dass keine Position mit einer Menge zur Übernahme erfasst wurde.
Zusätzlich wird bei der Übernahme das Lieferdatum geprüft:
Ist das Lieferdatum des Belegs oder einer Position noch nicht erreicht, wird nachgefragt, ob die Lieferung trotzdem durchgeführt werden soll. Die Menge wird in diesem Fall nicht vorbelegt.
Liegt das Lieferdatum einer Position außerhalb des erlaubten Bereichs, erscheint ebenfalls eine Rückfrage mit dem zulässigen Zeitraum.
Ist die zu liefernde Menge größer als die Restmenge, wird die Übernahme mit einem entsprechenden Hinweis abgewiesen.
Versand-Apps: Versandetiketten im ZPL-Format für Thermodrucker
Die DHL-App unterstützt jetzt neben PDF auch das Ausgabeformat ZPL2 für Thermodrucker. Das Format wird in den Einstellungen der Versandart über das neue Feld "Ausgabeformat" gewählt. Ist ZPL2 aktiv, stehen bei der "Ausgabegröße" nur noch die von DHL unterstützten Thermo-Formate (910-300-400, 910-300-410, 910-300-600, 910-300-610) zur Auswahl – eine unpassende Kombination kann damit nicht mehr entstehen.
Damit lassen sich Versandetiketten bei DHL, DPD, UPS und GLS durchgängig direkt auf dem Thermodrucker ausgeben – sowohl aus dem Beleg heraus als auch über die Pickliste am MDE.
Belege: Überarbeitete Positionserfassung
Die Erfassung von Belegpositionen wurde grundlegend überarbeitet. Belege mit vielen Positionen lassen sich damit deutlich flüssiger bearbeiten.
Blättern in den Positionen
Die Positionsliste wird jetzt seitenweise angezeigt. Wie viele Positionen pro Seite geladen werden, legst Du unter Benutzereinstellungen/Arbeitsumgebung im Feld "Positionen je Seite" fest – zur Auswahl stehen 10, 25, 50, 100 oder "Alle". Über der Liste wird zusätzlich die Gesamtzahl der Positionen („Positionen gesamt“) ausgewiesen.
Schnellerfassung
Im Erfassungsfeld kann jetzt neben der Artikelnummer auch die EAN eingegeben werden – wahlweise zusammen mit der Menge in der Form Menge*Artikelnr. und Enter. Wird die Eingabe nicht erkannt, weist der Hinweis „Eingabe nicht erkannt“ darauf hin. Ist der Artikel bereits im Beleg enthalten, erscheint der Hinweis „Artikel … ist bereits als Position … im Beleg enthalten“, sodass Doppelerfassungen sofort auffallen.
Neue Tastenkürzel
Für das Arbeiten ohne Maus stehen in Belegen folgende Tastenkürzel zur Verfügung:
Alt + P – Positionserfassung fokussieren
Alt + Shift + P – Position duplizieren
Alt + Entf – Position löschen
Alt + Shift + ↑ / ↓ – Position nach oben/unten verschieben
Alt + O – Positionsdetails öffnen
Ergänzend gelten weiterhin Alt + Bild↑ bzw. Alt + Bild↓, um eine Position am Anfang oder am Ende einzufügen.
Offene Posten: Verrechnung stornieren
Eine Verrechnung von Offenen Posten kann jetzt wieder rückgängig gemacht werden. Über die neue Aktion „Verrechnung stornieren“ im Offenen Posten werden die zuvor verrechneten OPs wieder offen gestellt. Vor der Ausführung erscheint eine Sicherheitsabfrage mit dem Hinweis, dass die verrechneten OPs dadurch wieder offen werden.
Damit lässt sich eine versehentlich oder falsch durchgeführte Verrechnung korrigieren, ohne die betroffenen Offenen Posten manuell nachbearbeiten zu müssen.
