2026.29.0
VARIO Cloud 2026.29.0 erweitert Abläufe rund um Aufträge, DMS, Steuerbarcodes, Picklisten und Stapelverarbeitung. Entdecke alle Neuerungen.
Neuerungen
Verkaufsbeleg: Neue Aktionen im Auftrag
Im Verkaufsbeleg "Auftrag" stehen zwei neue Aktionen zur Verfügung, um den Status eines teilweise übernommenen Auftrags flexibel zu verwalten:
Auftrag abschließen: Schließt einen teilweise übernommenen Auftrag mit Unterlieferung ab. Der Status wechselt von „Auftrag Teilweise übernommen“ zu „Auftrag übernommen“.
Auftrag wieder öffnen: Macht einen zuvor mit Unterlieferung abgeschlossenen Auftrag wieder bearbeitbar. Der Status wechselt von „Auftrag übernommen“ zurück zu „Auftrag Teilweise übernommen“.
Die Aktion „Auftrag wieder öffnen“ wird nur angezeigt, wenn der Auftrag mit Unterlieferung abgeschlossen wurde, noch keine Schlussrechnung existiert und noch nicht gelieferte sowie nicht fakturierte Restmengen vorhanden sind. Das Wiederöffnen wird zusätzlich im Belegprotokoll mit dem neuen Eintragstyp "Auftrag wieder geöffnet" protokolliert.


Das ist besonders praktisch in folgenden Fällen:
Ein Auftrag wurde zunächst als untergeliefert abgeschlossen, weil noch unklar war, ob die Restmenge geliefert werden kann. Stellt sich später heraus, dass eine vollständige Lieferung doch möglich ist, kann der Auftrag einfach wieder geöffnet und weiterbearbeitet werden.
Die Auftrag mit Unterlieferung wurde versehentlich mit "Ja" bestätigt. Dadurch wurde der Auftrag fälschlicherweise in den Status "übernommen" versetzt. Mit der neuen Aktion lässt sich dieser Status unkompliziert korrigieren und der Auftrag wieder öffnen.
Verkaufsbeleg: Neue Aktion "Neue Version erstellen"
Für veröffentlichte Belege steht ab sofort die neue Aktion „Neue Version erstellen“ zur Verfügung. Sie ist bei Angeboten, Aufträgen mit Vorkasse (solange diese noch nicht bezahlt wurden) sowie Aufträgen mit Teillieferung verfügbar.

Mit der Aktion wird aus dem veröffentlichten Beleg eine neue Version erstellt und der Beleg wieder in den Bearbeitungsmodus versetzt. So können nachträgliche Änderungen vorgenommen werden, ohne den ursprünglichen veröffentlichten Stand zu verlieren. Der gesamte Versionsvorgang wird im Reiter „DMS“ dokumentiert und ist dort jederzeit nachvollziehbar.

Das ist besonders praktisch in folgenden Fällen:
Ein veröffentlichtes Angebot soll nachträglich angepasst werden, beispielsweise aufgrund geänderter Kundenwünsche.
Ein Vorkasse-Auftrag muss vor Zahlungseingang noch korrigiert oder ergänzt werden.
Ein Auftrag mit Teillieferung soll nach der Veröffentlichung nochmals bearbeitet werden, etwa um Restmengen oder Positionen anzupassen.
Die Belegnummer bleibt unverändert, wodurch bestehende Verknüpfungen und Referenzen erhalten bleiben.
Alle Änderungen bleiben durch die Versionierung im DMS transparent und nachvollziehbar.
Einkaufsbeleg: Neue Aktion "Festschreiben" für Einkaufsbelege
Für finanzrelevante Einkaufsbelege, wie beispielsweise Eingangsrechnungen, steht ab sofort die neue Aktion „Festschreiben“ zur Verfügung. Einkaufsbelege werden künftig nicht mehr automatisch durch Drucken, Herunterladen oder den Versand per E-Mail festgeschrieben. Stattdessen erfolgt das Festschreiben bewusst über die neue Aktion.