Artikel: Verkaufspreiskalkulation auf EK-Basis
Die Neuberechnung EK-abhängiger Verkaufspreise wurde überarbeitet. Unter Einstellungen/Artikel/Preise findest Du dafür jetzt den Bereich "Verkaufspreiskalkulation auf EK-Basis". Damit werden alle Verkaufspreise, die auf einem Einkaufspreis (DEK oder letzter EK) basieren, mit dem hinterlegten Zuschlag neu berechnet. Der Lauf erfolgt im Hintergrund und kann je nach Artikelanzahl etwas dauern.
Zusätzlich kann die Neuberechnung gezielt für einzelne oder mehrere ausgewählte Artikel aus der Artikelliste heraus gestartet werden. Vor dem Start wird die Anzahl der betroffenen Artikel zur Bestätigung angezeigt.
Shopify-App: Einrichtungsassistent mit Bild-Import
Die Einrichtung der Shopify-App führt jetzt Schritt für Schritt durch alle notwendigen Punkte: Willkommen, Zugangsdaten, Verbindungstest, Datenanalyse, Bilder und Webhooks registrieren. Der neue Schritt "Bilder" übernimmt den Import der Produktbilder direkt bei der Einrichtung, sodass er nicht mehr separat angestoßen werden muss. Die Datenanalyse zeigt zudem, wie viele Datensätze noch nicht importiert oder nicht verbunden sind.
Einstellungen/Verkaufskanäle: Manuelle Übernahme in Rechnung und Gutschrift unterbinden
Am Verkaufskanal stehen die beiden neuen Schalter „Manuelle Übernahme in Rechnung unterbinden“ und „Manuelle Übernahme in Gutschrift unterbinden“ zur Verfügung. Sind sie aktiv, wird für Belege dieses Kanals die entsprechende Übernahme nicht mehr angeboten – zum Beispiel Lieferschein → Rechnung oder Rechnung → Gutschrift.
Das ist für Kanäle gedacht, die ihre Rechnungen und Gutschriften selbst erzeugen: Eine versehentlich von Hand erzeugte Rechnung kann so nicht mehr neben der Rechnung des Shops oder Marktplatzes entstehen. Die Sperre wirkt auf alle Belege des Kanals – setze sie deshalb gezielt an dem Kanal, dessen Belege betroffen sein sollen.
Für Ausnahmen gibt es das neue Recht „Manuelle Beleg-Übernahme trotz Verkaufskanal-Sperre“. Wer es besitzt, kann die Belege des gesperrten Kanals weiterhin übernehmen. Das Recht wird keiner Rolle automatisch zugewiesen und muss gezielt vergeben werden.
Lager/Lagerbewegung: Lagerumbuchungen für den Scanner-Betrieb
Die Lagerumbuchungen und der Wareneingang (MHD) umbuchen wurden für das Arbeiten mit dem Barcode-Scanner überarbeitet.
Erfassen ohne Suchdialog
Artikel und Lagerplätze werden bei einem Scan direkt übernommen, statt den Suchdialog zu öffnen. Nach jeder Eingabe wandert der Fokus automatisch in das nächste Feld der Zeile, sodass eine Zeile ohne Maus und ohne Tabulator gefüllt werden kann.
Neue Benutzereinstellungen
Unter Benutzereinstellungen/Arbeitsumgebung stehen dafür drei neue Einstellungen zur Verfügung:
„Lagerumbuchung: Ziel-Lagerplatz als letzte Eingabe erfassen und beim Scan direkt buchen“ – der Ziel-Lagerplatz rückt in der Zeile ans Ende. Wird er gescannt und ist die Zeile vollständig, wird sofort gebucht.
„Standard-Quelllager für Lagerumbuchungen“ und „Standard-Ziellager für Lagerumbuchungen“ – beide Läger sind beim Öffnen der Maske bereits vorbelegt.
Scanprotokoll
Unterhalb der Erfassung führt das neue „Scanprotokoll“ die letzten Buchungen der Sitzung mit Uhrzeit auf – erfolgreiche Buchungen in der Form Menge × Artikel → Ziel, Fehler mit der jeweiligen Meldung. Das Protokoll dient der Sichtkontrolle beim Durchscannen und wird beim Neuladen der Seite geleert.
Mindestrestlaufzeit im Blick
Beim Wareneingang (MHD) umbuchen wird zusätzlich geprüft, ob das erfasste MHD die am Artikel hinterlegte Mindestrestlaufzeit einhält. Ist sie unterschritten, erscheint der Hinweis „Mindestrestlaufzeit Eingang unterschritten: {x} statt {y} Tage“. Die Zeile wird dann nicht automatisch gebucht – die Buchung erfolgt bewusst über „Ausführen“.
Auf kleinen Bildschirmen werden die Masken zudem kompakter dargestellt.
Kasse/Kassenbuch: Neue Übersicht "OP-Ausgleich / Kundeneinzahlung"
In der Detailansicht eines Kassenbuchs listet die neue Übersicht „OP-Ausgleich / Kundeneinzahlung“ alle Ausgleiche Offener Posten und alle Kundeneinzahlungen des Kassenbuchs auf – mit Adressnummer und Adressname.
Ein Klick auf eine Zeile öffnet den zugehörigen Offenen Posten. Bei einer Kundeneinzahlung ohne Bezug zu einem Offenen Posten wird die Adresse des Belegs angezeigt; diese Zeilen sind nicht anklickbar.
Verbesserungen
Artikeletiketten für Seriennummern und Chargen gezielt nachdrucken
Der Nachdruck von Artikeletiketten für seriennummern- oder chargenpflichtige Artikel wurde erweitert. Über Artikel/Aktion/Etikettendruck können die gewünschten Seriennummern oder Chargen jetzt mithilfe der neuen Suchfunktion gezielt ausgewählt und gedruckt werden.

Alternativ können Etiketten auch direkt über Lager/Seriennummern nachgedruckt werden. Wähle dort die gewünschte Seriennummer aus und starten Sie den Druck über das 3-Punkt-Menü „Artikeletiketten drucken“. So lassen sich einzelne Etiketten schnell und gezielt erneut ausgeben, ohne den kompletten Etikettendruck durchlaufen zu müssen.

Belege: Titel (Dr., Prof. etc.) in der Belegadresse
In der Belegadresse steht jetzt zusätzlich das Feld "Titel" zur Verfügung. Wird eine Adresse in einen Beleg übernommen, wird der in den Adressstammdaten hinterlegte Titel (z. B. Dr. oder Prof.) automatisch mit übernommen und kann im Beleg auch manuell angepasst werden. Das gilt ebenso für abweichende Rechnungsadressen.
Einstellungen/Allgemein/Vorlagen: Artikelvorlage um Bestellvorschläge erweitert
In der Artikelvorlage kann jetzt zusätzlich der Schalter "In Bestellvorschlägen berücksichtigen" vorbelegt werden. Damit legst Du bereits in der Vorlage fest, ob neu angelegte Artikel in Bestellvorschläge einfließen sollen.
Verkaufsbeleg: Picklisten-Vorlage in der Übernahme-Aktion sichtbar
Bei der Übernahme eines Auftrags in die Kommissionierung wird der Name der verwendeten Picklisten-Vorlage jetzt direkt in der Aktion angezeigt – zum Beispiel „Mit Vorlage "Einzelkommissionierung" in Kommissionierung übernehmen“. Stehen mehrere Vorlagen zur Verfügung, ist damit sofort erkennbar, welche Vorlage die jeweilige Aktion verwendet.
Artikel/Stückliste: Mehrstufige Darstellung von Stücklisten
Im Reiter "Stückliste" eines Artikels können Komponenten, die selbst eine Stückliste besitzen, jetzt aufgeklappt werden. Dadurch siehst Du mehrstufige Stücklisten direkt an Ort und Stelle, ohne jeden Unterartikel einzeln öffnen zu müssen.
Über das Kontextmenü einer Komponente stehen zusätzlich die Einträge „Komponente öffnen“ und „Stückliste der Komponente anzeigen“ zur Verfügung.