Nach dem Festschreiben ist ein Beleg nicht mehr bearbeitbar und kann nur noch kopiert werden. Dadurch wird sichergestellt, dass finanzrelevante Belege nach ihrer endgültigen Freigabe nicht versehentlich verändert werden. Die Statusanzeige in der Einkaufsbelegsuche wurde entsprechend angepasst und kennzeichnet festgeschriebene Belege eindeutig.
Das ist besonders praktisch in folgenden Fällen:
Finanzrelevante Belege werden erst dann endgültig festgeschrieben, wenn alle Prüfungen abgeschlossen sind.
Das Drucken, Herunterladen oder Versenden eines Belegs führt nicht mehr automatisch dazu, dass dieser gesperrt wird.
Nach dem Festschreiben sind unbeabsichtigte Änderungen ausgeschlossen und die Integrität des Belegs bleibt erhalten.
Die angepasste Statusanzeige in der Einkaufsbelegsuche macht auf einen Blick erkennbar, welche Belege bereits festgeschrieben sind.
Einstellungen/ Lager: Neuer Steuerbarcode zum Erstellen einer Pickliste für fehlende Artikel
Die Funktion „Steuerbarcodes generieren“ wurde erweitert. Neben den bereits vorhandenen Steuerbarcodes zum Abschließen, Stornieren und Pausieren steht nun ein weiterer Steuerbarcode zum Erstellen einer Pickliste für fehlende Artikel zur Verfügung.
Über Einstellungen/Lager/Aktion "Steuerbarcodes generieren" öffnest Du den Dialog zur Erstellung der Steuerbarcodes. Nach Auswahl der gewünschten Anzahl und Barcodegröße kannst Du eine PDF-Datei erzeugen, die nun vier Steuerbarcodes enthält – einschließlich des neuen Barcodes „Pickliste f. fehl. Artikel“.

Wird dieser Barcode während der Kommissionierung im MDE gescannt, legt VARIO automatisch eine Pickliste für alle aktuell fehlenden Artikel an. Die neu erzeugte Pickliste erhält die Kommissionierart „Fehlende Artikel“ und kann anschließend wie gewohnt im Warenausgang über Drucken ausgegeben werden.


Vorteile auf einen Blick
Neuer Steuerbarcode „Pickliste f. fehl. Artikel“ zum schnellen Erstellen einer Pickliste für fehlende Artikel
Direkte Erstellung einer Pickliste für fehlende Artikel durch Scannen des Barcodes im MDE
Die erzeugte Pickliste kann anschließend wie gewohnt gedruckt und weiterverarbeitet werden
Verkaufsbeleg: Neue Aktion: Stapelverarbeitung nachträglich ändern
Ab sofort kann die Stapelverarbeitung inklusive Priorität auch bei bereits gespeicherten oder veröffentlichten Aufträgen nachträglich angepasst werden.
Über Aktionen → Stapelverarbeitung ändern lässt sich die gewünschte Stapelverarbeitung auswählen und die Priorität aktualisieren. Die Änderungen werden anschließend in die Belegdaten übernommen und bei der weiteren Verarbeitung berücksichtigt.

Hinweise:
Die Aktion steht bei gespeicherten und veröffentlichten Aufträgen zur Verfügung.
Während sich ein Auftrag im Bearbeitungsmodus befindet, kann die Aktion nicht ausgeführt werden.
Nach dem Speichern werden die neue Stapelverarbeitung und die Priorität direkt in die Belegdaten übernommen.
Vorteil: Die Stapelverarbeitung muss nicht mehr bereits bei der Auftragserfassung endgültig festgelegt werden. Änderungen können jederzeit nachträglich vorgenommen werden, wodurch sich Aufträge flexibler priorisieren und in den gewünschten Verarbeitungsablauf einordnen lassen.
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