Lager/Seriennummern: Zusatzfelder und Änderungshistorie
Seriennummern und Chargen können jetzt um Zusatzfelder ergänzt werden. Lege dafür eine Zusatzfeldgruppe für den Bereich "Seriennummern / Chargen" an – die Felder stehen anschließend im Seriennummern-Formular zur Verfügung und werden in der aufgeklappten Zeile der Seriennummernliste mit angezeigt.
Zusätzlich lässt sich über den neuen Eintrag „Änderungshistorie“ nachvollziehen, welche Änderungen an einer Seriennummer bzw. Charge vorgenommen wurden.
Artikel: Seriennummern- und Chargeneinstellungen mitkopieren
Beim Kopieren eines Artikels kann jetzt zusätzlich der Bereich "Seriennummern-/Chargeneinstellungen" ausgewählt werden. Damit werden die Einstellungen zur Seriennummern- und Chargenführung direkt in den neuen Artikel übernommen und müssen nicht erneut gepflegt werden.
Belege: Reiter "Projekte", "Deals" und "Aufgaben" immer sichtbar
Die Reiter "Projekte", "Deals" und "Aufgaben" werden im Beleg jetzt immer angezeigt – auch dann, wenn noch keine Verknüpfungen bestehen. Bisher wurden die Reiter nur eingeblendet, wenn bereits Datensätze vorhanden waren. Dadurch kannst Du einen Beleg direkt mit einem Projekt, Deal oder einer Aufgabe verknüpfen, ohne den Umweg über das CRM.
Die Anzeige richtet sich nach den Leserechten für den jeweiligen CRM-Bereich.
Shopify-App: Bestellstatus im Beleg
Im Beleg zeigt die Shopify-App im Reiter des Verkaufskanals jetzt die Status der zugehörigen Shopify-Bestellung an: Zahlungsstatus, Fulfillmentstatus und Zustellstatus – zum Beispiel „Bezahlt“, „Teilweise ausgeführt“ oder „In Zustellung“. Damit ist ohne Wechsel in den Shop erkennbar, wo die Bestellung gerade steht.
DPD-App: Benachrichtigungskanal bei aktivem Predict
Ist bei einer Versandart DPD Predict aktiv, stehen als Benachrichtigungskanal nur noch E-Mail und SMS zur Auswahl. Damit werden von DPD abgelehnte Kombinationen von vornherein ausgeschlossen.
Belegposition: Herkunftsland wird angezeigt
Das Herkunftsland einer Belegposition wird jetzt im Reiter "Lieferung" der Position angezeigt – sowohl im Detaildialog als auch im zugehörigen Dashboard-Widget. So ist die für Zoll und Ursprungsnachweise relevante Information direkt am Beleg sichtbar.
Belegkette: Beträge werden als Nettowert angezeigt
In der Belegkette werden die Beträge jetzt einheitlich als Nettowert ausgewiesen. Der Bruttowert wird weiterhin angezeigt, sobald Du mit der Maus über den Betrag fährst. Dadurch sind die Belege der Kette unabhängig von der Steuerart direkt miteinander vergleichbar.
Kasse/Kassenabschluss: Kundeneinzahlungen separat ausgewiesen
In der Übersicht des Kassenabschlusses werden die Kassenquittungen jetzt aufgeschlüsselt: „davon Umsatz“ und „davon Kundenzahlung“. Kundeneinzahlungen und der Ausgleich Offener Posten sind damit klar vom eigentlichen Umsatz getrennt und im Kassenabschluss nachvollziehbar.
Shopify-App: Veraltete Zusatzfeld-Mappings werden erkannt
Im Zusatzfeld-Mapping der Shopify-App werden Felder, die es im ERP nicht mehr gibt, jetzt als veraltet gekennzeichnet und beim Upload nicht mehr berücksichtigt. Ein Banner auf der Einstellungsseite weist zusätzlich darauf hin, dass betroffene Mappings angepasst werden sollten.
Kasse: Kopf-Bild und Fuß-Subreport für Quittungen
Für den Druck von Kassenquittungen stehen zwei neue Report-Parameter zur Verfügung: „Pfad zu einem Kopf-Bild“ und „Pfad zu einem Fuß-Subreport“. Damit lassen sich Quittungen zum Beispiel mit einem Firmenlogo im Kopf und individuellen Hinweisen im Fußbereich versehen, ohne den Report selbst anpassen zu müssen.
Shopify-App: Sprachabhängige Bild-Metadaten
Die Metadaten der Produktbilder im Shopify-Listing können jetzt je Sprache gepflegt werden. Felder, für die ein sprachabhängiger Wert vergeben werden kann, sind mit einem Globus-Symbol und dem Hinweis „Hier kann ein sprachabhängiger Wert vergeben werden“ gekennzeichnet.
Shopify-App: Tracking-Upload bei Paket-Fertigstellung
Die Übermittlung der Trackingnummer an Shopify ist jetzt an die Fertigstellung des Pakets gekoppelt. Die Sendungsdaten werden damit genau dann übertragen, wenn das Paket im Versand abgeschlossen wurde – und nicht mehr zu einem abweichenden Zeitpunkt.
Etikettendruck: Kopien werden als ein Druckauftrag gesendet
Beim Raw-Druck über den Local Link unter Windows – also beim direkten Druck von ZPL-/EPL-Etiketten auf einem Thermodrucker – werden mehrere Kopien jetzt als ein einziger Druckauftrag an den Drucker übergeben statt als mehrere Einzelaufträge. Dadurch können fremde Druckaufträge einen Etikettenstapel nicht mehr unterbrechen, und bei einem Fehler bleibt kein halb gedruckter Stapel zurück.
Offene Posten: Buchungsart der OP-Bewegungen
Jede Bewegung eines Offenen Postens trägt jetzt eine Buchungsart. Unterschieden werden Forderung und Verbindlichkeit, Zahlungseingang und Zahlungsausgang, Mahnungsforderung und Mahnungsverbindlichkeit sowie die jeweiligen Storni.
Die Buchungsart steht in den konfigurierbaren Tabellen als Spalte und als Filter zur Verfügung. Damit lassen sich zum Beispiel alle Zahlungseingänge oder alle stornierten Mahnbuchungen eines Zeitraums direkt auswerten, ohne die Herkunft der Bewegung manuell zu deuten.
Adresse/Kontingente: MHD beim Buchen von Kontingentartikeln
Beim Buchen eines Kontingentartikels an der Adresse wird jetzt zusätzlich das MHD bzw. das Verfallsdatum abgefragt, sofern der Artikel es verlangt. Das Feld ist ein Pflichtfeld – ohne Datum wird die Buchung nicht ausgeführt. Die Beschriftung richtet sich dabei nach der Einstellung am Artikel (MHD oder Verfallsdatum).
Freie VQL und Skripte: Bessere Autovervollständigung im Editor
Die Autovervollständigung in den Editoren wurde deutlich erweitert. Im VQL-Editor werden jetzt Tabellen und Felder vorgeschlagen – inklusive Unterfeldern entlang eines Pfades und mit Angabe von Tabelle und Datentyp. Der Vorschlag greift auch innerhalb von Funktionen.
Im Skript-Editor sind zusätzlich die Typen der Zusatzfelder Deines Mandanten bekannt, sodass auch eigene Felder mit Vorschlägen unterstützt werden.
Tabellen: Excel-Export von bis zu 250.000 Datensätzen
Der Excel-Export aus den Tabellen gibt jetzt bis zu 250.000 Datensätze aus – bisher waren es 25.000. Im Dialog „Anzahl der Datensätze auswählen“ kannst Du die gewünschte Anzahl entsprechend höher eintragen. Liegt die Treffermenge darüber, weist ein Hinweis auf die Export-Verarbeitung hin, über die sich auch größere Mengen ausgeben lassen.
Über das Feld „Blockgröße“ legst Du fest, wie viele Datensätze je Server-Anfrage geladen werden – bei Zeitüberschreitungen verkleinere den Wert. Während des Exports zeigt eine Meldung den Fortschritt („{x} Datensätze geladen …“), am Ende die Anzahl der exportierten Datensätze.
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